Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-0
0,00 €
264
Schnelles Internet für KMU

Breitband sichert ländliche Arbeit

Kleine und mittlere Unternehmen sind in Deutschland dezentral verteilt. Allerdings ist nicht überall schnelles Internet verfügbar. Ein Breitbandausbau ist gefragt.
Der Breitbandausbau entscheidet in den nächsten 5 bis 10 Jahren über die wirtschaftliche Struktur in Deutschland. Geht er zu langsam weiter, könnte es zu starken Zentralisierungstendenzen kommen. Denn insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Selbständige ist die flächendeckende Verfügbarkeit von schnellem Internet inzwischen existenziell. Das sagen 98% aller Unternehmen, die der CDU Wirtschaftsrat nach ihren wichtigsten Anliegen für die nächste Legislaturperiode befragt hat. Bisher ist die KMU-Wirtschaft in Deutschland sehr dezentral organisiert. Viele Unternehmen und Selbstständige sind nicht in großen Städten angesiedelt. „Wenn das schnelle Internet mit entsprechenden Datenübertragungsraten nicht zu den Unternehmen kommt, dann werden die Unternehmen sich zu den besten Hotspots bewegen.“ Davon ist Werner Bahlsen, Präsident des CDU-Wirtschaftsrates überzeugt. Denn die zunehmende Digitalisierung vieler betrieblicher Prozesse erfordert eine bessere Infrastruktur. In zahlreichen, selbst stadtnahen Regionen Deutschlands ist diese aber noch nicht ausreichend gut ausgebaut.    Kommt es zum Zug in die Städte, hätte das gravierende Folgen. Die Nutzung von Stadtteilen würde sich dann stärker zwischen Wohnen und Arbeiten ausdifferenzieren. Die Verkehrsbelastung würde massiv ansteigen (Pendelverkehr). Die Nachfrage nach Wohnraum und Fläche würde sich ebenfalls funktional differenzieren, die entsprechenden Preise nach oben treiben.

Fazit: Der flächendeckende Ausbau des schnellen Internets wird darüber entscheiden, ob der Standort D seine dezentrale Wirtschaftsstruktur beibehält und wie unsere Städte von morgen aussehen.

Meist gelesene Artikel
  • Zum Zwecke der Wirtschaftsspionage

Britische Geheimdienste verkaufen sensible Daten

Britische Geheimdienste verkaufen gesammelte Daten an Dritte. Copyright: Picture Alliance
Die britischen Geheimdienste verkaufen in großem Umfang anlasslos gesammelte Daten. Darunter sind auch sehr sensible Informationen. Auch deutsche Unternehmen mit Bezug zu Großbritannien müssen sich sorgen.
  • Ausländische Finanzportale locken mit hohen Zinsen für Tagesgeld

Finanzportale bieten hohe Zinsen

Neuartige Finanzportale wie Weltsparen, Zinspilot und Savedo bieten hohe Zinsen auf Festgeld, indem sie deutsche Sparer an Banken im EU-Raum vermitteln. Anleger sollten darauf achten, ihre Risiken zu minimieren...
  • Produktcheck

Jyske Stable Strategy schafft, was der Name verspricht

Der Jyske Invest Stable Strategy ist ein klassischer Mischfonds. Er legt den Fokus auf besonders risikoarme, aber dennoch lukrative Anlagestrategien. Damit gelingt dem Fondsmanagement eine beachtliche Durchschnittsrendite.
Neueste Artikel
  • Keine Lösung für die britische Provinz in Sicht

London pokert um die Zukunft Nordirlands

Was passiert mit Nordirland beim Brexit?
Die Brexit-Verhandlungen sind auch Ausschlag gebend für das Schicksal Nordirlands. Wird die britische Provinz durch eine harte Grenze isoliert, droht wirtschaftlich der Absturz und innenpolitisch heiße Auseinandersetzungen und Gewalt. London pokert hoch.
  • US-Wirtschaft

Widersprüchliche Konjunktursignale aus den USA

Quelle: Phily-Fed, New York
Die Daten, die aus der US-Wirtschaft kommen, senden widersprüchliche Signale aus. Vor allem die Arbeitslosenzahlen setzen Fragezeichen. Das wird die Grundhaltung der neuen FED-Führung beeinflussen.
  • Venezuela bedient seine Schulden nicht mehr

Caracas muss auf den Ölpreis hoffen

Venezuela ist zahlungsunfähig. Das Land kann Anleihen nicht bedienen. Hohe Schulden hat die Regierung bei Russland und China. Im nächsten Jahr dürften weitere Anleihen nicht bedient werden. Es gibt aber einen Hoffnungsschimmer.
Zum Seitenanfang