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Entlohnungsunterschiede ausgleichen

Zurich Versicherung als Vorreiter in UK

Als erster Versicherer am britischen Markt hat die Zurich Versicherung die Einkommensunterschiede ihres Personals nach Hautfarbe veröffentlicht. Die Versicherung hat zugleich erklärt, diese Unterschiede weiter abbauen zu wollen.

Farbige werden von Versicherern schlechter bezahlt. In Grossbritannien sind die Einkommensunterschiede in Abhängigkeit von der Hautfarbe seit längerem ein grosses Thema. Nun hat die in der Schweiz beheimatete Zurich Details aus dem eigenen Hause zu diesem Thema veröffentlicht.

Das Thema ‘Berufliches Fortkommen und Hautfarbe’ spielt auf den britischen Inseln eine immer wichtigere Rolle. Die Regierung ist inzwischen sogar bemüht, durchzusetzen, dass in börsennotierten Aktiengesellschaften wenigstens eine Position im Vorstand oder Verwaltungsrat von einer farbigen Person besetzt sein muss.

Gleichbehandlung "rigors" durchsetzen

Bei der Zurich liegt das Einkommen je Arbeitsstunde derzeit für Farbige um 9,8% unter dem der weißen Arbeitskollegen. Noch vor zwei Jahre hatte diese Differenz bei 11,8% gelegen. Die Zurich will diesen Rückstand im Einkommen zielstrebig weiter abbauen und zugleich die Karriere-Chancen der farbigen Mitarbeiter verbessern.

Zurich unterstützt auch die Bemühungen der britischen Equality and Human Rights Commission. Diese drängt darauf, die Veröffentlichung der Einkommensunterschiede der Farbigen zu den Weißen veröffentlichungspflichtig zu machen. Zurich unterstützt die britische Regierung darin, die Gleichbehandlung unabhängig von der Hautfarbe “rigoros” durchzusetzen.

Fazit: Auch in Deutschland werden sich die Personalabteilungen mit diesem Thema verstärkt auseinandersetzen müssen.

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