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Energieflexibilität rentiert sich

Geschäfts-Chance für Unternehmen mit hohem Stromverbrauch

Unternehmen, die ihre Stromabnahme flexibel gestalten, können damit ordentlich Geld verdienen. Die Netzbetreiber zahlen ansehnlich dafür, auf die Energiereserven von Unternehmen zugreifen zu können.

Unternehmen können Geld verdienen, wenn sie ihren Strombezug flexibel gestalten können. Am meisten profitieren können Unternehmen, die einen hohen Stromverbrauch haben. Denn sie sind am besten in der Lage, durch eine kurzfristig angepasste Stromabnahme- oder Lieferung das Stromnetz zu stabilisieren.

Die Geschäfts-Chance entsteht durch den starken Ausbau der Öko-Energie. Wird zu viel oder zu wenig Wind- und Sonnenstrom ins Netz eingespeist, muss das Netz auf der Nachfrageseite ausgeglichen werden. Das geschieht durch Erhöhung oder Senkung des Verbrauchs – meist in der Industrie.

Abnahmeflexibilität

In der Praxis stellen Unternehmen den Netzbetreibern ihre Abnahmeflexibilität als Regelenergie zur Verfügung. Netzbetreiber zahlen dafür bis zu 60.000 Euro pro Megawatt. Unternehmen müssen dabei abwägen, wie viele Regeleingriffe sie sich leisten können, ohne die eigene Produktion zu gefährden.

Ein Erfolgsbeispiel ist der Stuttgarter Flughafen. Der hat über seine Notstromaggregate Regelenergie von bis zu 3,2 MW zur Verfügung gestellt. Die Investitionskosten dafür lagen bei etwa 50.000 Euro – insbesondere für die IT-Anbindung. Seit Start „läuft das System nahezu ohne Aufwand über die Gebäudeleittechnik", so Holm Wagner, Geschäftsführer der Flughafen Stuttgart Energie im Fachmagazin Gaswinner.

Fazit: Bisher vermarkten nur wenige Unternehmen ihre Kapazitäten als Regelenergiereserve. Der Markt wird aber weiter wachsen. Wenn 2022 die letzten AKW vom Netz gehen, dürfte der Bedarf seinen Peak erreichen.

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