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Trotz grauenhafter Wirtschaftsdaten

Der Japan bleibt ein sicherer Hafen

Japans Währungshüter halten den Fuß auf dem Gaspedal. Sie wollen die Inflation näher an das 2%-Ziel bringen. Das gelingt ihnen allerdings seit Jahrzehnten nicht.
Japans Währungshüter lockern ihre Geldpolitik tapfer weiter. Sie versuchen unverdrossen, die Inflation dauerhaft in Richtung 2% zu bringen und wenigstens etwas weiter von der Null wegzukommen. Es war bislang alles vergebens. Obwohl die Währungshüter den Löwenanteil der auf dem Papiere erschreckend großen Staatsverschuldung Japans (rund 240% vom BIP) angekauft und damit zu Bargeld gemacht haben. Nach der reinen Lehre hätte das längst eine Hyperinflation angestoßen haben müssen. Die ist aber nicht eingetreten. Daher sollen jetzt auch Anteile an ETF und REITs, also Investmentfonds und Immobilien-Portfolios, angekauft werden. Unterdessen sind Japans aktuelle Wirtschaftszahlen einfach nur grauenhaft. Das Land schliddert derzeit – wie alle anderen auch – in eine Rezession. Das schwächt allerdings nicht den Yen. Er dient weiter sehr ordentlich als „sicherer Hafen“ für Asiens Investoren.

Fazit: Wir erwarten weiter einen starken Yen.

Empfehlung: Wir raten aber aufgrund der kaum vorhandenen Renditen von gezielten Käufen ab – es gibt keinen ausreichenden Ausgleich für die Risiken.

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