Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-0
0,00 €
252
Betrieb | Firmen-Pkw

Vergünstigung für Elektro-Flotte

Unternehmen bekommen satte Subventionen vom Bund, wenn sie ihre Fahrzeug-Flotte auf Elektro-Fahrzeuge umstellen.
Unternehmen bekommen satte Subventionen vom Bund, wenn sie ihre Fahrzeug-Flotte auf Elektro-Fahrzeuge umstellen. Im neuen Bundeshauhalt hält die Regierung dafür mehrere hundert Mio. Euro bereit. So kann der Umstieg im günstigsten Fall kostenneutral sein. Hinzu können Vorteile in der CO²-Bilanz eines Unternehmens kommen, so dass sich ein solcher Umstieg tatsächlich rechnen kann. Kleine und mittelständische Unternehmen bekommen bis zu 45% der Mehrkosten beim Leasing der Elektro-Fahrzeuge gefördert. Die restlichen Zusatzkosten sparen die Unternehmen weitgehend durch den Umstieg von Sprit auf Strom. Nachteil: Die Förderung ist von Region zu Region unterschiedlich ausgestaltet. Unternehmen müssen sich also bei Interesse regelmäßig nach Projekten in ihrer Region erkundigen. Die Förderung ist meist auf Regionen um die Großstädte beschränkt. So startete die IHK Berlin im Januar 2014 ihr Programm mit einem Förderzeitraum von zwei Jahren. Mit den finanziellen Anreizen will der Bund die Zielmarke von 1 Mio. Elektroautos bis 2020 erreichen helfen. Ein „break-even“ bei den Kosten ist dennoch nicht immer zu erreichen. Unternehmen sollten besser immer Zusatzkosten gegenüber einer herkömmlichen Flotte kalkulieren. Dafür kann der Umstieg auch auf anderem Wege nützlich sein – etwa, indem damit Marketing betrieben wird. Am meisten lohnt sich die Umstellung, wenn in Städten kleine PKW, Elektroroller oder kleine (Dreirad)-Transporter im Einsatz sind. Das liegt an der erhöhten Fahrleistung von 200 km pro Tag. Zwar entstehen einem Unternehmen weitere Kosten, weil es eigene Tanksäulen anschaffen muss. Diese gibt es allerdings bereits für unter 1.000 Euro pro Säule.

Fazit: E-Mobilität bleibt auch nach Subventionen mit Mehrkosten für das Unternehmen verbunden. Am ehesten rechnet sie sich für Flotten mit kleinen Fahrzeugen.
Hinweis: Ansprechpartner bei der IHK Berlin: Lutz Kaden, erreichbar unter 030-31510-415 oder auf der IHK-Seite: http://tinyurl.com/q953wtk. Bundesweite Bekanntmachungen finden Sie bei der „Lotsenstelle Elektromobilität“, Christian Stolper, T: 030-20199-522 oder unter: www.foerderinfo.bund.de/elektromobilitaet. Auf der Seite von www.emo-berlin.de oder www.thenewmotion.de finden Sie ausführliche Informationen zu Ladesäulen.

Meist gelesene Artikel
  • Zum Zwecke der Wirtschaftsspionage

Britische Geheimdienste verkaufen sensible Daten

Britische Geheimdienste verkaufen gesammelte Daten an Dritte. Copyright: Picture Alliance
Die britischen Geheimdienste verkaufen in großem Umfang anlasslos gesammelte Daten. Darunter sind auch sehr sensible Informationen. Auch deutsche Unternehmen mit Bezug zu Großbritannien müssen sich sorgen.
  • Ausländische Finanzportale locken mit hohen Zinsen für Tagesgeld

Finanzportale bieten hohe Zinsen

Neuartige Finanzportale wie Weltsparen, Zinspilot und Savedo bieten hohe Zinsen auf Festgeld, indem sie deutsche Sparer an Banken im EU-Raum vermitteln. Anleger sollten darauf achten, ihre Risiken zu minimieren...
  • Produktcheck

Jyske Stable Strategy schafft, was der Name verspricht

Der Jyske Invest Stable Strategy ist ein klassischer Mischfonds. Er legt den Fokus auf besonders risikoarme, aber dennoch lukrative Anlagestrategien. Damit gelingt dem Fondsmanagement eine beachtliche Durchschnittsrendite.
Neueste Artikel
  • Keine Lösung für die britische Provinz in Sicht

London pokert um die Zukunft Nordirlands

Was passiert mit Nordirland beim Brexit?
Die Brexit-Verhandlungen sind auch Ausschlag gebend für das Schicksal Nordirlands. Wird die britische Provinz durch eine harte Grenze isoliert, droht wirtschaftlich der Absturz und innenpolitisch heiße Auseinandersetzungen und Gewalt. London pokert hoch.
  • US-Wirtschaft

Widersprüchliche Konjunktursignale aus den USA

Quelle: Phily-Fed, New York
Die Daten, die aus der US-Wirtschaft kommen, senden widersprüchliche Signale aus. Vor allem die Arbeitslosenzahlen setzen Fragezeichen. Das wird die Grundhaltung der neuen FED-Führung beeinflussen.
  • Venezuela bedient seine Schulden nicht mehr

Caracas muss auf den Ölpreis hoffen

Venezuela ist zahlungsunfähig. Das Land kann Anleihen nicht bedienen. Hohe Schulden hat die Regierung bei Russland und China. Im nächsten Jahr dürften weitere Anleihen nicht bedient werden. Es gibt aber einen Hoffnungsschimmer.
Zum Seitenanfang