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Steuern
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  • Berechnung von Säumniszuschlägen durch das Finanzamt ist nicht zu beanstanden

Finanzämter operieren mit traumhaften Zinssätzen

Der Fiskus ist bekannt dafür, dass er ausstehende Steuerzahlungen gnadenlos eintreibt. Saftige Säumniszuschläge sollen den Schuldner beeindrucken und gefügig machen. Das Finanzgericht (FG) in Münster bestätigte jetzt diesen Kurs – und wischte alle dadgegen vorgebrachten Bedenken vom Tisch.
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  • Sechs Monate Ersparnis bei der Gewerbemiete

Mehrwertsteuersenkung: Werden Gewerbemieten jetzt günstiger?

Im Konjunkturpaket der Bundesregierung war das der Überraschungscoup: Die Senkung der Mehrwertsteuer vom 1. Juli bis zum 31. Dezember 2020. Für viele Gewerbetreibende bedeutet das viel Arbeit; aber vielleicht auch einen kleinen Vorteil bei den Mieten für Gewerberäume.
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  • Steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten im Energiesteuergesetz richtig nutzen

Gewerbezuordnung ist keineswegs nur ein statistisches Problem

Für die Energiekosten eines Unternehmens ist es keineswegs banal, der richtigen Wirtschaftsgruppe anzugehören. Bleibt die Frage, wer das Privileg erhält, zum Produzierenden Gewerbe zu zählen? Jetzt gaben Richter am Finanzgericht Baden-Württemberg konkretere Hinweise.
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  • Außenprüfung des Finanzamts

Die Gemeinde darf "Mäuschen spielen"

Es gibt viele Gemeinden, die sind so klein, da kennt jeder jeden. Vor allem in Politik und Unternehmen. Um so unangenehmer, wenn ein Gemeindevertreter bei der Außenprüfung des Finanzamts "Mäuschen spielt". Der BFH hat geregelt, was er alles mitbekommen darf.
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  • Bundesfinanzhof erlaubt keine Minderung des Betriebsgewinns

Investzulage zählt als "Gewinn"

Bestimmte Betriebsausgaben dürfen (laut § 4 Abs. 5 Einkommensteuergesetz) den betrieblichen Gewinn nicht vermindern. Dazu gehören z.B. Aufwendungen für Geschenke über 35 Euro oder 30% der Bewirtungsaufwendungen, Aufwendungen für Jagd oder Fischerei, für Segeljachten oder Motorjachten oder auswärtige Gästehäuser. Der Bundesfinanzhof hat den Katalog jetzt erweitert.
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  • Zusätzliche Benefits zum Gehalt

Dienstfahrräder leasen: Gut auch fürs Image

Leasen Sie Dienstfahrräder. Sie machen Mitarbeiter froh, tun gleichzeitig was fürs Klima und für Ihr Firmenimage. Das wird obendrein vom Fiskus belohnt.
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  • Bank verweigert die Auszahlung der Corona-Soforthilfe wegen Pfändung alter Steuerschulden

Finanzgericht rettet Betrieben ihre Corona-Soforthilfe

Finanzämter sind beim Eintreiben von Steuerschulden gnadenlos. Zahlt der säumige Steuerzahler nicht in den gesetzten Fristen, gibt es schnell eine Kontenpfändung. Dass der lange Arm des Fiskus auch die Corona-Softhilfe kassiert, wollten drei Kleinbetriebe im Münsterland allerdings nicht akzeptieren.
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  • Debatte um Gegenfinanzierung der Hilfsmaßnahmen

Notopfer und Corona-Soli

Geld ausgeben ist einfacher als Geld einzunehmen. Doch diese zweite Phase steht bevor, nachdem gewaltige Summen zur Bewältigung der Corona-Krise locker gemacht wurden. Die Debatte um die Einnahmequellen wird in Fachkreisen bereits vorangetrieben. Der Staat muss dabei zwar nicht den Markt beachten, aber immerhin den politischen Wählermarkt.
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  • BFH pflichtet Finanzgericht bei

Keine Rückstellung für Auflösung von Baustelle

Eine Firma für Spezialgerüstbau geht mit ihren Kunden mehrjährige Rahmenverträge ein. Sie errichtet bei mehreren Kunden vor Ort ein Materiallager. Das muss sie aber zum Vertragsende vollständig räumen. Für den beim Abtransport des Materials anfallenden Aufwand bildete die Klägerin eine Rückstellung. Zu recht?
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  • Hin- und Rückweg an verschiedenen Tagen

