Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
2560
Unternehmen: Liquidität parken

Negativzinsen mit Fonds umgehen

Unternehmer, die Liquidität parken müssen, haben ein wachsendes Problem. Ein gutes Vehikel, um Negativzinsen zu vermeiden, sind Fonds mit Wertsicherungsgrenze.
Unternehmer, die Liquidität parken müssen, haben ein wachsendes Problem. Im besten Fall dürfen sie das Geld zu Nullzinsen parken. Bei größeren Beträgen ist es wahrscheinlicher, dass sie sogar Strafzinsen zahlen müssen. Denn die Zahl der Banken, die ihren Kunden die Negativzinsen der EZB (-0,4%) weitergeben, nimmt kontinuierlich zu. Ausweichvarianten wie Anleihen oder andere Währungen sind nur selten eine Alternative. Bonds sind risikobehaftet und von Kursverlusten bedroht. Währungen aus anderen Ländern bringen zwar höhere Zinsen, sind aber größeren Schwankungen unterworfen. Eine Währungsdiversifikation ist darum nur für Unternehmen sinnvoll, die im Import/Export tätig sind und Währungen im Tagesgeschäft benötigen. Ein gutes Vehikel sind Fonds mit Wertsicherungsgrenze. Die schließen Verluste nahezu aus. Beispiel: der Veri-Safe A der Frankfurter Veritas Investment GmbH. Der Fonds investiert wie ein Dutzend ähnlicher Fonds in Unternehmens-, Staats- und Hochzinsanleihen oder in börsengehandelte Fonds (ETF) auf solche Papiere. Durch diese Streuung kann eine schmale Rendite erwirtschaftet und Risiko fast ausgeschlossen werden. Seit Auflage im Oktober 2015 hat der Fonds nach Kosten ein Plus von 0,19% p.a. erzielt. Der Kauf ist provisionsfrei möglich. Die festgelegte Verlustgrenze von maximal 2,50% p.a. war bislang noch nicht einmal ansatzweise in Gefahr. Positiv: Klettert der Fonds um mehr als 0,50%, wird die Sicherungsgrenze um diesen Betrag angehoben. Das reale Verlustrisiko sinkt so im Zeitverlauf.

Fazit: Fonds mit Wertsicherungsgrenze sind eine Alternative, um Liquidität zu parken. Unternehmer vermeiden in jedem Fall Null- oder gar Negativzinsen. Das Risiko sind minimale Wertschwankungen.

Hinweis: Eine ausführliche Produktbewertung des Veri-Safe finden Sie in FUCHS-Kapital vom 6. Juli.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Verbesserung der ESG-Bilanz wirkt sich positiv aus

Factoring mit Nachhaltigkeits-Bonus

Grüner Sand läuft durch eine Sanduhr. © William_Potter / Getty images / iStock
Das Thema Factoring spielt bei immer mehr Unternehmen eine Rolle. Gerade in unsicheren Zeiten ist es ein guter Schutz gegen Zahlungsausfälle. Auch hier kommt nun das Thema Nachhaltigkeit an. Gut umgesetzt, kann das die Kosten des Verfahrens mildern.
  • Fuchs plus
  • Moskau fragt in Stockholm nach Ermittlungsergebnissen

Schweden schweigt zu Anschlag auf Nord Stream

(c) picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Jens Büttner
Was geschah bei der Sprengung von Nord Stream 2 und wer ist dafür verantwortlich? Diese Frage beschäftigt noch immer viele Menschen und auch den russischen Generalstaatsanwalt. Der hatte jetzt erneut eine Anfrage an die schwedischen Ermittlungsbehörden gestellt. Doch die ignorieren die Anfrage wiederholt. Eine Antwort an Moskau würde Schweden massiv gefährden.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Beauty Contest mit organisatorischen und technischen Hürden

Ellwanger & Geiger hätte es fast vergeigt

© FUCHS | RICHTER Prüfinstanz, Verlag Fuchsbriefe
"Holprig" geht es für Ellwanger & Geiger in den Beauty Contest - die mündliche Prüfung vor der Fachjury. Doch wenn der Anfang schief läuft, kann der weitere Verlauf ja nur besser werden - oder?
  • Fuchs plus
  • Lateinamerikanische Währungspläne mit schwachen Erfolgsaussichten

Aus dem SUR wird (wieder) nichts

Südamerika auf Globus. © Dana Britton / stock.adobe.com
In Lateinamerika ist der Dollar die dominante Handelswährung. Dem wollen die Staaten dort seit jeher etwas entgegensetzen. Nun erblüht erneut die Idee einer gemeinsamen lateinamerikanischen "Währung" – wenigstens zwischen den dortigen "Riesen" Brasilien und Argentinien. Doch erneut wird die Idee an eigenen Unzulänglichkeiten scheitern.
  • Fuchs plus
  • Viele Anleger investieren sehr leichtfertig in Kryptowährungen

Deutsche entdecken Bitcoin & Co

© chombosan / stock.adobe.com
Deutsche Anleger haben im Januar rekordverdächtig in den Bitcoin investiert und setzen auf weitere Kursgewinne. US-Anleger setzen dagegen eher auf weiter fallende Notierungen. Beide Lager jedoch eint, dass sie vor einem Investment kaum recherchieren, sondern vielfach auf den Rat von Freunden hören.
Zum Seitenanfang