Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1270
Klare Produktinformation ist zwingend

Amazon muss Klarheit schaffen

Auf der Online-Plattform von Amazon wirkte ein Smartphone-Angebot auf den ersten Blick ausgesprochen attraktiv. In Wirklichkeit handelte es sich aber um ein gebrauchtes, wiederaufbereitetes Smartphone. Das Landgericht München kassierte das Angebot wegen unzureichender Kennzeichnung.

Das Landgericht München kassierte jetzt ein Angebot auf Amazon wegen unzureichender Kennzeichnung. Auf der Online-Plattform wirkte ein Smartphone-Angebot auf den ersten Blick ausgesprochen attraktiv. In Wirklichkeit handelte es sich aber um ein gebrauchtes, wiederaufbereitetes Smartphone.

Bietet ein Online-Händler gebrauchte Artikel (z.B. Smartphones) an, muss er eindeutig darauf hinweisen, dass die Geräte nicht neu sind. Der englisch sprachige Zusatz „Refurbished Certificate" in der Produktinformation reicht nicht aus. Das entschied das Landgericht München I (Urteil vom 30.07.2018, Az.:33 O 12885/17). Denn damit fehlte eine wesentliche Information für die Kaufentscheidung und es lag ein klarer Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht vor.

Übrigens: Amazon ist für unzureichende oder falsche Produktinformationen auch dann verantwortlich, wenn diese von anderen Marketplace-Händlern stammen. Dies hat das Landgericht (LG) Berlin bereits 2016 so entschieden (Urteil vom 26.1.2016, Az.: 16 O 103/14).

Fazit: Ein Anbieter von Waren darf wesentliche Produkteigenschaften auch im Online-Handel nicht verschweigen.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Rezessionsängste drücken den Preis

Ist die Party der Öl-Förderer vorbei?

Symbolbild Öl-Förderung. © Petrovich12 / stock.adobe.com
Ein Gespenst geht um in der Weltwirtschaft - das Gespenst der Rezession. Immer wenn dieses leicht abgewandelte Zitat von Karl Marx gilt, ist der Ölpreis der Leidtragende. Aber wer genau hinsieht merkt schnell, dass nicht so heiß gegessen wie gekocht wird.
  • Fuchs plus
  • FUCHS-Depot vom 23.06.2022

Abkühlung in doppelter Hinsicht

Abwärtstrend an den Börsen. © SusanneB / iStock
Die Börsen geben nach und auch das FUCHS-Depot entzieht sich dem allgemeinen Trend nicht. Infolgedessen verlässt ein Titel das Depot. Den Gewinn reinvestieren wir prompt in ein spanisches "Abkühlungs-Unternehmen".
  • Fuchs plus
  • FUCHS-Depot vom 30.06.2022

Lufthansa kaufen am Jahrestief

Flugzeuge der Lufthansa. © Daniel Kubirski / picture alliance
Der DAX rutscht weiter zum Jahrestief. Seit dem Jahresanfang hat der Index 20% an Wert verloren. Unser FUCHS-Depot liegt zwar auch im Minus, aber nur mit 5,6%. Das frühzeitige Aufbauen von Cash gibt uns jetzt die Möglichkeit zum Kaufen.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Zwischen Boom und Greenwashing

Nachhaltige Geldanlagen bleiben für Anleger schwer zu fassen

Immer mehr Anleger wollen ihr Geld nachhaltig investieren. Das Segment boomt zweifelsohne. Gleichzeitig führen aber auch immer neue Skandale zu Rissen im "grünen Bild". Für Anleger ergibt sich daraus ein zweigeteiltes Bild.
  • Fuchs trifft Pferdchen, Der Geld-Podcast, Teil 5

Warum Finanzplanung so wichtig ist

Geldtipp-Podcast. ©SpringerNature
Geldtipp – Pferdchen trifft Fuchs. Stefanie Burgmaier, das Pferdchen und verantwortlich für das Wissensportal springerprofessional.de, und Ralf Vielhaber, der Fuchs und Herausgeber der Fuchsbriefe, sprechen über wichtige Themen rund ums Geld, diesmal: Warum Finanzplanung so wichtig ist.
  • Fuchs plus
  • Banken-Prognosen für den Devisenmarkt

Viele Unsicherheiten, wenig Gemeinsamkeiten

Geldscheine diverser Währungen. © Markus Mainka / Fotolia
In den volkswirtschaftlichen Abteilungen der Banken gehen die Einschätzungen zur Zins- und Devisenentwicklung weit auseinander. Das große Fragezeichen ist, wie gut sich die US-Konjunktur wird halten können.
Zum Seitenanfang