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Assetklassen im Jahresausblick

Währungen: Dollar rauf, Euro runter

Zins- und Geldpolitik dürften den Devisenmarkt auch 2017 maßgeblich bestimmen.
Für deutsche Anleger ist der Blick auf das Währungspaar EUR/USD relevant. Wer außerhalb des Euro-Raumes in Wertpapiere investiert, tut das vermutlich zuerst im Dollar-Raum USA. Insofern profitieren Anleger von einem gegenüber dem Euro steigenden Greenback. Der Dollar hat 2017 eine Aufwertungsperspektive. Zwar läuft das Währungspaar EUR/USD seit knapp zwei Jahren in einer Seitwärtsrange zwischen 1,05 und 1,15 USD. Aktuell tendiert der Dollar aber dazu, diese Seitwärtsrange nach oben zu verlassen. Gelingt dies, dürfte die Gemeinschaftswährung noch deutlich schwächer werden. Kurse zwischen 0,85 und 0,90 USD je Euro halten wir für denkbar. Begünstigt wird dies durch höhere und tendenziell steigende Zinsen in den USA sowie die politischen und monetären Unsicherheiten in der Euro-Zone. Ein kurzer Blick auf andere Währungen: Das britische Pfund sollte wegen des Brexit zunächst weiter abwerten. Der Yen bleibt weiterhin ein regionaler sicherer Hafen in Asien. Daher bleibt er noch relativ stark, auch wenn das wirtschaftliche und fiskalische Fundament in Japan weiter erodiert. Der chinesische Renminbi dürfte mittelfristig weiter unter Abwertungsdruck stehen. Eingriffe der Notenbank zur Verlangsamung der Abwertung sind zu erwarten. Der russische Rubel hat weiter Aufwertungspotenzial – insbesondere sollte Trump die Sanktionen ad acta legen.

Fazit: Euro runter, Dollar rauf. Pfund weiter runter, Yen rauf, der Rubel hat ebenfalls eine leichte Aufwärtsperspektive. Märkte mit steigender Währung sind wegen der Wechselkursgewinne interessant. Deutschland spielt als Exportweltmeister jedoch eine Sonderrolle und profitiert vom schwachen Euro.

Hinweis: Ausführliche Einschätzungen zum Devisenmarkt finden Sie regelmäßig in unserer Publikation Fuchs-Devisen.

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