Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
902
Regelungen für neue Finanzierungsformen

Spenden bei Crowd-Funding steuerlich

Crowd-Funding wird als Finanzierungsmöglichkeit immer stärker genutzt. Die steuerliche Seite von Spenden hat das Bundefinanzministerium jetzt ausgeleuchtet und Handlungsanweisungen an Steuerzahler und Finanzämter erarbeitet.

Die Finanzverwaltung hat jetzt die Spendenabzugsfähigkeit von Crowd-Funding aufgedröselt. Denn seit einigen Jahren breitet sich das Crowd-Funding immer mehr aus (FB vom 11.7.2016). Diese Entwicklung hat zwei Mütter. Auf der einen Seite stehen die klassischen Investoren, die der Schwarmintelligenz vertrauen. Auf der anderen Seite warten die Leute mit Super-Ideen und wenig Kapital.

Für die Spendenabzugsfähigkeit gelten folgende Grundsätze (BMF Schreiben vom 15.12.2017):

  • Bekommt der Investor eine Gegenleistung, sei es eine Beteiligung am späteren Gewinn, ein Deputat und ähnliches scheidet der Spendenabzug aus. Das gilt selbst dann, wenn die Gegenleistung lächerlich gering ist. Die Verhältnismäßigkeit von Leistung (Geldsumme) und Gegenleistung ist irrelevant. 
  • Werden über Crowd-Funding reine Spendensammlungen organisiert, werden diese Gelder also allein zur Förderung des Gemeinwohls ohne eine Gegenleistung eingesetzt, ist ein Spendenabzug möglich. Das gilt aber nur, wenn auf der anderen Seite des Tisches eine als gemeinnützig anerkannte Körperschaft sitzt, also klassisch ein als gemeinnützig eingetragenen Verein. 
Dieser Artikel ist Teil des FUCHS-Briefe Abonnements.

Jetzt FUCHS-Briefe abonnieren und weiterlesen

  • 30 Tage kostenlos
  • Klare Handlungsempfehlungen
  • PDF-Sofortversand
  • voller Archivzugang
-15% Angebot
1 Monat
Monatlich kündbar
30 Tage kostenlos
mtl.
0,00 €
exkl. MwSt. ggf. zzgl.
-28% Angebot
Bestseller
12 Monate
Jährliche Vorauszahlung
30 Tage kostenlos
mtl.
41,65 €
35,40 €
exkl. MwSt. ggf. zzgl.
-36% Angebot
24 Monate
Jährliche Vorauszahlung
30 Tage kostenlos
mtl.
36,75 €
31,24 €
exkl. MwSt. ggf. zzgl.
Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Neuseeland-Dollar sackt ab

Kiwi-Notenbank unter Druck von zwei Seiten

Eingangstür Reserve Bank of New Zealand. © Copyright 2022 Reserve Bank of New Zealand
Inflation und Wirtschaft nehmen derzeit den Neuseeland-Dollar in die Zange. Denn die neuseeländische Notenbank kann sich nur auf eine Seite konzentrieren. Daraus ergeben sich Handlungsoptionen für Anleger.
  • Juristische Hindernisse stehen nach Zeitungsbericht im Weg

M.M. Warburg: Cum-Ex-Mitarbeiter bleiben vorerst an Bord

Seit vielen Monaten ist die Hamburger Privatbank M.M. Warburg mit der juristischen Aufarbeitung des Cum-Ex-Skandals belastet. Die Geister, die sie rief, wird sie nun nicht los.
  • Die Sozialstaats-Lobby ist viel zu mächtig

Deutschlands verkehrte Welt

FUCHSBRIEFE-Herausgeber Ralf Vielhaber. © Verlag FUCHSBRIEFE
Unser Staat gängelt die Leistungsträger und bemuttert die Leistungslosen. Bedingungsloses Grundeinkommen: Der Name ist Programm. Noch wurde es im Gesetzgebungsverfahren abgelehnt. Doch schon das Bürgergeld führt in die falsche Richtung.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Tschechiens Notenbank auf Hold

Inflation sendet erste Entspannungssignale

Tschechische Krone. (c) cnb.cz
Während die deutsche Inflationsrate weiter steigt, scheint sich in Tschechien langsam die Trendwende einzustellen. Die Notenbank sieht sich daher in der Lage, ihre Zinserhöhungen zu pausieren. Daraus ergeben sich Chancen für Anleger.
  • Fuchs plus
  • Gold oder Bitcoin als Krisenwährung nutzen?

Krisenschutz funktioniert

Bitcoin auf Tastatur. © pinglabel / Getty Images / iStock
Als Absicherungsinstrument enttäuschen Gold und Bitcoin derzeit viele Anleger. Die Kurse des Edelmetalls und der Kryptowährung stehen unter Druck. Eignet sich Bitcoin also doch nicht als GAU-Schutz?
  • Fuchs plus
  • Bank of England will zaubern

Pfund verliert international an Bedeutung

United Kingdom. © 110544884 / NurPhoto / picture alliance
Das Pfund ist derb unter die Räder gekommen. Jetzt versucht die Bank of England - wie die EZB - die Quadratur des Kreises. Sie will die Zinsen anheben und zugleich die Renditen mit Anleihekäufen ausbremsen. Das Manöver kann nicht gelingen...
Zum Seitenanfang