Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1118
Betrieb | Personal

Der „irre Chef“ muss ruhig bleiben

Auch grob unsachliche Kritik rechtfertigt nicht immer eine fristlose Kündigung.
Sie müssen als Chef viel ertragen, bevor Sie einem Ihrer Mitarbeiter fristlos kündigen können. Das gilt sowohl für überspitzte Kritik wie unsachliche Angriffe. Hier müssen Sie sich ein „dickes Fell“ zulegen, meint das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz in einem jetzt veröffentlichten Urteil vom 24.07.2014 (Az. 5 Sa 55/14). Dabei gilt der Grundsatz: Künftige Störungen des Arbeitsfriedens sind zu vermeiden. Deshalb muss von Ihrer Seite geprüft werden, ob es nicht auch eine Abmahnung tut – so grob die einzelnen Aussagen auch sein mögen. Was nach Meinung des Gerichts nicht als Messlatte für eine fristlose Kündigung ausreicht, waren Äußerungen gegenüber dem Chef wie: “Der ist irre, der dürfte nicht frei rumlaufen”, “der ist nicht normal” und “da läuft er ja, der Psycho“.

Fazit: Sie müssen im Umgang mit Beleidigungen durch Ihre Mitarbeiter besonnen bleiben – die Arbeitsgerichte machen es Ihnen in dieser Hinsicht nicht einfach.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Verbesserung der ESG-Bilanz wirkt sich positiv aus

Factoring mit Nachhaltigkeits-Bonus

Grüner Sand läuft durch eine Sanduhr. © William_Potter / Getty images / iStock
Das Thema Factoring spielt bei immer mehr Unternehmen eine Rolle. Gerade in unsicheren Zeiten ist es ein guter Schutz gegen Zahlungsausfälle. Auch hier kommt nun das Thema Nachhaltigkeit an. Gut umgesetzt, kann das die Kosten des Verfahrens mildern.
  • Fuchs plus
  • Moskau fragt in Stockholm nach Ermittlungsergebnissen

Schweden schweigt zu Anschlag auf Nord Stream

(c) picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Jens Büttner
Was geschah bei der Sprengung von Nord Stream 2 und wer ist dafür verantwortlich? Diese Frage beschäftigt noch immer viele Menschen und auch den russischen Generalstaatsanwalt. Der hatte jetzt erneut eine Anfrage an die schwedischen Ermittlungsbehörden gestellt. Doch die ignorieren die Anfrage wiederholt. Eine Antwort an Moskau würde Schweden massiv gefährden.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Beauty Contest mit organisatorischen und technischen Hürden

Ellwanger & Geiger hätte es fast vergeigt

© FUCHS | RICHTER Prüfinstanz, Verlag Fuchsbriefe
"Holprig" geht es für Ellwanger & Geiger in den Beauty Contest - die mündliche Prüfung vor der Fachjury. Doch wenn der Anfang schief läuft, kann der weitere Verlauf ja nur besser werden - oder?
  • Fuchs plus
  • Lateinamerikanische Währungspläne mit schwachen Erfolgsaussichten

Aus dem SUR wird (wieder) nichts

Südamerika auf Globus. © Dana Britton / stock.adobe.com
In Lateinamerika ist der Dollar die dominante Handelswährung. Dem wollen die Staaten dort seit jeher etwas entgegensetzen. Nun erblüht erneut die Idee einer gemeinsamen lateinamerikanischen "Währung" – wenigstens zwischen den dortigen "Riesen" Brasilien und Argentinien. Doch erneut wird die Idee an eigenen Unzulänglichkeiten scheitern.
  • Fuchs plus
  • Viele Anleger investieren sehr leichtfertig in Kryptowährungen

Deutsche entdecken Bitcoin & Co

© chombosan / stock.adobe.com
Deutsche Anleger haben im Januar rekordverdächtig in den Bitcoin investiert und setzen auf weitere Kursgewinne. US-Anleger setzen dagegen eher auf weiter fallende Notierungen. Beide Lager jedoch eint, dass sie vor einem Investment kaum recherchieren, sondern vielfach auf den Rat von Freunden hören.
Zum Seitenanfang