Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
702
Argentinische Dürre und charttechnische Bodenbildung

Der Maispreis steigt rasant

Der Preisanstieg bei Mais ist fundamental gut begründet. Aber auch charttechnisch ist das Bild positiv. Auf ein Signal sollten Anleger aber noch warten.

Der Preis für Mais (Corn) steigt seit Mitte Januar rasant. Ausgehend vom Jahrestief bei rund 3,50 USD je Bushel kletterte der Mais-Preis an der Warenterminbörse in Chicago (Chicago Board of Trade) auf mehr als 3,90 USD je Bushel (plus 11%). Damit notiert Mais so hoch wie zuletzt vor rund sieben Monaten. Sollte der Preis deutlich über die 4-USD-Marke steigen, wäre damit eine langfristige Bodenbildungsphase abgeschlossen. In den letzten vier Jahren schwankten die Notierungen für Mais zwischen 3,00 USD und 4,05 USD je Bushel seitwärts.

Fundamental ist der Preisanstieg solide unterstützt. Die weltweite Nachfrage nach Mais nimmt stetig zu. Branchenanalysten rechnen damit, dass allein die Nachfrage aus China in der Erntesaison 2017/18 auf 4 Mio. t steigen dürfte; bislang waren lediglich 3 Mio. t China-Importe erwartet worden.

Durch die aktuelle Dürreperiode in Argentinien dürfte weniger Mais aus Südamerika auf den Markt kommen. So rechnet das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) für 2017/18 nun nur noch mit einer argentinischen Produktion von 36 Mio. t. Es revidierte damit die Januarprognose (42 Mio. t) deutlich nach unten. Argentinien ist der weltweit viertgrößte Maisproduzent und nach den USA und Brasilien drittgrößter Exporteur von Mais. Die USA, als weltweit größter Mais-Exporteur, dürften von diesen Entwicklungen am stärksten profitieren. Das USDA erhöhte nun seine Prognose für die US-Maisexporte 2017/18 um stolze 4,5 Mio. t auf 56,5.

Fazit: Bei Mais steigen die Chancen auf einen Abschluss einer langfristigen Bodenbildung und damit auf einen Turnaround.
Empfehlung: Mit einem ungehebelten Mais-ETC (Beispiel ISIN: DE000A0KRJV8) können Anleger vom Preisanstieg profitieren.

Meist gelesene Artikel
  • Juristische Hindernisse stehen nach Zeitungsbericht im Weg

M.M. Warburg: Cum-Ex-Mitarbeiter bleiben vorerst an Bord

Seit vielen Monaten ist die Hamburger Privatbank M.M. Warburg mit der juristischen Aufarbeitung des Cum-Ex-Skandals belastet. Die Geister, die sie rief, wird sie nun nicht los.
  • Die Sozialstaats-Lobby ist viel zu mächtig

Deutschlands verkehrte Welt

FUCHSBRIEFE-Herausgeber Ralf Vielhaber. © Verlag FUCHSBRIEFE
Unser Staat gängelt die Leistungsträger und bemuttert die Leistungslosen. Bedingungsloses Grundeinkommen: Der Name ist Programm. Noch wurde es im Gesetzgebungsverfahren abgelehnt. Doch schon das Bürgergeld führt in die falsche Richtung.
  • "Wir machen Qualität im Private Banking transparent"!

FUCHS|RICHTER: 20 Jahre und kein bisschen leise

20 Jahre FUCHS|RICHTER Prüfinstanz. © erstellt mit Canva
20 Jahre und kein bisschen leise – die FUCHS|RICHTER Prüfinstanz feiert Jubiläum. Seit 20 Jahren machen Fuchsbriefe Verlagschef Ralf Vielhaber und der geschäftsführende Gesellschafter des IQF, Dr. Jörg Richter, Qualität im Private Banking transparent. Es profitieren nicht nur vermögende Privatanleger, sondern auch Stiftungen und Kleinanleger.
Neueste Artikel
  • Interview mit Rechtsanwalt Klaus Rotter, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, München

Ombudsleute im Private Banking wenig gefragt

© RA Klaus Rotter
Rechtsanwalt Klaus Rotter sieht nach wie vor keine messbare Tendenz zur Kundenzentrierung in der Bankberatung. Nach wie vor würden für fertige Produkte die passenden Kunden gesucht und nicht umgekehrt, passende Produkte für Kunden entwickelt. "Zumal nach wie vor zweifelhafte Finanzprodukte wie Zertifikate, in großem Stil an Bankkunden empfohlen werden", meint Klaus Rotter zu Elke Pohl im Interview für die RUCHS/RICHTER PRÜFINSTANZ.
  • Fuchs plus
  • TOPs 2023, Auswahlrunde, Bankhaus Carl Spängler & Co. AG

Spängler, Die Megatrend-(Er-)Kenner aus Salzburg

Wie schlägt sich das Bankhaus Carl Spängler im Markttest TOPS 2023? © FUCHS | RICHTER Prüfinstanz, Verlag Fuchsbriefe
Für Anleger, die gern in Zukunftsthemen und Megatrends investieren wollen, gibt es bei etlichen Anbietern nur vage Informationen. Ob das Traditionsbhaus Carl Spängler hier mehr Durchblick hat? Auf der Website präsentiert sich das Haus sehr selbstbewusst und schraubt die Erwartungen des künftigen Kunden hoch. Aber ein unangefochtener 1. Platz in der 2022er TOPs-Bestenliste – 2021 war es ebenfalls ein Spitzenplatz – berechtigt schon zu einer gehörigen Portion Selbstvertrauen.
  • Fuchs plus
  • Erwarteter Investitionsanstieg bleibt aus

Unternehmen treten auf die Bremse

Sinkende Kurse. © peshkov / stock.adobe.com
Die Ausrüstungsinvestitionen der deutschen Industrie bleiben auch nach zwei Corona-Jahren, die zu einem erheblichen Investitionsstaugeführt haben, schwach. Wirtschaftsforscher erwarteten für dieses Jahr einen erheblichen Anstieg der Investitionen. Der wird nun durch den Russland-Ukraine-Krieg und den extrem gestiegenen Energiekosten zunichte gemacht.
Zum Seitenanfang