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ifo-Institut analysiert Effekt der Mehrwertsteuersenkung

Hohe Kosten, geringer Nutzen

Am 1. Juli senkte die Bundesregierung für ein halbes Jahr die Mehrwertsteuer von 19% auf 16% bzw von 7% auf 5%. Das ifo-Institut hat die Effekte berechnet.

20 Mrd. zusätzliche Kosten, 6 Mrd. zusätzlicher Umsatz. Die per 31.12. ausgelaufenen Mehrwertsteuersenkung erweist sich als größter Flop im Pandemie-Hilfsprogramm der Bundesregierung.

Den Konsumeffekt hat das Münchner ifo-Institut anhand einer Verbraucherbefragung errechnet. Nur 2% der Befragten, die im Zeitraum von Juli bis Oktober eine größere Anschaffung getätigt hatten, gaben an, dass sie ohne die Mehrwertsteuersenkung auf diese Anschaffung verzichtet hätten.

Kaum zusätzliche Anschaffungen ausgelöst

Von jenen, die bis Jahresende noch größere Anschaffungen planten, gaben nur 12% im Oktober an, dass sie ohne Mehrwertsteuersenkung darauf verzichten würden. Im November war es dann mit 29% ebenfalls eine Minderheit, die angab, dass die Mehrwertsteuersenkung bei ihren Konsumabsichten eine Rolle gespielt habe.

Fazit: Außer Spesen nichts gewesen.

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