Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
0,00 €
1135
Elektronische Übermittlung

Steuererklärung: Modernisierung mit Tücken

Die Automatisierung der Steuererklärung hat Vorteile. Es gibt aber auch einige Spielregeln, die Sie dabei beachten sollten.
Die elektronische Übermittlung von Daten zur Steuererklärung hat ihre Tücken. Mit der elektronischen Übermittlung erklären Sie grundsätzlich, dass die gesendeten Daten vollständig und korrekt sind. Hinzu kommt, dass die Bearbeitung im Finanzamt zwar schnell geht – aber eben auch automatisiert ist. Es erfolgt keine Detailprüfung durch einen Mitarbeiter mehr. Tauchen im Nachhinein Fehler auf, kommen Sie beim Nachreichen von Unterlagen oft in Erklärungsnot. Dann drohen Ihnen möglicherweise Verspätungszuschläge und unter Umständen sogar ein Aktenvorvermerk für eine mögliche Betriebsprüfung. Insbesondere der neu geregelte Verspätungszuschlag hat es in sich. Er wurde im Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens automatisiert und beträgt für jeden angefangenen Monat 0,25% der Steuernachzahlung (mind. 25 Euro mtl.). Der Zuschlag entfällt nur in zwei Fällen: Wenn Ihrer Bitte um Fristverlängerung zugestimmt wurde – und Sie dann pünktlich geliefert haben – oder wenn Sie nichts nachzahlen müssen. Steuerberater empfehlen deshalb zwei Vorgehensweisen bei der elektronischen Steuererklärung. Prüfen Sie sofort nach Eingang Ihres Bescheides, ob alle Aspekte berücksichtigt wurden. Falls nicht, müssen Sie zeitnah reagieren. Alternative: Legen Sie bereits von vornherein Ihr Veto gegen die Richtigkeit der Datenübermittlung ein. Dies berücksichtigt das Finanzamt (FA) und wandelt die vollautomatisierte Bearbeitung Ihrer Erklärung wieder in eine manuelle um. Größter Vorteil der Automatisierung: Sie müssen nicht mehr alle Unterlagen einreichen, das FA fragt diese im Einzelfall bei Bedarf ab. Sie müssen die Papiere nur parat haben und ggf. nachreichen. Wenn Sie mit dem FA schon vorab klären, welche Unterlagen es prüfen möchte, können Sie diese gleich parallel als Kopie einsenden.

Fazit: Die elektronische Steuererklärung reduziert den zeitlichen und bürokratischen Aufwand. Ihre Schwäche ist fehlende Individualität. Sie müssen Bescheide genauer prüfen.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Kein unbegrenzter Datenzugriff nötig

Dem Betriebsprüfer einen Korb geben

Schreibtisch mit Computer. Copyright: Pexels
Der Bundesfinanzhof stärkt die Unternehmerrechte bei der Betriebsprüfung. Vertreter des Fiskus müssen bei der Digitalen Datenherausgabe die Interessen des Unternehmers beachten. Insbesondere gilt das bei Berufsgeheimnisträgern (Ärzte, Rechtsanwälte, Journalisten).
  • Fuchs plus
  • Ferrari fährt an die Spitze

Rote Klassiker ziehen viel Geld an

Nahansicht einer Ferrari-Karosserie mit signifikantem Pferde-Logo. Copyright: Pexels
Die Werte für klassische Fahrzeuge werden wieder steigen. Sie bekommen Schub von zwei Antrieben: der Inflation und den immer häufiger greifenden Strafzinsen. Ferrari ist nun gerade auf die Pole-Position vorgefahren.
  • Fuchs plus
  • Deutsche Oppenheim Family Office, TOPS 2022, Beratungsgespräch und Vorauswahl

Deutsche Oppenheim Family Office: Überzeugende Professionalität von der Stange

Wie schlägt sich die Deutsche Oppenheim im Markttest TOPS 2022? Copyright: Verlag Fuchsbriefe
Wer derzeit unter Inflationsängsten leidet und sich für volkswirtschaftliche Zusammenhänge interessiert, wird von der einstigen Traditionsbank Deutsche Oppenheim nicht enttäuscht werden: Der auf der Website publizierte Marktbericht zum 3. Quartal 2021 widmet sich vollumfänglich dem Thema „Inflation“. Trotz vieler Bedenken heißt es am Ende des Berichts versöhnlich: „Es bleibt festzuhalten, dass per se steigende Inflationserwartungen für den Aktienmarkt nicht negativ sein müssen.“
Neueste Artikel
  • Die Performance-Projekte nach Abschluss des 3. Quartals 2021

Dicke Fische weit abgeschlagen

Ein Schwarm Fische. Copyright: Pexels
In den Performance-Projekten wird es gerade aus mehreren Gründen richtig spannend. In Projekt V wird in drei Monaten Kassensturz gemacht – und noch konkurrieren mehrere Häuser darum, besser zu sein als die Benchmark. Im sechsten Projekt rückt das Teilnehmerfeld indes deutlich zusammen – zahlreiche Häuser fallen hinter die Benchmark zurück. Und dann gibt es noch Projekt VII – dort sind wir sehr gespannt, wie sich das Teilnehmerfeld sortieren wird.
  • Fuchs plus
  • FUCHS-H2-Depot: Einsteigen und Kasse machen

Aktion bei FuelCell und Plug

Wasser. Copyright: Pixabay
Es geht rund bei den H2-Aktien und wir greifen weiter zu. Die gedrückten Kurse locken an verschiendenen Stellen zum Einstieg. In einer Position realisieren wir aber auch aus taktischen Gründen gerade einen guten Gewinn.
  • Fuchs plus
  • Hyzon Motors unter Druck der Shortseller

Hyzon Motors vorübergehend im Rückwärtsgang

Ein Fahrzeug des Unternehmens Hyzon Motors. Quelle: Hyzon Motors
Die operative Unternehmensentwicklung geht nicht immer einher mit der Kursentwicklung der Aktien. Das muss gerade auch Hyzon aushalten, deren Aktienkurs von Shortsellern nach unten gedrückt wird. Das Phänomen dürfte bald zu Ende sein.
Zum Seitenanfang