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Zins- und Währungsprognosen

Heftige Anpassungen

Die Projektionen für den Dollar wurden stark herabgesetzt.
In den aktuellen Daten sind einige starke Anpassungen zu erkennen, namentlich bei der Deutschen Bank. Deren Projektionen für den Dollar wurden stark herabgesetzt. Das Research der DB sah den Euro noch im letzten Monat auf längere Sicht unter der Parität (0,99 Dollar je Euro). Jetzt werden 1,19 erwartet. Noch bemerkenswerter als diese starke Revision der Kursprognosen ist, dass diese Veränderung ohne besonders dramatische Änderungen des Zinsszenarios bei DB-Research daherkommt. Diese Anpassung hängt also ein wenig in der Luft. Allerdings steht im Hintergrund eine Analyse, die den den überraschend starken Wachstumstrend in Deutschland und in der Eurozone thematisiert und speziell für Deutschland sogar Überhitzungsgefahren diagnostiziert. Weniger deutlich, aber in die gleiche Richtung, ging es bei der UBS. Die sieht den Dollar auf längere Sicht jetzt bei 1,17 statt bisher schon bei 1,13. Der jüngste Auftrieb des Euro wird zunächst in einem kurzfristigen Rahmen als Ergebnis der mit beruhigenden Wahlergebnissen gedämpften politischen Risiken gesehen, die die fundamentalen Stärken überdeckt hatten. Hintergrund ist eine Orientierung an langfristig fairen Werten, die sich aus Kaufkraftparitäten, Leistungsbilanz-Relationen und den Schätzungen für die realen effektiven Kurse herleiten lassen. Diese Ansätze deuten eben sehr klar auf eine bestehende Unterbewertung des Euro, die sich mit dem Abflauen der politischen Risiken an an den Märkten stärker bemerkbar macht. Der Fokus der Commerzbank lag zuletzt eher bei der US-Notenbank. Die CoBa attestiert Janet Yellen und ihren Mitstreitern im FOMC mangelnde Glaubwürdigkeit. Die HSH-Nordbank dürfte sich ihrer seit langem erkennbaren bullishen Einstellung zum Euro bestätigt sehen. Allerdings ist der Kurs zumindest kurzfristig (wie bei der UBS auch) über das Ziel hinausgeschossen.

Fazit: Zumindest auf dem Ostufer des Atlantiks dürften die politischen Risiken für das erste an Gewicht verlieren. Jenseits des Großen Teichs dürften sie dagegen zunehmend Beachtung finden angesichts der Schwierigkeiten der Trump-Administration, auf Ankündigungen und damit geweckte Erwartungen nun auch mit praktischer Politik zu antworten.

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