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Rotationsspeicher entwickelt

Netze können stabilisiert werden

Mehrere Windräder. Copyright: Pixabay
Forscher der TU Dresden haben einen großen Rotationsspeicher entwickelt, der kurzfristige Schwankungen im Stromnetz ausgleichen kann. Das wird in den kommenden Jahren immer wichtiger, weil die Menge der erneuerbar erzeugten Energie im Netz kurzfristig stark schwanken kann und damit die Netzstabilität gefährdet.

Forscher der TU Dresden haben einen Rotationsspeicher entwickelt, der das Stromnetz stabilisiert. Das ist wichtig, weil Sonnen- und Windenergie kurzfristig sehr volatil sind. Die eingespeiste Strommenge kann in kurzer Zeit stark schwanken, etwa weil eine Wolke die Sonne verschattet und so die Leistung einer Solaranlage verringert. Oder weil eine Windböe die Leistung einer Windkraftanlage für einige Sekunden oder Minuten in die Höhe treibt. Stromnetze sind jedoch darauf ausgelegt, immer genau so viel Strom bereit zu stellen, wie verbracht wird. Spannungssteigerungen oder -abfälle können zum Netzausfall führen.

Der große Speicher kann kurzfristige Schwankungen ausgleichen

Der neu entwickelte Rotationsspeicher aus Dresden könnte das Problem kurzfristig auftretender Stromspitzen- bzw. -löcher lösen. Er kann Stromschwankungen zügig ausgleichen. Der Speicher hat eine Leistung von 500 kWh. Die Energie wird durch einen Rotor gespeichert, der von einem Elektromotor in Drehung versetzt wird oder durch einen Generator Strom abgibt. Damit kann er sehr schnell Energie aufnehmen und abgeben. Diese Regelleistung wird von den Netzbetreibern gut bezahlt. Ein erster Prototyp wird in den drei Jahren erprobt und optimiert und soll danach in den Markt eingeführt werden. 

Fazit: Der Stromspeicher ist eine interessante technische Lösung, mit der die Stromnetze auch bei einem sehr hohen Anteil an erneuerbaren Energien stabil gehalten werden können.

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