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Handelsstreit drückt den Preis nach unten

Zink rutscht ab

Zink ist indirekt vom Handelskrieg betroffen. Das Industriemetall wird als Korrisionsschutz benötigt. Bei sinkender Eisen- und Stahlproduktion sinkt so auch die Nachfrage. Jedoch wird in China zukünftig auch weniger Zink gefördert.

Der Zinkmarkt ist heftig in Bewegung. Seit Anfang Juni rutschten die Notierungen des aktuellen Zink-Terminkontrakts an der London Metal Exchange um satte 28,5%. Im Januar notierte eine Tonne Zink mit 3.606 USD noch so hoch, wie seit 11 Jahren nicht mehr. Von diesem Mehrjahreshoch gemessen, beträgt der Preisabschlag inzwischen mehr als 35%.

Der Handelsstreit zwischen den USA und China drückt auf die Zink-Notierungen – genau wie auf die anderen Industriemetalle. Zwar ist Zink, anders als Aluminium und Stahl, nicht direkt von den Zöllen betroffen. Allerdings wird die Nachfrage durch seine Verwendung als Korrosionsschutz für Eisen- und Stahlprodukte dennoch beeinflusst.

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