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Unsichere Perspektive für den Peso

Stockende NAFTA-Verhandlungen, ein starker Dollar und anstehende Wahlen machen dem Peso zu schaffen. Ob und wann sich der Druck lösen wird ist vor allem von politischen Entscheidungen abhängig.

Der mexikanische Peso hat in den letzten 10 Monaten etwa 15% Außenwert verloren. Dahinter stehen drei überschneidende Ursachen: Die Trendwende bei den US-Zinsen samt Anstieg der Risikoprämien trifft die Emerging Markets überproportional, weil die davon ausgelöste Schwäche der Währungen einen negtiven Turn-of-Trade-Schock erzeugen. Die mexikanischen Währungshüter („Banxico") haben bereits ihre Leitzinsen anziehen müssen um eine vom sinkenden Außenwert getriebene Inflationsspirale zu verhindern. Die binnenwirtschaftlichen Parameter gebe keinen Anlass zu höheren Zinsen, die Anspassung an den externen Schock geht zulasten des Wachstumstrend.

Zudem belastet die Hängepartie um die der von den USA verlangten Revision der NAFTA-Verträge den Ausblick für Mexiko. Diese Freihandelszone hat den maßgeblichen Impuls für die starke Entwicklung der letzten zwei Jahrzehnte gebracht Dank der engen Verzahnung mit der US-Wirtschaft. Mehr als 75% der Exporte Mexikos gehen in die USA, was wiederum rund 26% des mexikanischen BIP ausmacht.

Schließlich kommt der Wahlkalender hinzu: Bei den im Juli anstehenden Wahlen in Mexiko ist der linke Populist und NAFTA-Gegener Andres Manuel Lopez-Obrador (AMLO) Favorit. Bei seinem möglichen Wahlsieg könnten die ohnehin stockenden NAFTA-Verhandlungen endgültig scheitern und zudem die Reformen der amtierenden Nieto-Administration revidiert werden könnten. Selbst wenn dieser wort case vermieden ist, dürfte die Trump-Administration kaum vor den IS-Zwischenwahlen vom November kompromissbereit sein.

Fazit: Der Peso bleibt unter starkem Druck, in Mexiko droht veritables Chaos. Keine Engagements vor den mexikanischen Wahlen.

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