Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-0
0,00 €
455
Unternehmensfinanzierung

Erfahrung bringt Kredit

Kredite sind eine Sache der "Jugend". Das zeigt eine aktuelle Studie der KfW.
Bei der Inanspruchnahme von Krediten gibt es wesentliche Unterschiede zwischen Jung und Alt. Das hat eine Studie der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ans Licht gebracht. Demnach nehmen ältere Unternehmer (über 55 Jahre) deutlich seltener Kredite in Anspruch als jüngere. Erfahrene Firmeninhaber finanzieren nämlich lieber aus Eigenmitteln. Jüngere Unternehmer (unter 55) beziehen Banken dagegen mit weniger Vorbehalten in die Unternehmensfinanzierung ein. Über die Gründe dafür tappt die KfW allerdings auch nach ihrer Studie im Dunkeln. Sie mutmaßt, dass ältere Unternehmer sich scheuen, vor ihrem Ausscheiden noch langfristige finanzielle Verpflichtungen einzugehen. Allerdings ist es auch ein Faktum, dass ältere Unternehmer im Durchschnitt weniger investieren als jüngere. Sie benötigen darum weniger Kredit. Womöglich sei auch die Angst vor Abweisung ein Bremsfaktor, so die KfW. In der Praxis zeigt sich aber auch, dass die Erfolgschancen bei Kreditverhandlungen mit dem Alter geringfügig steigen. Die Erfolgsquote für einen Vertragsabschluss liegt bei über 55-jährigen Unternehmern dennoch sogar bei 74%, bei den jüngeren nur bei 71%.

Fazit: Die Neigung, auf Kredit zu investieren, sinkt mit dem Alter. Dagegen steigen die Erfolgschancen, eine Finanzierung zu bekommen. Unternehmer müssen für sich einen goldenen Mittelweg finden.

Hinweis: Die Studie vom 20. Mai 2016 (Titel: „Zurückhaltung beim Bankkredit – Finanzierungsverhalten älterer Unternehmer“) finden sie unter www.kfw.de (Download-Center).

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Baden-Württembergische Bank | Vermögensstrategie, Portfolioqualität und Gesamtbewertung TOPS 2019

BW-Bank: Beim Anlagevorschlag eher eckig als rund

Zwar überzeugt die BW Bank beim Beratungsgespräch und der Transparenz, jedoch zeigt sie Schwächen bei unseren anderen Wertungskriterien.
Das Runde muss ins Eckige, heißt es im Fußball. Die BW-Bank sollte unsere Auswertung zum Anlagevorschlag sportlich nehmen. Er ist jedenfalls noch nicht rund und gewiss kein Volltreffer.
  • Fuchs plus
  • Weberbank Aktiengesellschaft | Vermögensstrategie, Portfolioqualität und Gesamtbewertung TOPS 2019

Weberbank Aktiengesellschaft: Europa im Anlage-Fokus

Die Weberbank erhält in der Gesamtwertung die Auszeichnung »Gut«.
„Exzellent beraten", möchte wohl jeder Kunde bewerten. Doch Exzellenz ist ein äußerst rares Gut. Im Beratungsgespräch bei der Weberbank blitze davon immer wieder etwas auf. Doch für eine solche herausragende Benotung muss sie in der Vermögensstrategie noch ordentlich nachlegen.

Fragen rund um das Vermögen sind immer auch Fragen rund um das Leben. Deshalb bekommen Sie bei der Weberbank Antworten, die Ihre Wünsche ganzheitlich betrachten.

  • Fuchs plus
  • Geldpolitik unter Einbeziehung der Vermögenspreise

Die Fed hat einen neuen Feldversuch laufen

Fed-Chef Jerome Powell Copyright: Picture Alliance
Fed-Chef Jerome Powell überraschte die Märkte am Mittwoch mit einem Zinsausblick, der auf weniger Zinsschritte der US-Notenbank hindeutet. Doch die entscheidende Botschaft seiner Rede war eine andere.
Neueste Artikel
  • In aller Kürze

Frist ist nicht dehnbar

Wenn es um Einspruchs- oder Berufungsfristen geht, entscheiden Sekunden. Kommt ein Einspruch auch nur wenige Sekunden nach dem Fristablauf bei Gericht an, ist die Frist verstrichen. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) in einem Urteil noch einmal ganz klar gemacht (Urteil vom 27.9.2018, Az.: IX ZB 67/17). In dem Fall hatte ein Anwalt seinen Schriftsatz per Fax ans Gericht geschickt. Er hatte den Sendeknopf zwar um 23.58 Uhr gedrückt. Bei Gericht war das Fax aber nachweislich erst 11 Sekunden nach Mitternacht und damit nach Fristablauf eingetroffen. Der Anwalt klagte gegen die Ablehnung seiner Berufung durch das Gericht. Der BGH kassierte diese Klage, weil die Frist verstrichen war – wenn auch nur um Sekunden.
  • Hauptstadt Notizen vom 13.12.2018

FDP will Target-Salden bremsen

Die FDP-Fraktion will durch eine Vertiefung der europäischen Kapitalmarktunion eine Verringerung der Target2-Salden in der Eurozone erreichen. Die deutschen Forderungen innerhalb des Systems belaufen sich derzeit auf rund 900 Mrd. Euro. Dagegen haben einzelne Schuldnerländer Verbindlichkeiten von mehr als 400 Mrd. Euro. Außerdem fordern die Liberalen, dass Banken Eigenkapital für das Halten von Staatsanleihen zurücklegen müssen. In dem Antrag findet sich auch die Forderung, dass „negative Target2-Salden bei Verlassen des Währungsraums durch einen Mitgliedstaat automatisch in Anleihen dieses Staates auf Euro-Basis umgewandelt und der EZB übertragen" werden sollen.
  • Fuchs plus
  • Im Fokus: Value-Titel

Rein in günstig bewertete Aktien

Unterbewertete Aktien im Fokus. Copyright: Pixabay
Für viele Anleger wird das Jahr 2018 mit gemischten Gefühlen ausklingen. Seit Januar korrigiert der DAX mehr und mehr nach unten. Das spiegelt sich in den Aktienportfolios wider. Wer Aktien mit Wachstumspotenzial sucht, sollte momentan vor allem einen Blick auf unterbewertete Titel werfen.
Zum Seitenanfang