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Abwehr von chinesischen Käufern

London macht den britischen Hightech-Markt dicht

Die Londoner Regierung schränkt den Zugang zu britischen Hightech-Firmen deutlich ein. Inzwischen sind auch kleine Firmen betroffen. Jede Kaufabsicht in diese Richtung ist melde- und genehmigungspflichtig. Dahinter steht eine bestimmte Befürchtung.

London beschränkt Firmenaufkäufe durch Ausländer scharf. Das gilt selbst für Klein- und Kleinstunternehmen und betrifft schon geringfügige Beteiligungen sowie den Verkauf bestimmter Aktiven. Anlass sind die vermehrten Käufe durch chinesische Investoren. Diese „schnappen" sich gerne als sicherheitsrelevant eingestufte Hightech - Firmen. Die Londoner Regierung gibt sich vor allem besorgt über den Aufkauf von Start Ups in den Universitätsstandorten Cambridge und Oxford. Im Rückblick stuft London eine Vielzahl bereits erfolgter Übernahmen und Kapitalbeteiligungen als "sicherheitsgefährdend" ein.

Beschränkungen weiten sich aus

Die neuen Vorschriften gehen sehr weit. Eine Umgehung wird jetzt als „kriminelle Handlung" eingestuft. Die Untergrenze bei der Firmengröße hat London gecancelt. Vor langen Jahren waren das einmal 70 Mio. Pfund gewesen; schon vor einiger Zeit hatte London die Grenze auf eine Mio. Pfund reduziert.

Jede Kaufabsicht in diese Richtung ist melde- und genehmigungspflichtig. Voraussetzung ist im weitesten Sinne, dass um technisch anspruchsvolle Produkte und Verfahren. Das gilt ebenso für Kaufaufträge von Aktien sicherheitsrelevanter Unternehmen. Auch Käufe von entsprechenden intellektuellen Rechten sind melde- und genehmigungspflichtig.

Fazit:

Je mehr Länder ihren Markt vor chinesischen Investoren verschließen (die USA gehen ja ähnlich restriktiv vor), desto stärker werden diese nach Europa und vor allem Deutschland drängen.

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