Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1838
Auf Geschäftsreisen drohen allerlei Gefahren

Fürsorge: Mitarbeiter im Ausland absichern

Dienstreisen ins Ausland sind oft abenteuerlich, und nicht immer gehen sie gut aus. Einkäufer sind in den entlegensten Gebieten auf dem Globus unterwegs. Manche kommen auf gut 100 Reisetage pro Jahr. Haben Sie Ihre Mitarbeiter ausreichend abgesichert? Nehmen Sie das Thema nicht auf die leichte Schulter.

Haben Sie Ihre Mitarbeiter für Auslandsreisen ausreichend abgesichert? Nicht nur die Sicherheit ist ein Thema, sondern auch Fehlverhalten vor Ort, durch Mitarbeiter verursachte Schäden oder auch der Faktor Gesundheit (siehe Corona).

Beispiel Einkäufer. Sie sind in den entlegensten Gebieten auf dem Globus unterwegs. Manche kommen auf gut 100 Reisetage pro Jahr. Sie berichten von aberwitzigen Erlebnissen. Besonders unsicher fühlen sich viele in Südafrika, Brasilien, Venezuela, Sudan (Süd), Bangladesch, Libyen, aber auch in Teilen Rumäniens und Russlands. 

Breite Risiko-Palette – to dos

Die Geschäftsleitung muss auf alle Eventualitäten eingestellt sein. Handlungsfelder sind u.a.: (Infektions-)Krankheiten, (Daten-)Diebstahl, Entführung, Erpressung, Compliance, Terroranschläge, Naturkatastrophen etc. Das können Sie tun:

Risiko-Score entwickeln: Identifizieren Sie mit externer Hilfe systematisch alle Risiken, denen Ihre Mitarbeiter ausgesetzt sein könnten. Entwickeln Sie anhand von Länderrisiko-Scores Verhaltensrichtlinien, etwa: Fluchtwege checken, Umgang mit Taxifahrern, Alkohol, Frauen (Beispiel Islam), elektronischen Geräten, fremden Routern, Gastgeschenken und Zoll.

Ampelsystem einrichten

Setzen Sie Standards: Bei jedem Antrag auf Dienstreise wird erst die Gefährdungslage gecheckt. Zu riskant? Dann Reise unterbinden! Am besten am Ampelsystem ausrichten (Score). Veranlassen Sie Sicherheitstrainings und setzen Sie einen Krisenmanagementplan auf. Checken Sie angemessenen Versicherungsschutz.

Bei Elefand registrieren

Ihr Reisebüro sollte Ihnen E-Mails (Alerts) senden, wenn irgendwo Gefahren lauern bzw. wenn Reisewarnungen vorliegen. Geben Sie allen Reisenden 24-Stunden-Notfallhotlines an die Hand. Gut: Über die Website Elefand des Auswärtigen Amts können Sie Ihre Mitarbeiter elektronisch registrieren lassen. Die deutschen Auslandsvertretungen führen dazu anhand Ihrer Eingaben Krisenvorsorgelisten der in ihrem Amtsbezirk ansässigen Deutschen und ihrer Familienangehörigen.

Hier kommen Sie weiter:

Fazit: Nehmen Sie potenzielle Gefahren nicht auf die leichte Schulter. Sie riskieren Sie hohe Geldstrafen, wenn Sie Ihre Fürsorgepflicht vernachlässigen (Achtung, Arbeitsrecht). Ziehen Sie externe Spezialisten hinzu.
Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Brückeneinsturz von Baltimore

Hafen von Baltimore wieder geöffnet

Verschwommenes Bild vom Hafen in Baltimore und Bild von einem Sperrschild verlaufen ineinander © Adobe Firefly, KI-generiertes Bild
Der Hafen von Baltimore ist wieder rund um die Uhr geöffnet. Auch größere Schiffe können den wichtigen Umschlagplatz an der Ostküste der USA nun wieder anlaufen.
  • Fuchs plus
  • Stiftungsvermögen 2024: Partners VermögensManagement AG

Vorschlag der Partners wird als zu leicht befunden

Thumb Stiftungsvermögen 2024, © Grafik Redaktion Fuchsbriefe mit Envato Elements
Die Partners VermögensManagement AG führt sich bei der Stiftung Fliege mit einem ungewöhnlich ausführlichen und persönlich gehaltenen Anschreiben ein, das ein echtes Interesse an dem Mandat erkennen lässt. Der Vermögensverwalter geht bereits hier auf das bestehende Portfolio und den Veränderungsbedarf ein, erläutert Erfahrungen bei Stiftungsmanagement und nachhaltiger Vermögensanlage und garantiert die geforderte Ausschüttung für den Stiftungszweck. Ein toller Auftakt, der auf mehr hoffen lässt
  • Fuchs plus
  • Stiftungsvermögen 2024: Credo Vermögensmanagement GmbH

CREDO baut Nähe zum Kunden auf

Thumb Stiftungsvermögen 2024, © Grafik Redaktion Fuchsbriefe mit Envato Elements
Eule, Segelboot, Keimling und Füllhalter – mit diesen Bildmotiven begrüßt CREDO auf der Website seine Gäste. Die Eule beobachtet genau, das Segelboot manövriert durch stürmische Zeiten, der Keimling steht für gesundes Wachstum und der Füllhalter soll Unabhängigkeit symbolisieren. Nicht schlecht gelöst. CREDO bedeutet laut Website „Ich glaube". Glauben und Vertrauen seien die wertvollsten Güter, der Ursprung des Unternehmens liege in kirchlichen Mandaten. Das passt perfekt zur Stiftung Fliege.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Im Fokus: Profiteure der Fußball-EM

Spekulieren auf Gewinner der Fußball-EM

Uefa Euro Ball © 1998-2024 UEFA. All rights reserved.
Die Fußball-EM in Deutschland wird ein sportliches Großereignis und könnte auch zu einem wirtschaftlichen Highlight werden. Etliche Unternehmen rechnen wegen des Touristenbooms und anderer Faktoren mit deutlich steigenden Umsätzen. FUCHS-Kapital stellt Ihnen Profiteure des Sport-Sommers 2024 vor.
  • Fuchs plus
  • Chart der Woche vom 30.05.24

freenet an Kreuzunterstützung kaufen

Geschäftsmann mit Diagramm ©fotogestoeber/stock.adobe.com
Freenet bietet technisch orientierten Anlegern eine gute Einstiegsgelegenheit. Aktuell hat die Aktie eine Kreuzunterstützung erreicht. An der wächst die Chance, dass der Aufwärtstrend wieder aufgenommen wird.
  • Fuchs plus
  • Frachtpreise explodieren, weil Container über Monate ausgebucht sind

Container-Mangel: Weihnachtsgeschäft gefährdet

Containerschiff © bfk92 / Getty Images / iStock
Die Verlagerung der Frachtrouten aus Fernost nach Europa - nach den Huthi-Angriffen um Afrika herum - machen den Container-Markt für die nächsten Monate extrem eng. Der Container-Mangel ist teuer und baut allmählich eine Zeit-Falle auf. Die könnte sogar eine rechtzeitige Lieferung für das Weihnachtsgeschäft gefährden. Lieferwege per Bahn können eine Alternative sein.
Zum Seitenanfang