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2024
Kleine Erfolge sind auch Erfolge

Die Ampel verleiht Hoffnung

Die Preise ziehen an, die Lieferketten sind unterbrochen … kein Wunder, dass das auch in der Wirtschaft spürbar wird. Zumal nach diversen Rekordzahlen aufgrund von Basiseffekten genau diese jetzt "zurückschlagen". Dennoch: Es gibt wieder eine Reihe "Gute-Laune-Nachrichten" aus der Wirtschaft. Zumal die Politik gerade viele ermutigt.

Positive Nachrichten aus der Wirtschaft machen sich gerade rar. Gerade dann sollte man sie für einen gelungenen Wochenstart nicht missen. Die Redaktion FUCHSBRIEFE hat Gute-Laune-Nachrichten für Sie und Ihre Mitarbeiter recherchiert:

  • Die Ergebnisse der Ampel-Sondierungsgespräche finden ein überwiegend positives Echo in der Wirtschaft. Hier die wichtigsten: Steuererhöhungen sind tabu; die Vermögenssteuer wandert zu den Akten; Impuls für mehr Digitalisierung; großzügige Abschreibungsregeln, insbesondere für grüne und digitale Investitionen; schnellere Planungs- und Verwaltungsverfahren (!); Bürokratieabbau; Bildung von Forschungsclustern; flexiblere Arbeitszeiten als Ziel; Bürgergeld an Stelle von Hartz 4; mehr Anreize, einen Job anzunehmen oder länger zu arbeiten
  • Der Umsatz im Gastgewerbe stieg im August gegenüber Juli sowie gegenüber dem August des Vorjahres real um 5,9%.
  • Im Juli 2021 meldeten die deutschen Amtsgerichte 1.200 beantragte Unternehmensinsolvenzen. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 12,3% weniger als im Juli 2020. Der rückläufige Trend bei der Zahl der Unternehmensinsolvenzen der vergangenen Monate setzte sich somit auch nach Auslaufen vieler Sonderregelungen, wie der ausgesetzten Insolvenzantragspflicht für überschuldete Unternehmen infolge der Corona-Pandemie, fort. Gegenüber Juli 2019, also vor Beginn der Ausbreitung der Corona-Pandemie in Deutschland, ging die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im Juli 2021 um 27,0% zurück.
  • Ende August 2021 waren knapp 5,5 Millionen Personen in den Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten tätig. Im Vergleich zum Vormonat Juli 2021 stieg die Zahl der Beschäftigten damit leicht um 16.800 (0,3%).
  • Der Digitalisierungstrend im deutschen Einzelhandel setzt sich fort. Fast drei Viertel (72%) der Händler sind auf Facebook, Instagram und Co. aktiv – doppelt so viele wie vor zwei Jahren (28%). 8% der Einzelhändler kooperieren mittlerweile mit Influencern; 2019 waren es noch weniger als 1%.

Europa

  • In den letzten zehn Jahren ist die Produktion von umweltschädlichem Heizöl (Schweröl) in der EU deutlich zurückgegangen. Im Jahr 2020 wurden 48.500 Kilotonnen (kt) Heizöl produziert. Das entspricht einem Rückgang von 62 % gegenüber 1990 (127.000 kt).
  • In der EU lag die Beschäftigungsquote der 20- bis 64-Jährigen im zweiten Quartal 2021 bei 72,8%, was einem Anstieg von 0,7 Prozentpunkten gegenüber dem ersten Quartal 2021 entspricht. Die Arbeitsmarktlücke, die alle Menschen mit ungedecktem Beschäftigungsbedarf umfasst und deren Hauptbestandteil die Arbeitslosigkeit ist, belief sich im zweiten Quartal 2021 auf 13,8 % der erweiterten Erwerbsbevölkerung im Alter von 20 bis 64 Jahren gegenüber 14,7 %. im ersten Quartal 2021 (-0,9 Pp.).
  • Zwischen dem ersten und zweiten Quartal 2021 fanden 3,9 Millionen Arbeitslose in der EU (24,2 % aller Arbeitslosen im ersten Quartal 2021) einen Arbeitsplatz.
  • Italien baut … Die Zahl der Wohnungen in Neubauten stieg im zweiten Quartal um 46,7% gegenüber dem Vorjahresquartal. Im Vergleich zum Vorjahresquartal stieg die Nutzfläche um 44,7%.

International

  • Stellenangebote und Neueinstellungen in USA bleiben trotz moderater Rückgänge im August deutlich höher als vor der Pandemie. Sie sind mehr als doppelt so hoch wie im Februar 2020 (402.000).
  • Der reale durchschnittliche Stundenlohn aller Beschäftigten in den USA stieg von August bis September um 0,2% (saisonbereinigt), berichtete das US Bureau of Labor Statistics. Der reale durchschnittliche Wochenverdienst stieg im Laufe des Monats aufgrund der Veränderung des realen Durchschnitts um 0,8%.

Fazit: Gerade in diesen Wochen gilt es, auch kleinere Erfolge im Wirtschaftsgeschehen stärker wertzuschätzen.

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