Entfernungspauschale nur einmal zahlen

Grundsätzlich dürfen die Aufwendungen eines Arbeitnehmers für die Wege zwischen Wohnung und Arbeit als Werbungskosten abgesetzt werden. Aber was gilt, wenn er an einem Tag hin, am nächsten Tag zurückfährt? Der Streit ging bis vors oberste deutsche Finanzgericht.
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  • BFH setzt dem Fiskus Grenzen

Wenn der Finanzbeamte schlampt

Wer glaubt, einen bestandskräftigen Steuerbescheid vorliegen zu haben, obwohl der Finanzbeamte offensichtlich nicht alle Aspekte berücksichtigt hat, sollte sich nicht zu früh freuen. Der Fiskus kann innerhalb von vier Jahren nachkorrigieren. Aber nicht jede Schlamperei fällt darunter.
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  • Rechnungskorrektur und Umsatzsteuer

Berichtigung wirkt immer zurück

Das passiert in jeder Buchhaltung: Eine Rechnung wird ausgestellt, muss aber korrigiert werden. Weil im Empfängerland keine Mehrwertsteuer anfällt, weil die Adresse nicht stimmt etc. Doch wie verhält es sich dann mit dem Vortsuerabzug? Der Bundesfinanzhof hat dazu jetzt ein wichtiges Urteil gefällt.
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  • Beitritt in eine vermögensverwaltende Personengesellschaft

BFH: Ergänzungsrechnung für Anschaffungskosten notwendig

Das ist mal wieder harte Kost für Unternehmer … Der Bundesfinanzhof hat sich zur Anteilsübernahme bei einer vermögensverwaltenden Personengesellschaft geäußert. Das Urteil muss man (leider) kennen.
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  • Eltern treten schweres Erbe an

Wenn das Sterbegeld versteuert wird

Schlimm genug: Eltern verlieren ein Kind und werden zu dessen Erben. Weil sie laut Gesetz nicht "Hinterbliebene" sind, werden sie vom Fiskus auch noch "bestraft". Der BFH hat das gerade für rechtmäßig erkannt. Doch ein Hoffnungsschimmer besteht noch.
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  • Bereitgestellter betrieblicher Pkw wird nicht immer auch für private Zwecke genutzt

Keine Privatnutzung bei Uralt-Kastenwagen

Betriebliche Fahrzeuge, die auch zur Nutzung für private Zwecke zur Verfügung stehen, werden tatsächlich auch so genutzt. Aber ist das auch so, wenn dem Chef ein repräsentativer Oldtimer Mercedes Benz C 280 T (Baujahr 1997) zur Verfügung steht?
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  • BFH spricht Urteil zu Einkommensteuerveranlagung

Bei Vorsorge kann sich Einzelveranlagung lohen

Nicht immer ist die gemeinsame Steuererklärung von Ehegatten der Weisheit letzter Schluss. In manchen Fällen kann es sich lohnen, Einzelveranlagung zu beantragen. Insbesondere nach einem aktuellen Urteil des höchsten deutschen Steuergerichts. Vor allem, wenn höhere Vorsorgegeaufwendungen anfallen.
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  • Nicht betriebsnotwendig

Tankstelle killt Steuerprivileg

Eine mitvermietete Tankstelle kann das Steuerprivileg einer grundbesitzverwaltenden Kapitalgesellschaft "killen". Der Bundesfinanzhof (BFH) setzt hier strenge Maßstäbe an.
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  • BFH setzt Progressionsvorbehalt außer Kraft

Steuerfreie Vorsorgeaufwendungen bei Tätigkeit in der Schweiz

Die Schweiz gehört weder zur EU, noch zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR). Das verschafft Arbeitnehmern, die dort tätig sind, Nachteile. Doch der BFH hält dagegen und verweist auf EU-Recht.
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  • Investitionsabzugsbetrag korrekt abwickeln

Doppelt hält nicht

Investitionsabzugsbeträge sind wichtig für KMU. Denn mit den IAB können die Unternehmen Rücklagen für Investitionen bilden. Wer den Investitionsabzugsbetrag aber nicht durchgehend berücksichtigt, kann dabei heftig auf die Nase fallen.
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