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Vor allen Chinas Aktien leiden

Hoher Kapitalabfluss aus Schwellenländern

Der Handelskrieg der USA mit China führt zu hohen Kapitalabflüssen aus den Schwellenländern, voran China. Darunter leidet besonders ein Marktsegment.

Die US-Strafzölle auf chinesische Produkte haben eine mächtige Trendumkehr der internationalen Kapitalströme zur Folge. Das zeigt der Capital Flows Tracker des Institutes for International Finance (IIF). Die Abflüsse aus chinesischen Aktien beliefen sich allein letzte Woche auf über 2,5 Mrd. USD. Das entspricht einem durchschnittlichen täglichen Nettoabfluss von rund 600 Mio. USD. Immerhin der größte Kapitalabfluss seit vergangenem Oktober. Auch damals lösten Handelsstörungen zwischen China und den USA einen Abfluss von rund 1,1 Mrd. USD aus.
Die Abflüsse haben sich in dieser Woche fortgesetzt. Allein gestern waren es über 1,5 Mrd. USD. Andere EM-Asien-Länder wie Korea, Indien und Indonesien nehmen Chinas Trend auf. Der letzte Auslöser kam aus Taiwan. Die Abflüsse erreichten dort gestern ihren Höhepunkt bei über 400 Mio. USD.

Fazit

Hier zeigen sich die Risiken der US-Politik auch für die Kapitalmärkte in den Emerging Markets.

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