Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
0,00 €
837
Das Pfund vor einer kurzfristigen Erholung

Neuer Schwung in Brexit-Verhandlungen

Theresa Mays Abschied von der politischen Bühne steht bald endgültig bevor. Der neue Favorit heißt Boris Johnson. Mit ihm wird ein anderer Stil in London einziehen. Für das Pfund ergeben sich daraus kurzfristige Chancen. Anleger können auf eine Erholung setzen.

Der Kurs des britischen Pfundes gegen den US-Dollar ist in den letzten Tagen deutlich unter Druck gekommen. Aktuell handelt die „Insel-Währung" mit rund 1,2550 USD in der Nähe des technisch wichtigen Unterstützungsniveaus um 1,25 USD.

Die britische Premierministerin Theresa May führt die Amtsgeschäfte nur noch so lange, bis ein Nachfolger gewählt ist. Aktuell bringen sich die Amtsnachfolger in Stellung. Wahrscheinlichster Nachfolger ist der frühere Außenminister und Brexit-Hardliner Boris Johnson. Allerdings wollen alle Kandidaten lieber einen No-Deal umsetzen als den mit der EU ausgehandelten Vertrag akzeptieren.

Auf dem aktuellen Kursniveau halten wir eine mittelfristige Spekulation auf ein steigendes Pfund für machbar. Der harte Brexit ist eingepreist. Sind die Unsicherheiten um die May-Nachfolge und den weiteren Zeitplan des Brexit aus der Welt, dürfte die britische Währung zumindest eine technische Erholungs-Rally fahren. Kurse um 1,28 bis 1,30 USD sind dann drin.

Empfehlung: Anleger, die darauf spekulieren wollen, setzen das mit einem im Geld liegenden GBPUSD-Call um (z. B. ISIN DE 000 PZ7 R5Y 2). Dieser Schein läuft bis zum 18.09.2020. Klettert der Kurs des GBPUSD bis Ende Oktober auf 1,30 USD, sind rund 25% Kursgewinn drin.

ISIN: DE 000 PZ7 R5Y 2 | letzter Kurs GBPUSD: 1,2549 USD

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Banken müssen Vertriebsprovisionen an Anleger zurückzahlen

Neues Urteil stärkt Anleger im Retrozessionen-Streit

Jahrelang haben Schweizer Banken bei der Beratung von Vermögenden Kasse gemacht. Sie haben von Fondsgesellschaften Vertriebsprovisionen kassiert, die den Anlegern zugestanden hätten. Gegen die Rückforderungen von Anlegern haben sich die Geldhäuser mit Verzichtsklauseln gewehrt. Das Schweizer Bundesgericht hat den Rahmen dafür jetzt sehr eng gesetzt.
  • Wechselkurs-Wochentendenzen vom 4.9. bis 11.9.2020

Dem Euro geht etwas die Puste aus

Der Schwungverlust der europäischen Konjunktur nach der fulminanten Erholung zu Beginn des 3. Quartals, ist kein tagesaktuelles Phänomen. Er ist insgesamt im Datenkranz zu erkennen. Was bedeutet das für die Aussichten des Euro zu den wichtigesten Partnerwährungen?
  • Fuchs-Devisenprognose für September 2020

Euro vorerst ausgereizt

An den Devisenmärkten steht vor allem der Euro gerade im Blick. Der steile Anstieg der Gemeinschaftswährung lässt bei einigen Beobachtern die Spekulationen ins Kraut schießen, der Euro könnte den Dollar als Weltleitwährung ablösen. Weit gefehlt, meinen wir.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Zahlungsabwickler mit Turbo

Adyen wächst im Firmengeschäft

Der Zahlungsabwickler Adyen aus Holland wächst stürmisch. Insbesondere in den USA greifen Unternehmen auf das Produktangebot der Holländer zurück. Umsatz und Gewinn wachsen stürmisch. Die Aktie stürmt mit.
  • Fuchs plus
  • Geplante Betriebsschließung

Frühzeitige Kündigung ist rechtens

Betriebsschließungen sind meist mit Kündigungsschutzklagen verbunden. Diese haben aber nur geringe Erfolgsaussichten; vorausgesetzt, die Absicht ist vom Arbeitgeber gut dokumentiert und konsequent umgesetzt. Das Landesarbeitsgericht (LAG) Rheinland-Pfalz musste den genauen Zeitpunkt klären, ab wann früh ausgesprochene Kündigungen möglich sind.
  • Fuchs plus
  • Hochprozentiges für Anleger

Pernod Ricard lässt Corona hinter sich

Getrunken wird immer, auch Alkohol. Nun, das stimmt zwar schon, aber die Corona-Krise ist an Pernod Ricard dennoch nicht spurlos vorbei gegangen. Es gab einen kurzen tiefen Nachfrageknick. Der läuft aber bereits wieder aus und Investoren können die Aktie jetzt auch einsammeln.
Zum Seitenanfang