Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
0,00 €
559
Satelliten – Afrika wird aktiv

Afrika strebt ins All

Immer mehr Afrikanische Staaten planen eigene Satellitenprogramme. 20 haben eigene Raumfahrtprogramme aufgelegt, sieben haben schon eigene Satelliten gestartet. In diesem Monat wird Äthiopien hinzukommen. Die Staaten versuchen, so ihr Wirtschaftswachstum abzusichern.

Immer mehr afrikanische Staaten planen eigene Satellitenprogramme. Fast 20 Länder haben Raumfahrtprogramme aufgelegt. Sieben Staaten (Algerien, Angola, Ägypten, Ghana, Kenia, Nigeria Marokko und Südafrika) betreiben derzeit zusammen fast drei Dutzend Satelliten. In diesem Monat wird Äthiopien mit einem Wettersatelliten hinzukommen. Schon 2016 hatte der Staat das Ethiopian Science and Technology Institute (ESSTI) zur Vorbereitung der Aktivitäten im Weltall und zum Betrieb des Satelliten gegründet.

Treiber der Entwicklung sind kostengünstige Nanosatelliten – Afrikanische Staaten wollen mit den Satelliten ihre Wirtschaftsentwicklung vorantreiben

Treiber der Entwicklung sind kleine Nanosatelliten. Sie sind im Bau, Betrieb und auch beim Start günstiger, weil sie in niedriger Erdumlaufbahn platziert werden (FB vom 15. August 2019). Der Transport des äthiopischen Satelliten ins All erfolgt mit einer chinesischen Rakete. China übernimmt auch einen Teil der Startkosten von insgesamt etwa 8 Mio. USD.
Mit der Fokussierung auf Wetter- und Kommunikationssatelliten wollen die afrikanischen Staaten ihre gute Wirtschaftsentwicklung unterstützen. Äthiopien gehörte in den letzten Jahren zu den fünf am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften weltweit. Die Landwirtschaft hat einen Anteil von 36% am BIP (Industrie 22%, Dienstleistung 42%) und vier Fünftel des Exports.

Mobilfunkbasierter E-Commerce verringert Armut

Auch der Mobilfunk hat einen großen Anteil an wirtschaftlichen Fortschritten in Afrika. E-Commerce ermöglichte günstigere Preise im Einkauf von Konsumprodukten und höhere Preise beim Verkauf von Feldfrüchten. Schon 2015 kam eine Studie der UN zum Ergebnis, dass die Einführung des Bezahlsystems M-Pesa in Kenia etwa 2% der Haushalte aus der Armut geholt hat. Eine Erhöhung der Datenübertragungsrate beim Mobilfunk durch Satelliten soll die Entwicklung verstärken.

Fazit

Für verschiedene Staaten Afrikas ist der Sprung in den Hochtechnologiebereich ein zentraler Entwicklungsschritt. Das gibt Hoffnung, dass der Kontinent in einigen Jahrzehnten bei der Bewältigung seiner zahllosen Problem deutlich weiter ist als heute.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Capitell Vermögens-Management AG | TOPS 2020: Vermögensstrategie, Portfolioqualität und Gesamtbewertung

Wichtige Standards verfehlt

Die Vermögensmanager von Capitell sind der Gesamtsicht befriedigend. Vermögensstrategie und Portfolioqualität hängen zurück. © Grafik: Verlag FUCHSBRIEFE
Bei Capitell hat uns das Beratungsgespräch vom deutlichen Mehrwert gegenüber dem Robo Advisor überzeugt. Im Anlagevorschlag sehen wir ebenfalls manches, was das Haus definitiv besser macht als der Algorithmus, insbesondere das Thema Nachhaltigkeit. Dafür stolpern wir über manch anderen Punkt und sehen entscheidende Marktstandards nicht erfüllt, was auch dazu führt, dass wichtige Fragen bei uns offen bleiben.
  • Fuchs plus
  • Zahlungsanspruch wird zu Kredit

Pflichtteilsverzicht mit Auflagen kann steuerlich ins Auge gehen

Der Verzicht auf den Pflichtteil beim Erbe gegen Geldzahlung ist nicht so selten. Und steuerlich kein Problem. Was aber, wenn die Geldzahlung erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt und obendrein verzinst wird? Damit hatten sich jetzt Deutschlands oberste Finanzrichter zu beschäftigen.
  • Fuchs plus
  • Kapitaleinkünfte

Beim Veranlagungswahlrecht aufpassen

Sie haben die Wahl, Kapitaleinkünfte in der ESt-Erklärung anzugeben, die bereits der Kapitalertragsteuer unterlegen haben. Hier sollten Sie aber nicht zu lange zögern. Das Wahlrecht gilt zwar zeitlich unbefristet. Doch es gibt ein Aber …
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Beim Soli-Zahlen sind nicht alle gleich

Bundesfinanzhof erlaubt Ungleichbehandlung

Nun sind wir auch beim Soli-Zahlen eine bunte Republik: Nicht nur, dass der Solidaritätszuschlag nur noch von den vermeintlich besonders starken Schultern aufgebracht wird - auch unter denen gibt es Unterschiede, die hinzunehmen sind. Sagen die obersten Finanzrichter Deutschlands.
  • Fuchs plus
  • Lloyds Bank zeigt auf, wie Banken künftig "nachhaltige Kredite" vergeben wollen

Schwere Zeiten für energiehungrige Unternehmen

Der Druck auf energieintensive Unternehmen und ihre Finanzierer steigt. Immer mehr Banken steigen daher auf grüne Geschäftsmodelle um. Für die Unternehmen hat das mittelfristig gravierende Folgen.
  • Fuchs plus
  • Optimierungsbedarf bei mobilen Geräten im Lager

Handhelds: Wer ist schuld an vielen Ausfällen?

Handhelds sind an sich eine gute Sache. Aber wer die kleinen mobile Geräte im Lager einsetzt, muss mit technischen Ausfällen rechnen. Davor warnt ausgerechnet ein Hersteller. Aber oft sind auch die Mitarbeiter schuld.
Zum Seitenanfang