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Brüssels Plastik-Strategie wälzt Branche um

Europa setzt voll auf Recycling

Europa setzt auf eine zukunftsweisende Plastikstrategie. Sämtliche Prozessschritte sind darin einbezogen. Das wird die gesamte Branche mittelfristig umwälzen.

Die neue EU-Plastikstrategie wird die gesamte Kunststoff-Industrie verändern. Und zwar langfristig. Denn die EU setzt mit ihren angedachten Maßnahmen an allen Punkten der Verwertungskette an. Die diskutierten Maßnahmen reichen von der Herstellung über die Verwendung bis hin zum Recycling.

Mittelfristig sollen nur noch recycelbare Kunststoffe verwendet werden. Dies wird die EU mit Forschungszuschüssen (für neue Kunststoffe) von über 100 Mio. Euro fördern. Neben der Herstellung (z. B. von Bio-Plastik) soll die gesamte Nutzungskette der Kunststoffe beeinflusst werden.

Sortenreine Verwendung

Der Fokus liegt auf einer sortenreinen Verwendung von Kunststoffen. Diese lassen sich deutlich effizienter wiederverwerten als Mischprodukte. Von EU-weit einheitlichen Vorschriften würde die RecyclingIndustrie enorm profitieren.

Im Segment der Kunststoffe ist Bio-Plastik der große Profiteur. So werden elektronische Produkte (z. B. TV-Geräte) und Verpackungen mit neuen PlastikWerkstoffen entworfen werden. Auch diese müssen ab 2030 grundsätzlich recyclebar sein.

Bio-Plastik

Viele Unternehmen wollen „biologisch abbaubares Plastik" einsetzen. Allerdings ist die Nutzung von Bio-Plastik oft nur ein Marketing-Argument. Auch solche Kunststoffe benötigen lange, um kompostiert zu werden.

Fazit: Die EU-Strategie wird langfristig weit ausstrahlen und das Produktdesign, die Verpackung, Nutzung und Wiederverwertungsprozesse ändern

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