Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-0
0,00 €
728
Stärkere Risiko-Beteiligung

Staatsanleihen: Neue Klauseln setzen sich durch

Argentiniens Default 2001 hatte Folgen: In den Anleiheverträgen setzen sich offenbar neue Klauseln durch.
Die als Reaktion auf die juristische Auseinandersetzungen um Argentiniens Default von 2001 auf den Weg gebrachten neuen Klauseln in den Anleiheverträgen setzen sich offenbar durch. Sie sollen eine geordnete Umschuldung ermöglichen. Zum einen sehen „collective action clauses“ für sämtliche Gläubiger bindende Entscheidungen durch Abstimmungen mit qualifizierter Mehrheit vor. Zum anderen sollen entsprechend angepasste „pari-pasu“ oder Gleichbehandlungsklauseln spekulative Blockaden von Umschuldungsabkommen durch Minderheiten von Anlegern verhindern. Dem IWF zufolge weisen 174 der 228 der von Oktober 2014 bis Oktober 2016 platzierten Staatsanleihen mit rund 74% des nominalen Volumens diese neuen Klauseln auf. Erste statistische Studien zeigen, dass mittlere Bonitätsklassen davon profitieren. Denn in diesem Segment sind die Gewinne durch geordnete Umschuldung am größten. Bei den erstklassigen Schuldnern  hingegen gibt es mangels Ausfallrisiko keine Änderung. Bei den hohen Risiken werden die Gewinne durch eine bessere Abwicklung neutralisiert, weil mit den neuen Regeln das Risiko von Defaults steigt und damit die Risikoprämien.

Fazit: Die Anleihe-Investoren werden stärker an den Risiken beteiligt.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Postweg mit Subunternehmer macht alles kompliziert

Neues BFH-Urteil zu den Fristen für den Einspruch beim Steuerbescheid

Hat Ihnen das Finanzamt einen Bescheid per einfachem Brief zugeschickt, so wird kraft Gesetz fingiert, dass Sie den Bescheid drei Tage, nachdem ihn das FA zur Post gegeben hat, erhalten haben. Das gilt auch bei Übermittlung eines Bescheids durch einen privaten Postdienstleister. Für Sie hat das Konsequenzen bei der Einspruchs-Planung.
  • Fuchs plus
  • M.M.Warburg & CO KGaA, Vermögensmanagement TOPS 2019: Qualifikation

Vertane Zeit

Die Ampel der M.M. Warburg steht auf Rot.
Mittelmäßige Leistungen lassen sich eher verzeihen, wenn man nur Mittelmäßigkeit erwartet. Im Falle der Warburg-Bank erwarten wir allerdings Besonderes – und zwar im positiven Sinne. Die Realität ernüchtert uns allerdings auf ziemlich eindeutige Art.
  • Fuchs plus
  • Schwäbische Bank AG, Vermögensmanagement TOPS 2019: Qualifikation

Lange Diskussion, begrenzter Ertrag

Die Ampel der Schwäbischen Bank steht auf Rot.
Seit 2015 ist die Schwäbische Bank eine hundertprozentige Tochter des Hamburger Bankhauses M.M. Warburg & CO. Wir sind an einem individuellen Angebot interessiert, und dachten, dass die schwäbische Dependance einer Hamburger Institution unter den Geldhäusern immer einen Besuch wert sei. Jetzt denken wir das nicht mehr.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Zurückhaltende Investitionsbereitschaft

Nur Liebhaberei in Deutschland

Auf dem Kunstmarkt fehlt den Deutschen der materielle Zugang. Für viele steht die Ästhetik im Vordergrund. Erst nach und nach entdecken vor allem junge Sammler hier die Möglichkeiten von Kunst als Anlageobjekt.
  • Fuchs plus
  • Bilder auf dem Index

Nacktheit verbannt

Was schicklich ist und was nicht muss immer wieder neu verhandelt werden. Und jede Zeit findet dabei ihre eigene Antwort. Meist weist die Richtung dabei zu mehr Öffnung und einem liberaleren Sittsamkeitsempfinden. Doch es geht auch umgekehrt. Restriktion und Verbannung der Nacktheit - ein absurder Versuch einer neuen Anständigkeit?
  • Fuchs plus
  • Wie Sie die Lebenszykluskosten berechnen

LED-Lichtmanagement spart Geld

Energiesparende LED-Beleuchtungsmittel machen ökologisch und ökonomisch Sinn. Zu beachten sind u.a. Lebenszykluskosten, Energieeffizienz, Lebensdauer, Reparatur und Recycling. Höhere Investitionskosten amortisieren sich, wenn Kosten und Ersparnisse auf 15 Jahren Lebenszeit des Beleuchtungssystems hochgerechnet werden.
Zum Seitenanfang