Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-0
0,00 €
255
Unternehmen: Liquidität parken

Negativzinsen mit Fonds umgehen

Unternehmer, die Liquidität parken müssen, haben ein wachsendes Problem. Ein gutes Vehikel, um Negativzinsen zu vermeiden, sind Fonds mit Wertsicherungsgrenze.
Unternehmer, die Liquidität parken müssen, haben ein wachsendes Problem. Im besten Fall dürfen sie das Geld zu Nullzinsen parken. Bei größeren Beträgen ist es wahrscheinlicher, dass sie sogar Strafzinsen zahlen müssen. Denn die Zahl der Banken, die ihren Kunden die Negativzinsen der EZB (-0,4%) weitergeben, nimmt kontinuierlich zu. Ausweichvarianten wie Anleihen oder andere Währungen sind nur selten eine Alternative. Bonds sind risikobehaftet und von Kursverlusten bedroht. Währungen aus anderen Ländern bringen zwar höhere Zinsen, sind aber größeren Schwankungen unterworfen. Eine Währungsdiversifikation ist darum nur für Unternehmen sinnvoll, die im Import/Export tätig sind und Währungen im Tagesgeschäft benötigen. Ein gutes Vehikel sind Fonds mit Wertsicherungsgrenze. Die schließen Verluste nahezu aus. Beispiel: der Veri-Safe A der Frankfurter Veritas Investment GmbH. Der Fonds investiert wie ein Dutzend ähnlicher Fonds in Unternehmens-, Staats- und Hochzinsanleihen oder in börsengehandelte Fonds (ETF) auf solche Papiere. Durch diese Streuung kann eine schmale Rendite erwirtschaftet und Risiko fast ausgeschlossen werden. Seit Auflage im Oktober 2015 hat der Fonds nach Kosten ein Plus von 0,19% p.a. erzielt. Der Kauf ist provisionsfrei möglich. Die festgelegte Verlustgrenze von maximal 2,50% p.a. war bislang noch nicht einmal ansatzweise in Gefahr. Positiv: Klettert der Fonds um mehr als 0,50%, wird die Sicherungsgrenze um diesen Betrag angehoben. Das reale Verlustrisiko sinkt so im Zeitverlauf.

Fazit: Fonds mit Wertsicherungsgrenze sind eine Alternative, um Liquidität zu parken. Unternehmer vermeiden in jedem Fall Null- oder gar Negativzinsen. Das Risiko sind minimale Wertschwankungen.

Hinweis: Eine ausführliche Produktbewertung des Veri-Safe finden Sie in FUCHS-Kapital vom 6. Juli.

Meist gelesene Artikel
  • Zum Zwecke der Wirtschaftsspionage

Britische Geheimdienste verkaufen sensible Daten

Britische Geheimdienste verkaufen gesammelte Daten an Dritte. Copyright: Picture Alliance
Die britischen Geheimdienste verkaufen in großem Umfang anlasslos gesammelte Daten. Darunter sind auch sehr sensible Informationen. Auch deutsche Unternehmen mit Bezug zu Großbritannien müssen sich sorgen.
  • Venezuela bedient seine Schulden nicht mehr

Caracas muss auf den Ölpreis hoffen

Venezuela ist zahlungsunfähig. Das Land kann Anleihen nicht bedienen. Hohe Schulden hat die Regierung bei Russland und China. Im nächsten Jahr dürften weitere Anleihen nicht bedient werden. Es gibt aber einen Hoffnungsschimmer.
  • Peking verlagert den Schwerpunkt

Chinas Wirtschaftsdynamik lässt weiter nach

Die Dynamik der chinesischen Wirtschaft lässt in allen Sektoren sichtbar nach. Hintergrund sind aus unserer Sicht nachlassende fiskalische Impulse. Die Pekinger Führung nimmt andere Ziele in den Fokus.
Neueste Artikel
  • Wie transparent sind die Compliance-Maßnahmen?

ThyssenKrupp mit einem gelungenen Compliance Management System

ThyssenKrupp ist bei seinen Compliance Maßnahmen nicht nur transparent. Sie sind auch weitgehend stimmig. daher nur eine geringes Risiko aus Investorensicht.
Die Milliardenstrafen liegen nicht lange zurück, und jetzt lasten schon wieder schwerwiegende Korruptionsvorwürfe auf ThyssenKrupp. Am Compliance Management System liegt das kaum, das ist eigentlich gut konzipiert. Den Platz unter den ersten drei im Rating verdankt der Konzern seinem CMS. Thyssen-Chef Heinrich Hiesinger scheint die Untiefen im umstrittenen U-Boot-Rüstungsdeal monatelang nicht ernst genug genommen zu haben. Da hilft dann auch kein noch so gutes Compliance-Warnsystem mehr. 
  • Triumph der Hidden Champions

Österreich die neue Nummer 1 im Private Banking

Sie nahmen für Ihre Häuser die Ehrenurkunde für sehr gute Leistungen entgegen (v.l.n.r.): Robert Hager / Bankhaus Spängler (2.v.l.), Dr. Mathias Albert / Bank Gutmann, Wolfgang Fusek / Bankhaus Krentschker, Arnd Brüggenwirth / DekaBank Luxemburg, Martin Engler / VP Bank, Wolfgang Ules / Capital Bank, Michael Krume / Merck Finck Privatbankiers, Thomas Acker / Spiekermann & Co sowie Wolfgang Harth / Weberbank. Links und rechts außen die Moderatoren des Abends, Dr. Jörg Richter / IQF und Ralf Vielhaber / Verlag FUCHSBRIEFE. Foto: Stefanie Loos, Copyright: Private Banking Prüfinstanz FUCHS | RICHTER
Österreich ist die neue Nummer 1 im Private Banking. Gleich vier Anbieter aus der Alpenrepublik überzeugten im Markttest der Private Banking Prüfinstanz FUCHS | RICHTER mit sehr guten Leistungen im Beratungsgespräch, in der Vermögensstrategie, der Portfolioqualität und der Transparenz. Jahressieger ist zum zweiten Mal hintereinander das Salzburger Bankhaus Carl Spängler. Die Nummer 1 der Ewigen Bestenliste ist die Wiener Bank Gutmann.
  • Die Politik nimmt immer mehr Einfluss auf die Kunst

Künstler lassen sich von der Politik instrumentalisieren

Für Künstler ist es profitabel geworden, sich bei der Politik anzubiedern. Das instrumentalisiert Kunst immer stärker – zum Nachteil von Kunstinteressierten und Sammlern.
Zum Seitenanfang