Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
0,00 €
1242
Schweinpest in China bringt Marktverwerfungen weltweit

Hoffnung auf fette Gewinne mit magerem Schwein

In China wütet die Schweinepest. Copyright: Pixabay
China hat die Schweinpest. Und andere haben Schwein. Das können sie jetzt zu immer höheren Preisen nach China verkaufen. Denn die Nachfrage ist konstant hoch. Warum ein Einstieg jetzt günstig ist.

Der Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in China sorgt für schwere Verwerfungen auf dem Fleischmarkt. Die Krankheit verläuft für die Tiere meist tödlich. Für den Menschen ist das Virus glücklicherweise nicht gefährlich. Erstmals brach die Afrikanische Schweinepest im August vergangenen Jahres in China aus. Inzwischen hinterlässt die Krankheit deutliche Spuren bei der Fleischversorgung der chinesischen Bevölkerung.

China ist mit weitem Abstand der weltweit größte Produzent und Verbraucher von Schweinefleisch. Die Zahl der in China gehaltenen Schweine lag vor Ausbruch der ASP bei rund 460 Mio. Tieren. Dies waren fast 60% des weltweiten Bestandes und rund dreimal so viele Tiere, wie in der Europäischen Union gehalten werden.

Die Vorräte in China schrumpfen

Inzwischen sind die Folgen der ASP für den chinesischen Binnenmarkt sowie für den globalen Fleischhandel gravierend. Die Rückgänge der Bestände lagen im Juli deutlich höher als einen Monat zuvor. Bereits im Juni hatten das chinesischen Landwirtschaftsministerium einen Bestandsrückgang von mehr als einem Viertel gegenüber dem Vorjahr verzeichnet. Jüngsten Analysteneinschätzungen zufolge könnte die Zahl der Schweine in China sogar um bis zu 50% fallen.

Also müssen die Chinesen Schweinefleisch importieren. Zuletzt importierte die Volksrepublik bereits 106.000 Tonnen Schweinefleisch aus den USA – trotz der Strafzölle von 62% – und das in nur einer Woche. Im Vorjahr waren es lediglich 1.300 t. Früher oder später dürfte sich dies somit auch im Preis des Futures für Mageres Schwein (Lean Hog) zeigen. Bereits im Frühjahr sprang der Lean Hog Preis dramatisch an und verdoppelte sich binnen weniger Wochen. Inzwischen liegt der Preis wieder in der Nähe der Jahrestiefs.

Fazit: Die wachsende Nachfrage nach Schweinefleisch aus China dürfte auch die Preise in den USA treiben.

Empfehlung: Mittelfristig orientierte Anleger, die von einem Preisanstieg bei Lean Hog profitieren wollen, kaufen ein ungehebeltes ETC auf Mageres Schwein (Beispiel ISIN: DE 000 A0K RJ1 0).

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Bodenbildung abgeschlossen

Sojabohnen gefragt

Soybean in hands with soy field in background. © sima / stock.adobe.com
Ein Wetterphänomen, das früher als erwartet auftritt, katapultiert die Soja-Preise nach oben. Die Anbauprognosen sind eindeutig - und wer sie lesen kann, hat eine Handelsidee.
  • Fuchs plus
  • Wochentendenzen vom 7.1.22

Fed bewegt die Märkte

Dollar-Scheine. © 3alexd / Getty Images / iStock
Die US-Notenbank hat die Devisenmärkte mit ihrem Sitzungsprotokoll aufgeschreckt. Nun sind einige Währungen in Bewegung geraten.
  • Fuchs plus
  • Günstige Selfmade-Möbel in Studierenden-WGs

Paletten bei eBay Kleinanzeigen einsammeln

Übereinandergestapelte Europaletten. © PhotoSG / stock.adobe.com
Wegen der Lieferengpässe und der gestiegenen Holzpreise haben viele Unternehmen Schwierigkeiten, an Holzpaletten zu gelangen. Eine Möglichkeit für Kleinunternehmen, um immerhin die größten Engpässe abzufedern, kann eBay-Kleinanzeigen sein.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Gesetzgeber regelt Steuerbegünstigungen neu

Privatvermögen steuerlich schlechter gestellt

Ein Fall, der in der Praxis oft vorkommt: Eltern übertragen ihren Kindern eine Immobilie. Zur Absicherung und für ihren Lebensunterhalt erhalten die Eltern dafür regelmäßige Zahlungen von ihren Kindern, quasi als Ersatzeinkommen. Was ist dabei steuerlich zu beachten?
  • Fuchs plus
  • Steuervorteile einer Ferienimmobilie nutzen

Spanien-Immobilien sicher kaufen

Herbst und Winter bei mildem Wetter verbringen, das Homeoffice-Laptop dabei neben der Paella-Pfanne und dabei gewohnter Wohnkomfort: Das alles kann auch steuerlich vernünftig und gläubigerzugriffsgeschützt organisiert werden.
  • Fuchs plus
  • Einwanderung verschiebt sich auf Drittstaaten

Integrationsaufwand für Unternehmen steigt

Die Einwanderung nach Deutschland wird in den kommenden Jahren aus anderen Herkunftsländern kommen. In den vergangenen zwanzig Jahren kam ein großer Teil der Einwanderer aus Süd- und Osteuropa. Aus diesen Ländern werden kaum noch Einwanderer kommen. Dafür steigt die Zahl der Migrationswilligen aus anderen Regionen.
Zum Seitenanfang