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Bei 1.020 USD je Feinunze droht die nächste Hürde

Der Platinpreis im Klettermodus

Der Platinpreis ist angesprungen und schließt die Schere zu Palladium. Doch die Rally könnte angesichts bevorstehener Widerstände bald ausgebremst werden.

Der Platinpreis ist angesprungen. Lag der Preis für die Feinunze Platin Mitte August noch unter 850 USD, kratzte der Platinpreis in dieser Woche fast an der Marke von 1.000 USD.

Mit dem Kursanstieg schließt sich die Schere zwischen Platin und Palladium wieder. Wir hatten Sie auf das große Nachholpotential bei Platin im Juni hingewiesen (FD vom 21.06.19). Damals notierte Platin bei rund 800 USD und somit an einem bedeutenden und mehrjährig wichtigen technischen Unterstützungsniveau.

Die Nachfrage nach Platin in der Industrie ist hoch

Der aktuelle Kursanstieg ist auf mehrere Faktoren zurück zu führen. Einerseits steigt durch den ebenfalls weiterhin hohen Palladiumpreis die Nachfrage nach Platin als Substitut in Autokatalysatoren. Zum anderen wird Platin auch bei Brennstoffzellen, die auf Wasserstofftechnologie basieren, immer öfter benötigt. Technische Einflüsse schieben die aktuelle Platin-Rally ebenfalls an.

Mit dem Sprung über die Marke von 920 USD je Feinunze hat das Edelmetall eine wichtige Hürde hinter sich gelassen. Die nächsten wichtigen Widerstände warten im Bereich um 1.000 bis 1.020 USD je Feinunze. Auf diesen Kursniveaus kam der Preisanstieg während der beiden letzten Jahre jeweils an seine Grenzen. Werden diese Hürden übersprungen, dürfte der Platinpreis zügig die Marke um 1.100 USD je Feinunze anvisieren.

Die jüngste Rally ist jedoch sehr steil und dürfte nicht ohne Korrekturen auskommen. Knapp unterhalb von 1.000 USD je Feinunze Platin bieten sich somit erste Gewinnmitnahmen an.

Fazit: Wer im Juni unserer Empfehlung gefolgt ist, nutzt den steilen Kursanstieg und nimmt zumindest Teilgewinne mit. Rücksetzer in den jüngsten Ausbruchsbereich um 920 USD je Feinunze bieten sich dann für neue Käufe an. Mit dem Platin-ETC mit der ISIN: DE 000 A0MN 62D 7 lässt sich dann erneut auf den Preisanstieg spekulieren.

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