Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
0,00 €
936
Bei 1.020 USD je Feinunze droht die nächste Hürde

Der Platinpreis im Klettermodus

Der Platinpreis ist angesprungen und schließt die Schere zu Palladium. Doch die Rally könnte angesichts bevorstehener Widerstände bald ausgebremst werden.

Der Platinpreis ist angesprungen. Lag der Preis für die Feinunze Platin Mitte August noch unter 850 USD, kratzte der Platinpreis in dieser Woche fast an der Marke von 1.000 USD.

Mit dem Kursanstieg schließt sich die Schere zwischen Platin und Palladium wieder. Wir hatten Sie auf das große Nachholpotential bei Platin im Juni hingewiesen (FD vom 21.06.19). Damals notierte Platin bei rund 800 USD und somit an einem bedeutenden und mehrjährig wichtigen technischen Unterstützungsniveau.

Die Nachfrage nach Platin in der Industrie ist hoch

Der aktuelle Kursanstieg ist auf mehrere Faktoren zurück zu führen. Einerseits steigt durch den ebenfalls weiterhin hohen Palladiumpreis die Nachfrage nach Platin als Substitut in Autokatalysatoren. Zum anderen wird Platin auch bei Brennstoffzellen, die auf Wasserstofftechnologie basieren, immer öfter benötigt. Technische Einflüsse schieben die aktuelle Platin-Rally ebenfalls an.

Mit dem Sprung über die Marke von 920 USD je Feinunze hat das Edelmetall eine wichtige Hürde hinter sich gelassen. Die nächsten wichtigen Widerstände warten im Bereich um 1.000 bis 1.020 USD je Feinunze. Auf diesen Kursniveaus kam der Preisanstieg während der beiden letzten Jahre jeweils an seine Grenzen. Werden diese Hürden übersprungen, dürfte der Platinpreis zügig die Marke um 1.100 USD je Feinunze anvisieren.

Die jüngste Rally ist jedoch sehr steil und dürfte nicht ohne Korrekturen auskommen. Knapp unterhalb von 1.000 USD je Feinunze Platin bieten sich somit erste Gewinnmitnahmen an.

Fazit: Wer im Juni unserer Empfehlung gefolgt ist, nutzt den steilen Kursanstieg und nimmt zumindest Teilgewinne mit. Rücksetzer in den jüngsten Ausbruchsbereich um 920 USD je Feinunze bieten sich dann für neue Käufe an. Mit dem Platin-ETC mit der ISIN: DE 000 A0MN 62D 7 lässt sich dann erneut auf den Preisanstieg spekulieren.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Firmen brauchen Notkredite

Unternehmensfinanzierung im Krisenmodus

Die Unternehmen brauchen jetzt dringend Liquidität. © Picture Alliance
Die Corona-Krise schlägt vielfältig auf die Unternehmensfinanzierung durch. Politik und Geldpolitik versuchen, der harten Vollbremsung der Wirtschaft mit der Bereitstellung von Milliardensummen etwas entgegen zu setzen. Die Ziele sind klar – kurzfristige Hilfestellung für Unternehmen einerseits und Liquiditätsversorung der Märkte andererseits. Die realen Wirkungen überraschen aber zum Teil.
  • Fuchs plus
  • Produktcheck: Allianz Thematica

Immer die besten Zukunftstrends im Depot

Der Allianz Thematica setzt auf das Anlagethema Megatrends. Eines davon: sauberes Trinkwasser. Copyright: Pixabay
Es gibt Anlagemoden und Megatrends. Während Anleger bei den Moden kurzfristig gute Chancen finden, sind die Megatrends für langfristige Investments interessant. Die Schwierigkeit besteht für Anleger nur darin, diese Trends auszumachen und dann auch noch Aktien von Unternehmen zu finden, die besonders von diesen Trends profitieren. Ein Fonds hat sich genau das zur Aufgabe gemacht.
  • Fuchs plus
  • Es ist nicht alles rabenschwarz

Da geht noch was

Einen Wirtschaftseinbruch von bis zu 20,6 Prozentpunkte. Die Stimmung in den deutschen Unternehmen hat sich massiv verschlechtert. Der vorläufige ifo Geschäftsklimaindex ist im März auf 87,7 Punkte eingebrochen – der stärkste Rückgang seit 1991 und der niedrigste Wert seit August 2009. Dennoch gibt es immer wieder Gründe, den Kopf nicht hängen zu lassen.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Osteuropa

Währungssorgen

Die Länder am Ostrand der EU können sich den Sog der Corona-Krise nicht entziehen. Polen und Ungarn versuchen mit expansiver Geldpolitik dagegenzuhalten. Das bringt ihre Währungen unter Druck.
  • Fuchs plus
  • JPY

Aus Schwäche stark

Japan war schon vor der Corona-Krise auf dem Weg in die Rezession. Die aktuellen Daten bestätigen den Abwärtstrend. Der Yen hat keine fundamentale Unterstützung.
  • Fuchs plus
  • USD

Arbeitsmarkt bricht erneut ein

Der US-Arbeitsmarkt stürzt in der Corona-Krise ab. Die USA bezahlen einen hohen Preis für ihre Abhängigkeit von den Dienstleistungen. Das wird für einen heißen Wahlkampf sorgen, der Unruhe auch in den Devisenmarkt bringen wird.
Zum Seitenanfang