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Blick auf die Leitwährungen

USA - . . . to hike or not to hike

In den USA ist die Spekulation über eine Zinserhöhung im Juni losgebrochen. Was den Termin so wahrscheinlich macht – und jeden anderen unwahrscheinlich.
Wieder wird an den Finanzmärkten über eine Zinserhöhung in den USA spekuliert. Grund dafür ist das Protokoll der letzten April-Sitzung des FOMC. Dort zeichnet sich die Neigung ab, im Juni den nächsten Zinsschritt zu wagen. Dazu müssen die Daten ein höheres Wachstum im 2. Quartal, mehr Arbeitsplätze und einen Aufwärtstrend der Inflationsrate Richtung 2% erwarten lassen. Allerdings sind diese Voraussetzungen weich formuliert. Nach dem Wortlaut der Stellungnahme kommt es darauf an, dass sich Arbeitsmarkt und Inflation in die richtige Richtung bewegen. Das Momentum zählt, nicht die Ergebnisse. Das FOMC hat sicher nicht zufällig die Risiken einer zu langen Niedrigzinsphase umfassend diskutiert. Die Währungshüter werden zudem einen Zinsschritt nahe am Wahltermin (November) scheuen. Der Juni-Termin ist somit die letzte Chance. Das Konjunkturrisiko scheint dagegen gering zu sein.

Fazit: Der politische Kalender spricht für eine Zinserhöhung im Juni. Sie wird die Erwartungen auf weitere Schritte stabilisieren.

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