Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1526
Brüssels Plastik-Strategie wälzt Branche um

Europa setzt voll auf Recycling

Europa setzt auf eine zukunftsweisende Plastikstrategie. Sämtliche Prozessschritte sind darin einbezogen. Das wird die gesamte Branche mittelfristig umwälzen.

Die neue EU-Plastikstrategie wird die gesamte Kunststoff-Industrie verändern. Und zwar langfristig. Denn die EU setzt mit ihren angedachten Maßnahmen an allen Punkten der Verwertungskette an. Die diskutierten Maßnahmen reichen von der Herstellung über die Verwendung bis hin zum Recycling.

Mittelfristig sollen nur noch recycelbare Kunststoffe verwendet werden. Dies wird die EU mit Forschungszuschüssen (für neue Kunststoffe) von über 100 Mio. Euro fördern. Neben der Herstellung (z. B. von Bio-Plastik) soll die gesamte Nutzungskette der Kunststoffe beeinflusst werden.

Sortenreine Verwendung

Der Fokus liegt auf einer sortenreinen Verwendung von Kunststoffen. Diese lassen sich deutlich effizienter wiederverwerten als Mischprodukte. Von EU-weit einheitlichen Vorschriften würde die RecyclingIndustrie enorm profitieren.

Im Segment der Kunststoffe ist Bio-Plastik der große Profiteur. So werden elektronische Produkte (z. B. TV-Geräte) und Verpackungen mit neuen PlastikWerkstoffen entworfen werden. Auch diese müssen ab 2030 grundsätzlich recyclebar sein.

Bio-Plastik

Viele Unternehmen wollen „biologisch abbaubares Plastik" einsetzen. Allerdings ist die Nutzung von Bio-Plastik oft nur ein Marketing-Argument. Auch solche Kunststoffe benötigen lange, um kompostiert zu werden.

Fazit: Die EU-Strategie wird langfristig weit ausstrahlen und das Produktdesign, die Verpackung, Nutzung und Wiederverwertungsprozesse ändern

Neueste Artikel
  • Wochenbericht zu Projekt IX in KW 11: Rendite, Risiko und Handel

Wer handelt, wer liefert – und wie das Benchmarkdepot die Messlatte setzt

Illustriert mit Canva und ChatGPT
In Kalenderwoche 11 zeigt das Performance‑Projekt 9 (Stiftungsportfolio) deutliche Unterschiede zwischen aktiven und passiven Vermögensverwaltern. Einige Häuser nutzen gezielte Umschichtungen, während andere ihre Positionen halten. Wer zu den Gewinnern zählt, welche Titel gehandelt werden und wie sich die Depots entwickeln – der Wochenüberblick für Anleger.
  • Wochenbericht zu Projekt VIII in KW 11: Performance, Gewinner und Verlierer

Vermögensverwalter kämpfen um jeden Punkt

Illustriert mit Canva und ChatGPT
In Kalenderwoche 11 zeigt sich das Benchmarkdepot von Projekt 8 (Vermögensverwaltende Fonds) als klarer Sieger: Es erzielt den höchsten Vermögenszuwachs und reduziert zugleich das Risiko. Kein anderes Depot erreicht diese Rendite. Weil in dieser Woche keine Transaktionen stattfanden, spiegeln alle Ergebnisse ausschließlich die Marktbewegungen wider – ein präziser Blick auf die strukturelle Stärke der Portfolios.
  • Wochenbericht zu Projekt VII: Gewinner, Verlierer und Handelsstrategien

Die Frontrunner in KW 11 heißen: FV Frankfurter Vermögen AG, Volksbank Vorarlberg e. Gen. und Berliner Sparkasse

Illustriert mit Canva und ChatGPT
In Kalenderwoche 11 zeigt Projekt 7 (Private Banking Depot), wie unterschiedlich Vermögensverwalter agieren. Wer übertrifft die Benchmark, wer fällt zurück – und welche Rolle spielen Handelsaktivitäten? Die Woche liefert klare Antworten und schärft den Blick für die Stärke einzelner Portfolios.
Zum Seitenanfang