Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
9305
Fehler des Steuerberaters nachträglich geheilt

Gnade vor Recht

Auch Steuerberater machen Fehler. Und manchmal können die teuer sein. Mit etwas Glück gibt es Heilung. Selbst dann, wenn der Steuerbescheid schon rechtskräftig ist.

Wenn Ihrem Steuerberater ein kostspieliger Fehler unterläuft, werfen Sie nicht gleich die Flinte ins Korn. Selbst dann nicht, wenn Ihr Steuerbescheid bereits rechtskräftig ist. Manchmal weist § 129 AO noch einen Ausweg. Er erlaubt nämlich eine Änderung, wenn dem Finanzamt mechanische Fehler ( Schreibfehler, Rechenfehler) oder vergleichbare „offenbare Unrichtigkeiten" unterlaufen sind.

Anliegende Unterlagen müssen auf Versehen klar hindeuten

Wichtig war im Urteilsfall, dass die vorliegenden Unterlagen den Fehler des Steuerberaters „offensichtlich" machten. Die vom Steuerberater vergessene Eintragung der Gewinnausschüttungen in Zeile 44a der Körperschaftsteuererklärung stellte somit ein mechanisches Versehen dar, welches das Finanzamt übernommen hat. Daher liegt auch auf Ebene des Finanzamts ein mechanischer Fehler vor (sog. doppelter mechanischer Fehler), so der BFH.

Urteil:

XI R 9/18

 

Fazit:

Sogar das deutsche Steuerrecht kennt so etwas wie „Gnade-Paragraphen".

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Erbschaftsteuer kennt Bedingungen

Zweites Grabmal steuerlich absetzen

Beerdigung. © Kzenon / stock.adobe.com
Nicht immer ist das erste Grabmal eines Verstorbenen auch sein letztes. Wer internationale Wurzeln hat, wird möglicherweise später in sein Heimatland umgebettet. Das hat Implikationen für die Erbschaftssteuer, ist aber auch an Bedingungen geknüpft.
  • Fuchs plus
  • Gute-Laune-Nachrichten vom 16.05.2022

Erneuerbare Energien global auf dem Vormarsch

Mehrere Windräder auf einem Feld. © kamisoka / Getty Images / iStock
Trotz steigender Preise finden wir positive konjunkturelle Meldungen. Mit dabei: ein international steigender Prozentsatz erneuerbarer Energie, eine Region, die sogar eine negative CO2-Bilanz hat und einem Tourismus-Sektor, der kräftig in Schwung kommt.
  • Fuchs plus
  • Gaswirtschaft eröffnet neue Perspektive

Rumänien hat einen guten Pfad eingeschlagen

Schild in Rumänien mit Flaggen der EU und Rumäniens, Verweis auf EU-gefördertes Infrastrukturprojekt. (c) Helmut Laschet
Der IWF prognostiziert Rumänien für 2022 ein BIP-Wachstum von fast 5%. Das liegt deutlich über den Werten der Eurozone. Für Kapitalanleger wird die Region damit lukrativer. FUCHS-Devisen sagen, wie sich das für die Geldanlage nutzen lässt und welche Risiken es zu beachten gilt.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Serie: Blockchain im Unternehmen (120)

Digitale Dokumente sicher aufbewahren

Blockchain. © ismagilov / Getty Images / iStock
Viele Unternehmer und Privatpersonen haben bis heute Bedenken, wichtige Dokumente digital aufzubewahren oder über das Internet verschicken. Denn alles, was einmal auf einem Computer ist, kann im Zweifel von Dritten gefunden werden. Die Blockchain-Technologie ist aber heute schon sehr sicher.
  • Fuchs plus
  • Broker-Rating 2022: Das Test-Design

FUCHS-Broker-Rating 2022: Wie wir werten

Abakus. © tuchkovo / Getty Images / iStock
Unser anonymer Anbieter-Test basiert auf klaren Kriterien, die wir für die Auswahl eines Brokers für wesentlich halten. Wir legen besonderen Wert auf die langfristige Seriosität und Sicherheit der Anbieter. Weder ein breites Produktangebot und geschenktes Handelsguthaben nützen etwas, wenn der Broker schlecht reguliert, grundsätzlich unseriös und somit riskant ist.
  • Fuchs plus
  • Infrastrukturabgabe für Digitalkonzerne geplant

Internetkonzerne sollen für Datenvolumina zahlen

Apps auf einem Smartphone. © Julien Eichinger / stock.adobe.com
Die EU will die Internetriesen dazu verpflichten, einen Beitrag zum Ausbau der Datennetze zu leisten. Wie die Regelung genau aussehen soll, die bis Ende des Jahres vorliegen soll, ist noch unklar. Für die EU besonders interessant ist, dass sie damit der extremen Steuervermeidung der Internetriesen ein Schnippchen schlagen kann.
Zum Seitenanfang