Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1419
Bei 1.020 USD je Feinunze droht die nächste Hürde

Der Platinpreis im Klettermodus

Der Platinpreis ist angesprungen und schließt die Schere zu Palladium. Doch die Rally könnte angesichts bevorstehener Widerstände bald ausgebremst werden.

Der Platinpreis ist angesprungen. Lag der Preis für die Feinunze Platin Mitte August noch unter 850 USD, kratzte der Platinpreis in dieser Woche fast an der Marke von 1.000 USD.

Mit dem Kursanstieg schließt sich die Schere zwischen Platin und Palladium wieder. Wir hatten Sie auf das große Nachholpotential bei Platin im Juni hingewiesen (FD vom 21.06.19). Damals notierte Platin bei rund 800 USD und somit an einem bedeutenden und mehrjährig wichtigen technischen Unterstützungsniveau.

Die Nachfrage nach Platin in der Industrie ist hoch

Der aktuelle Kursanstieg ist auf mehrere Faktoren zurück zu führen. Einerseits steigt durch den ebenfalls weiterhin hohen Palladiumpreis die Nachfrage nach Platin als Substitut in Autokatalysatoren. Zum anderen wird Platin auch bei Brennstoffzellen, die auf Wasserstofftechnologie basieren, immer öfter benötigt. Technische Einflüsse schieben die aktuelle Platin-Rally ebenfalls an.

Mit dem Sprung über die Marke von 920 USD je Feinunze hat das Edelmetall eine wichtige Hürde hinter sich gelassen. Die nächsten wichtigen Widerstände warten im Bereich um 1.000 bis 1.020 USD je Feinunze. Auf diesen Kursniveaus kam der Preisanstieg während der beiden letzten Jahre jeweils an seine Grenzen. Werden diese Hürden übersprungen, dürfte der Platinpreis zügig die Marke um 1.100 USD je Feinunze anvisieren.

Die jüngste Rally ist jedoch sehr steil und dürfte nicht ohne Korrekturen auskommen. Knapp unterhalb von 1.000 USD je Feinunze Platin bieten sich somit erste Gewinnmitnahmen an.

Fazit: Wer im Juni unserer Empfehlung gefolgt ist, nutzt den steilen Kursanstieg und nimmt zumindest Teilgewinne mit. Rücksetzer in den jüngsten Ausbruchsbereich um 920 USD je Feinunze bieten sich dann für neue Käufe an. Mit dem Platin-ETC mit der ISIN: DE 000 A0MN 62D 7 lässt sich dann erneut auf den Preisanstieg spekulieren.

Meist gelesene Artikel
  • Juristische Hindernisse stehen nach Zeitungsbericht im Weg

M.M. Warburg: Cum-Ex-Mitarbeiter bleiben vorerst an Bord

Seit vielen Monaten ist die Hamburger Privatbank M.M. Warburg mit der juristischen Aufarbeitung des Cum-Ex-Skandals belastet. Die Geister, die sie rief, wird sie nun nicht los.
  • Die Sozialstaats-Lobby ist viel zu mächtig

Deutschlands verkehrte Welt

FUCHSBRIEFE-Herausgeber Ralf Vielhaber. © Verlag FUCHSBRIEFE
Unser Staat gängelt die Leistungsträger und bemuttert die Leistungslosen. Bedingungsloses Grundeinkommen: Der Name ist Programm. Noch wurde es im Gesetzgebungsverfahren abgelehnt. Doch schon das Bürgergeld führt in die falsche Richtung.
  • "Wir machen Qualität im Private Banking transparent"!

FUCHS|RICHTER: 20 Jahre und kein bisschen leise

20 Jahre FUCHS|RICHTER Prüfinstanz. © erstellt mit Canva
20 Jahre und kein bisschen leise – die FUCHS|RICHTER Prüfinstanz feiert Jubiläum. Seit 20 Jahren machen Fuchsbriefe Verlagschef Ralf Vielhaber und der geschäftsführende Gesellschafter des IQF, Dr. Jörg Richter, Qualität im Private Banking transparent. Es profitieren nicht nur vermögende Privatanleger, sondern auch Stiftungen und Kleinanleger.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Erwarteter Investitionsanstieg bleibt aus

Unternehmen treten auf die Bremse

Sinkende Kurse. © peshkov / stock.adobe.com
Die Ausrüstungsinvestitionen der deutschen Industrie bleiben auch nach zwei Corona-Jahren, die zu einem erheblichen Investitionsstaugeführt haben, schwach. Wirtschaftsforscher erwarteten für dieses Jahr einen erheblichen Anstieg der Investitionen. Der wird nun durch den Russland-Ukraine-Krieg und den extrem gestiegenen Energiekosten zunichte gemacht.
  • Fuchs plus
  • Nachfrage bricht ein

Kräftiger Abschwung bei Baufinanzierungen

Symbolbild Baufinanzierung. © Gerhard Seybert / Fotolia
Der Immobilienmarkt ist an einem "Totpunkt" angekommen. Die hohen Preise im Verbund mit deutlich gestiegenen Zinsen drücken die Nachfrage kräftig. Das zeigt sich auch am Finanzierungsmarkt. Es ist aber ein Trugschluss, deswegen mit bald wieder günstigeren Konditionen zu rechnen.
  • Fuchs plus
  • EU-Whistleblower-Richtlinie im Lieferkettengesetz

Ombudsanwalt in China suchen

Lupe liegt auf einem Tisch. © [M] toeytoey2530 / Getty Images / iStock
Haben deutsche Unternehmen für europäische Niederlassungen elektronische Hinweisgebersysteme installiert, müssen sie nun auch Tochterunternehmen und Zulieferer in China (nach chinesischen Gesetzen) in dieses System integrieren. Das ist so nach dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) geregelt. FUCHSBRIEFE sagen Ihnen, wie Sie in China verfahren sollten.
Zum Seitenanfang