Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-0
0,00 €
414
Nur betrieblich veranlasste Fortbildung

Personal: Lebensstil muss versteuert werden

Finanzieren Sie eine Fortbildung zum allgemeinem Lebensstil, müssen Ihre Mitarbeiter dies als Arbeitslohn versteuern.
Finanzieren Sie eine Fortbildung zum Lebensstil, müssen Ihre Mitarbeiter dies als Arbeitslohn versteuern. So entschied das Finanzgericht Düsseldorf (Urteil vom 26.01.2017, Az. 9 K 3682/15 L), ließ aber die Revision beim Bundesfinanzhof zu. In dem Fall ging es um ein Wochenseminar zur Vermittlung grundlegender Erkenntnisse über einen gesunden Lebensstil. Diese Sensibilisierungswoche war Teil eines Gesamtkonzepts, die Beschäftigungs- und Leistungsfähigkeit und die Motivation zu steigern. Hintergrund des Vorhabens war die demografische Entwicklung der zunehmend alternden Belegschaft. Die Mitarbeiter erhielten die Woche zwar bezahlt. Die Kosten lagen mit 1.300 Euro weit über dem Steuerfreibetrag für Gesundheitsprävention 500 Euro im Jahr. Sie mussten dafür Urlaub nehmen, die Teilnahme war aber nicht verpflichtend: Der Betriebsrat hatte der Fortbildungsmaßnahme nicht zugestimmt. Die Sensibilisierungswoche fand laut Gericht nicht im ganz überwiegenden eigenbetrieblichen Interesse des Arbeitgebers statt. Die gesundheitspräventive Maßnahme habe auch keinen Bezug zu berufsspezifisch bedingten gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Diese allgemeine Gesundheitsvorsorge liege zwar auch im Interesse eines Arbeitgebers, aber vor allem im persönlichen Interesse der Arbeitnehmer.

Fazit: Planen Sie solche Veranstaltungen, bleiben Sie im Rahmen des Steuerfreibetrages und vereinbaren Sie die Durchführung mit dem Betriebsrat. Sonst gibt’s mehr Ärger als Nutzen.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • DZ Privatbank | Vermögensstrategie, Portfolioqualität und Gesamtbewertung TOPS 2019

DZ PRIVATBANK S.A.: Kleine Schwächen in der Kür

Die DZ Privatbank erhält in der Gesamtwertung das rating »Sehr gut«.
Die DZ Privatbank schenkt dem Kunden einen fulminanten Auftakt im Beratungsgespräch, an den sie auch zunächst nahtlos mit Gesprächsprotokoll und Anlagevorschlag anknüpft. Doch eine gute, gar herausragende Vermögensstrategie erfordert noch mehr.
  • Fuchs plus
  • Neue Bank AG | Vermögensstrategie, Portfolioqualität und Gesamtbewertung TOPS 2019

Neue Bank: Verliebt in Text und gute Lösungen

Die Neue Bank AG erhält in der Gesamtwertung das rating »Gut«.
Seit 1991 ist die Neue Bank inzwischen am Markt und sieht sich selbst in der Tradition einer klassischen Privatbank. Dem wird sie auch meistenteils gerecht, wenn da nicht der eine und andere (Anfänger)Fehler wäre.
  • Fuchs plus
  • Vertiva Family Office | Vermögensstrategie, Portfolioqualität und Gesamtbewertung TOPS 2019

Vertiva Family Office: Zwei Anlagevorschläge – nur warum?

Das Vertiva Family Office erhält in der Gesamtwertung das rating »Befriedigend«.
„Ihr Vermögen in treuen Händen" – so soll es sein. Doch die treusten Hände nutzen nichts, wenn es zugleich zwei linke sind, denen wenig gelingt. Wir sehen uns an, wie es sich damit in der schriftlich vorgelegten Vermögensstrategie von Vertiva verhält.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Vertiva Family Office | Vermögensstrategie, Portfolioqualität und Gesamtbewertung TOPS 2019

Vertiva Family Office: Zwei Anlagevorschläge – nur warum?

Das Vertiva Family Office erhält in der Gesamtwertung das rating »Befriedigend«.
„Ihr Vermögen in treuen Händen" – so soll es sein. Doch die treusten Hände nutzen nichts, wenn es zugleich zwei linke sind, denen wenig gelingt. Wir sehen uns an, wie es sich damit in der schriftlich vorgelegten Vermögensstrategie von Vertiva verhält.
  • In aller Kürze

Unternehmen: Hohe Kreditnachfrage

Obwohl die Investitionsdynamik der Unternehmen leicht nachlässt, ist die Kreditnachfrage enorm hoch. Laut Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) legte das Kreditneugeschäft im dritten Quartal um 9,6% zu. Dabei dominieren sehr kurzfristige Kredite. Diese sind extrem günstig und ermöglichen eine sehr agile Finanzplanung.
  • Fuchs plus
  • Finanzgericht gespalten

Dienstwagen wirklich zu teuer?

Bei Autos von Lamborghini und Ferrari bekommen viele Männer leuchtende Augen. Finanzämter und Finanzgerichte haben da allerdings eher Bauchschmerzen. Nämlich dann, wenn es darum geht, diese Boliden auch noch als Dienstfahrzeug zu akzeptieren.
Zum Seitenanfang