Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1162
Banken ändern Konditionen

Weniger Filialen, höhere Gebühren

Die Banken stöhnen über hohe Regulierungsanforderungen, damit verbundene Kosten und über die Niedrigzinspolitik der EZB. Die Antworten liegen auf der Kosten- und Gebührenseite.
Bankkunden müssen sich perspektivisch auf (wieder) steigende Gebühren einrichten. Davon geht Gunter Dunkel, Präsident des Bundesverbands Öffentlicher Banken (VÖB), aus. Er sehe die klassischen Geschäftsmodelle der Banken durch wachsende Regulierungsanforderungen und die Niedrigzinspolitik der EZB gefährdet, äußerte er kürzlich auf einer Diskussionsveranstaltung zum 100-jährigen Jubiläum des Verbands. Programmiert ist auch ein fortgesetztes Filialensterben. Denn auf der Ertragsseite wird im klassischen Bankgeschäft auf Jahre hinaus kaum etwas zu holen sein. Daher müsse man an die Kosten ran. Das äußerte auf derselben Veranstaltung Andreas Dombret, Mitglied im Vorstand der Deutschen Bundesbank und dort u. a zuständig für Banken und Finanzaufsicht. Vor allem auch Sparkassenkunden müssen mit neuen und steigenden Gebühren für Servicedienstleistungen rechnen. Ein Vertreter des Sparkassenverbandes erklärte in unserem Beisein das kostenlose Girokonto bereits zum Auslaufmodell. „Geiz ist geil“ sei tot, meinte er. Die Kunden würden den Wert von (Bank-)Dienstleistungen zunehmend zu schätzen wissen und wären dafür auch bereit, zu zahlen. Dem im Wege stünden vor allem Verbraucherschützer und die Medien, die immer wieder eine Kostenlos-Kultur propagierten.

Fazit: Noch immer gibt es im Sektor der öffentlichen Banken Effizienz-Ressourcen. Dennoch: Der Margendruck ist so groß, dass Kosteneinsparungen allein nicht reichen werden. Das „Werkstatt-Modell“ – jeder Handgriff kostet Geld – wird sich auch im Bankgeschäft durchsetzen.

Meist gelesene Artikel
  • Trusted Wealth Manager 2024 – Vertrauenswürdige Vermögensverwalter

Die meisten Vermögensverwalter in Deutschland verdienen Vertrauen

Trusted Wealth Manager 2024. © Verlag FUCHSBRIEFE
Wer ist als Vermögensmanager vertrauenswürdig? Die FUCHS | RICHTER Prüfinstanz wertet wie im immer zum Jahresbeginn ihr laufendes Monitoring «Trusted Wealth Manager» aus. Und da gibt es 2024 viel Positives zu berichten!
  • Fuchs plus
  • EU plant neue Russland-Sanktionen

Weiterleitungsklauseln sind ein Risiko für Exporteure

Die EU plant nach dem Tod von Alexey Nawalny offenbar neue Sanktionen gegen Russland - dabei sind viele Unternehmen noch nicht einmal auf die Folgen der Sanktionen des vorigen Pakets vorbereitet. Am 18. Dezember hatte die EU ihr 12 Sanktionspaket gegen Russland beschlossen. Diese Strafmaßnahmen wurden nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit verabschiedet und halten viele negative Überraschungen bereit - sogar für Unternehmen, die gar nicht direkte Geschäfte mit Russland machen.
  • Fuchs plus
  • Immoblien-Besteuerung in der 10-Jahresfrist

Fallstricke und Feinheiten bei der Eigennutzung

Mit Immobilien lassen sich erheblich Steuern sparen - wenn die Eigentümer alles richtig machen. Drei Urteile des Bundesfinanzhofes (BFH) zeigen aber, dass es viele spitze Stolpersteine gibt, die schnell einen Unterschieb über etliche Tausend Euro machen können. FUCHSBRIEFE geben Ihnen Orientierung und zeigen, worauf Sie im Detail achten müssen.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Wilder Bullen-Run am Krypto-Markt

Bitcoin auf dem Weg zum Allzeithoch

Die Kryptowährungen erleben einen wilden Bullen-Run. Allein am Mittwoch schoss der Bitcoin-Kurs (BTC) um über 9% nach oben. Die Kryptowährung ist mit Höchstgeschwindigkeit zum Allzeithoch bei 67.000 US-Dollar unterwegs. FUCHS-Devisen Krypto-Analyst Jannis Grunewald prognostiziert die weitere Entwicklung.
  • Fuchs plus
  • Hot Stock: SynBiotic SE

Cannabis-Aktie mit Kursexplosion

Die Cannabis-Legalisierung hat die Kurse von Hanf-Aktien in Wallung gebracht. Eine dieser Aktien ist SynBiotic. Der Kurs der Aktie sprang um satte 75% an, nachdem das Gesetz beschlossen wurde. Kurz darauf sackte die Notierung wieder in sich zusammen. Ist das nun eine gute Kaufgelegenheit?
  • Fuchs plus
  • Kreditversicherer Atradius warnt

Zahlungsmoral in der Lebensmittelbranche sinkt

In der Lebensmittelbranche sinkt die Zahlungsmoral. Die Zahl der Unternehmen, die verspätet oder gar nicht mehr zahlen, steigt in diversen Segmenten der Branche signifikant an. Darauf hat der international tätige Kreditversicherer Atradius hingewiesen.
Zum Seitenanfang