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Selbstanzeige befreit nicht von Zinsen auf hinterzogene Steuern

Wie Hinterziehungszinsen berechnet werden

Wird eine Steuerhinterziehung aufgedeckt, müssen nicht nur die Steuern nachgezahlt werden, sondern obendrein noch Zinsen. Konkret fallen Hinterziehungszinsen von 0,5% für jeden Hinterziehungsmonat, also 6% jährlich auf die hinterzogenen Steuern an. Eine Steuerhinterziehung kann auch dann vorliegen, wenn eine Steuererklärung nicht oder zu spät abgegeben wird.
Zinsen infolge einer Steuerhinterziehung sind ab dem Monat zu zahlen, in dem die Steuerhinterziehung vollendet worden ist. Hat der Steuerzahler eine schenkungsteuerpflichtige Zuwendung erhalten und entgegen gesetzlicher Verpflichtungen (z.B. § 30 Erbschaftsteuergesetz) das Finanzamt darüber nicht durch die vorgeschriebene Anzeige informiert, beginnt der Lauf
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