Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
0,00 €
1018
Abwehr von chinesischen Käufern

London macht den britischen Hightech-Markt dicht

Die Londoner Regierung schränkt den Zugang zu britischen Hightech-Firmen deutlich ein. Inzwischen sind auch kleine Firmen betroffen. Jede Kaufabsicht in diese Richtung ist melde- und genehmigungspflichtig. Dahinter steht eine bestimmte Befürchtung.

London beschränkt Firmenaufkäufe durch Ausländer scharf. Das gilt selbst für Klein- und Kleinstunternehmen und betrifft schon geringfügige Beteiligungen sowie den Verkauf bestimmter Aktiven. Anlass sind die vermehrten Käufe durch chinesische Investoren. Diese „schnappen" sich gerne als sicherheitsrelevant eingestufte Hightech - Firmen. Die Londoner Regierung gibt sich vor allem besorgt über den Aufkauf von Start Ups in den Universitätsstandorten Cambridge und Oxford. Im Rückblick stuft London eine Vielzahl bereits erfolgter Übernahmen und Kapitalbeteiligungen als "sicherheitsgefährdend" ein.

Beschränkungen weiten sich aus

Die neuen Vorschriften gehen sehr weit. Eine Umgehung wird jetzt als „kriminelle Handlung" eingestuft. Die Untergrenze bei der Firmengröße hat London gecancelt. Vor langen Jahren waren das einmal 70 Mio. Pfund gewesen; schon vor einiger Zeit hatte London die Grenze auf eine Mio. Pfund reduziert.

Jede Kaufabsicht in diese Richtung ist melde- und genehmigungspflichtig. Voraussetzung ist im weitesten Sinne, dass um technisch anspruchsvolle Produkte und Verfahren. Das gilt ebenso für Kaufaufträge von Aktien sicherheitsrelevanter Unternehmen. Auch Käufe von entsprechenden intellektuellen Rechten sind melde- und genehmigungspflichtig.

Fazit:

Je mehr Länder ihren Markt vor chinesischen Investoren verschließen (die USA gehen ja ähnlich restriktiv vor), desto stärker werden diese nach Europa und vor allem Deutschland drängen.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Wochentendenzen vom 7.1.22

Fed bewegt die Märkte

Dollar-Scheine. © 3alexd / Getty Images / iStock
Die US-Notenbank hat die Devisenmärkte mit ihrem Sitzungsprotokoll aufgeschreckt. Nun sind einige Währungen in Bewegung geraten.
  • Fuchs plus
  • Bodenbildung abgeschlossen

Sojabohnen gefragt

Soybean in hands with soy field in background. © sima / stock.adobe.com
Ein Wetterphänomen, das früher als erwartet auftritt, katapultiert die Soja-Preise nach oben. Die Anbauprognosen sind eindeutig - und wer sie lesen kann, hat eine Handelsidee.
  • Fuchs plus
  • Günstige Selfmade-Möbel in Studierenden-WGs

Paletten bei eBay Kleinanzeigen einsammeln

Übereinandergestapelte Europaletten. © PhotoSG / stock.adobe.com
Wegen der Lieferengpässe und der gestiegenen Holzpreise haben viele Unternehmen Schwierigkeiten, an Holzpaletten zu gelangen. Eine Möglichkeit für Kleinunternehmen, um immerhin die größten Engpässe abzufedern, kann eBay-Kleinanzeigen sein.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Die Wirtschaft im Land der aufgehenden Sonne "dümpelt" vor sich hin

Auf die japanisch-angelsächsische Divergenz spekulieren

Abwärtstendenz beim Yen. © adri76 / Fotolia
Die Inflation ist derzeit in aller Munde - in Europa notiert sie bei über 5%, die USA kommen auf 7%, in der Türkei (offiziell) sogar bei 36%. Japan sticht mit nur 0,6% deutlich heraus. Das hat Einfluss auf Nippons Geldpolitik und damit auch auf die Stärke des Yen.
  • Fuchs plus
  • Schwellenländer-Währungen unter der Lupe

Der faire Wert der Lira

Geldscheine verschiedener Schwellenländer-Währungen. (c) B. Wylezich/Fotolia
What goes up must come down – und umgekehrt. Daher lohnt es sich immer wieder, einen Blick auf über- und unterbewertete Schwellenländer-Währungen zu werfen. Das Institute of International Finance tut dies seit 2018 regelmäßig. Wo ergeben sich daraus Chancen, in welchen Schwellenländern liegen große Risiken?
  • Fuchs plus
  • Viele Spediteure erfüllen das nötige Nutzungsmuster

E-Lkw teilweise schon günstiger als Diesel

Elektromobilität. © bluedesign / stock.adobe.com
Sind E-Lkw heute schon günstiger als Diesel-Lkw? Dieser Frage ist das Fraunhofer-Institut nachgegangen. Die Antwort: Ja, aber nur mit Fördergeld und unter bestimmten Bedingungen. Die allerdings erfüllen sehr viele Spediteure.
Zum Seitenanfang