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Politik | Immobilien

Berliner Mietdeckel wird floppen

Zur Zeit wird über eine künftige Mietdeckelung in Berlin nachgedacht. Der Senat berät über diese Entscheidung, deren Folgen weit reichen können. Jedoch würde das Problem hierdurch lediglich umgelagert, aber nicht gelöst werden. Die negativen Marktfolgen ließen nicht lange auf sich warten... 

Der vom Berliner Senat debattierte Mietdeckel wird den Wohnungsmarkt und mittelständische Unternehmen schädigen. Zwar ist wegen rechtlicher Bedenken noch nicht sicher, dass das Verbot von Mieterhöhungen zwischen 2020 und 2025 Gesetz wird. Die negativen Marktfolgen sind aber schon heute klar zu prognostizieren.

Kommt der Mietdeckel, werden damit für einen großen Teil der Wohnungen Mieterhöhungen ausgeschlossen. Das wird dazu führen, dass Vermieter ihre Aufwendungen auf ein vertretbares Minium zurückfahren werden. Davon werden Instandhaltung, Renovierung und Reparaturen betroffen sein. Natürlich werden diese umgesetzt, aber eben so billig wie es nur geht.

Auf Dauer wird der Mietdeckel auch negativ auf die Neubautätigkeit wirken. Diese dürfte abnehmen. Dass Berlin zugleich massiv neue Sozialwohnungen bauen wird, ist unwahrscheinlich. Das werden die Handwerksbetriebe zu spüren bekommen. Das Auftragsvolumen dürfte deutlich geringer werden, die Auftrags- und Preiskonkurrenz damit höher. Viele Handwerker werden dann ins Umland ausweichen, die Konkurrenz dorthin „exportieren".

 

Fazit

Der Mietdeckel wird das Problem teurer Mieten in Berlin nicht lösen. Für Sozialwohnungen gilt der Mietdeckel übrigens nicht. Begründung: Diese müssten kostendeckend geführt werden...

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