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Subventionen für die Solarindustrie

EU will Solarproduktion ankurbeln

Solaranlage. © kinwun / stock.adobe.com
Die EU will wieder Solarhersteller in Europa ansiedeln. Dazu soll eine Allianz aus Herstellern, Forschungsinstituten und Partnern aus der Zivilgesellschaft gebildet werden, um neu Produktionstechniken zu entwickeln. Die Projekte werden stark gefördert.

Die EU gründet eine neue europäische Allianz der Photovoltaik-Industrie. Diese soll Herstellungstechnologien für innovative Solar-Produkte und -Komponenten entwickeln. Industrieunternehmen, Forschungsinstitute, NGOs und Verbraucherverbände sollen daran teilnehmen. Bis 2025 sollen jährlich 30 GW Solarmodule einschließlich der Zellen in der EU hergestellt werden, so der Plan der Kommission.

Wie zuvor schon bei der europäischen Batterie-Allianz und der Wasserstoff-Allianz geht es dabei auch um viel Geld. Etwa eine Milliarde Euro werden wohl im Rahmen von IPCEI, das sind gemeinsame Entwicklungs- und Produktionsprojekte, an Unternehmen verteilt werden.  

IEA hat im Juli vor einer Abhängigkeit von China gewarnt

Schon im Juli hatte die Internationale Energie Agentur, IEA, vor der Abhängigkeit von China gewarnt. In jedem Bereich der Produktionskette, vom Grundstoff, über die Zellherstellung, bis hin zur Modulproduktion, haben chinesische Unternehmen einen Weltmarktanteil von über 80%.

Wie schwer es ist, in den Markt einzudringen, zeigt der schweizer Maschinenbauer Meyer Burger. Das Unternehmen produziert seit 2021 Zellen in Deutschland. Im ersten Halbjahr 2022 lag der Verlust bei 42 Mio. SFR, bei einem Umsatz von 56 Mio. SFR. Eine starke Produktionsausweitung soll das Unternehmen profitabel machen.

Fazit: Die EU will neue Solarzellfabriken in Europa ansiedeln. Die starke Stellung der Chinesen im Markt wird das schwer machen. Für Europa spricht derzeit nur die wettbewerbsfähige Forschung und Entwicklung in dem Bereich.
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