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Autonome Lkw vor dem Durchbruch

Erster autonomer Linienbus fährt in Schottland

Autonom fahrender Bus des Startups Fusion Processing. © Fusion Processing
In der schottischen Hauptstadt Edinburgh fährt der erste autonome Linienbus weltweit. Noch ist ein Fahrer an seinem Platz, der jederzeit eingreifen kann. Aber in wenigen Jahren soll das System ganz autonom fahren.

Seit Anfang der Woche fährt in Edinburgh der erste autonome Linienbus der Welt. Er "cruist" auf einer  etwas über 20 km langen Linie, die auch über Brücken über den Firth of Forth, die Mündung des Flusses Forth in die Nordsee, führt. Auf der Strecke werden bis 80 km/h erreicht. Der Bus ist ein umgebauter Enviro200 des schottischen Herstellers Alexander Dennis.

Noch fährt ein Fahrer mit, der in Notfällen eingreifen kann. Zusätzlich beantwortet ein Schaffner im Fahrgastraum Fragen der Passagiere und kontrolliert Tickets. Ab 2025 soll der Bus ohne Fahrer unterwegs sein.

Britisches Startup liefert autonomes System

Das autonome Fahrsystem kommt von dem britischen Startup Fusion Processing. Es erfasst mit mehreren Kameras, Lidar und Radar den Verkehr. Zusätzlich kommuniziert es mit den Ampeln auf der Strecke. Auch Forschungsinstitute arbeiten mit an dem Projekt. Andere Startups haben sich  ebenfalls auf autonomes Fahren für Lkw und Busse konzentriert, etwa Aurora Innovation, Zoox, Tusimple und die Daimler-Tochter Torq aus den USA, oder Einride aus Schweden.

Fazit: Die Entwicklung autonomer Fahrzeuge schreitet voran. Der erste autonome Linienbus weist den Weg für die Lkw-Branche.

Hinweis: In allen westlichen Ländern herrscht seit Jahren ein Mangel an Lkw-Fahrern, der zunimmt. Das macht den Markt für autonome Steuerungen für Lkw und Busse besonders attraktiv.

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