Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1366
Elektronische Übermittlung

Steuererklärung: Modernisierung mit Tücken

Die Automatisierung der Steuererklärung hat Vorteile. Es gibt aber auch einige Spielregeln, die Sie dabei beachten sollten.
Die elektronische Übermittlung von Daten zur Steuererklärung hat ihre Tücken. Mit der elektronischen Übermittlung erklären Sie grundsätzlich, dass die gesendeten Daten vollständig und korrekt sind. Hinzu kommt, dass die Bearbeitung im Finanzamt zwar schnell geht – aber eben auch automatisiert ist. Es erfolgt keine Detailprüfung durch einen Mitarbeiter mehr. Tauchen im Nachhinein Fehler auf, kommen Sie beim Nachreichen von Unterlagen oft in Erklärungsnot. Dann drohen Ihnen möglicherweise Verspätungszuschläge und unter Umständen sogar ein Aktenvorvermerk für eine mögliche Betriebsprüfung. Insbesondere der neu geregelte Verspätungszuschlag hat es in sich. Er wurde im Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens automatisiert und beträgt für jeden angefangenen Monat 0,25% der Steuernachzahlung (mind. 25 Euro mtl.). Der Zuschlag entfällt nur in zwei Fällen: Wenn Ihrer Bitte um Fristverlängerung zugestimmt wurde – und Sie dann pünktlich geliefert haben – oder wenn Sie nichts nachzahlen müssen. Steuerberater empfehlen deshalb zwei Vorgehensweisen bei der elektronischen Steuererklärung. Prüfen Sie sofort nach Eingang Ihres Bescheides, ob alle Aspekte berücksichtigt wurden. Falls nicht, müssen Sie zeitnah reagieren. Alternative: Legen Sie bereits von vornherein Ihr Veto gegen die Richtigkeit der Datenübermittlung ein. Dies berücksichtigt das Finanzamt (FA) und wandelt die vollautomatisierte Bearbeitung Ihrer Erklärung wieder in eine manuelle um. Größter Vorteil der Automatisierung: Sie müssen nicht mehr alle Unterlagen einreichen, das FA fragt diese im Einzelfall bei Bedarf ab. Sie müssen die Papiere nur parat haben und ggf. nachreichen. Wenn Sie mit dem FA schon vorab klären, welche Unterlagen es prüfen möchte, können Sie diese gleich parallel als Kopie einsenden.

Fazit: Die elektronische Steuererklärung reduziert den zeitlichen und bürokratischen Aufwand. Ihre Schwäche ist fehlende Individualität. Sie müssen Bescheide genauer prüfen.

Meist gelesene Artikel
  • Juristische Hindernisse stehen nach Zeitungsbericht im Weg

M.M. Warburg: Cum-Ex-Mitarbeiter bleiben vorerst an Bord

Seit vielen Monaten ist die Hamburger Privatbank M.M. Warburg mit der juristischen Aufarbeitung des Cum-Ex-Skandals belastet. Die Geister, die sie rief, wird sie nun nicht los.
  • Die Sozialstaats-Lobby ist viel zu mächtig

Deutschlands verkehrte Welt

FUCHSBRIEFE-Herausgeber Ralf Vielhaber. © Verlag FUCHSBRIEFE
Unser Staat gängelt die Leistungsträger und bemuttert die Leistungslosen. Bedingungsloses Grundeinkommen: Der Name ist Programm. Noch wurde es im Gesetzgebungsverfahren abgelehnt. Doch schon das Bürgergeld führt in die falsche Richtung.
  • "Wir machen Qualität im Private Banking transparent"!

FUCHS|RICHTER: 20 Jahre und kein bisschen leise

20 Jahre FUCHS|RICHTER Prüfinstanz. © erstellt mit Canva
20 Jahre und kein bisschen leise – die FUCHS|RICHTER Prüfinstanz feiert Jubiläum. Seit 20 Jahren machen Fuchsbriefe Verlagschef Ralf Vielhaber und der geschäftsführende Gesellschafter des IQF, Dr. Jörg Richter, Qualität im Private Banking transparent. Es profitieren nicht nur vermögende Privatanleger, sondern auch Stiftungen und Kleinanleger.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Banken ziehen Kreditvergabestandards an

Unternehmensfinanzierungen steigen in Richtung 4%

Stapel aus Euro-Münzen. © weyo / Fotolia
Die Unternehmensfinanzierung wird für eine wachsende Zahl von Unternehmen gerade kritisch - und das ziemlich zügig. Parallel zu der wirtschaftlichen Abkühlung und den steigenden Kosten (z.B. beim Working Capital) werden die Banken restriktiver. Die klassische Zyklik des Kreditvergabegeschäfts wird ein Risiko. Droht ein Credit Crunch?
  • Fuchs plus
  • Die Konfrontation nimmt zu

Was die Wahl in Italien bedeutet

In Italien hat das rechte Parteienbündnis um Giorgia Meloni die Wahl gewonnen. FUCHSBRIEFE geben einen Überblick, was das für Italien und Europa bedeutet.
  • Fuchs plus
  • Billigere H2-Herstellung wird möglich

Wasserstoff aus Meerwasser

Was braucht zur Produktion von Wasserstoff? Wasser! Davon gibt es in den Weltmeeren reichlich, nur ist dieses aufgrund des Salzgehaltes zur Produktion ungeeignet. Die Wissenschaft hat hier nun aber einen wegweisenden Durchbruch erzielt.
Zum Seitenanfang