Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
2595
Schlechte Kakao-Ernte voraus

Kakao-Preis bekommt wieder Flügel

Kakao. © Kerim / stock.adobe.com
Der Kakao-Preis hat eine neue Klettertour begonnen. Die wird durch relativ geringe Lagerbestände und eine schlechte Ernte ausgelöst. Eines der wichtigsten Export-Länder für die braune Bohne wird deutlich weniger Kakao ernten.

Der Kakao-Preis ist seit Monatsbeginn kräftig nach oben geschossen. Ende Oktober handelte der Schokoladengrundstoff noch bei Kursen um 2.300 US-Dollar je Tonne. Inzwischen werden mit 2.560 US-Dollar je Tonne bereits gut 11% mehr aufgerufen. Noch Ende September markierte Kakao bei 2.192 US-Dollar ein frisches Jahrestief. Seit dem beträgt der Preisanstieg rund 16%.

Der Grund des Preisanstiegs liegt in einem größer als erwartetem Angebotsdefizit. Jüngsten Erhebungen der Internationalen Kakaoorganisation (ICCO) dürfte die weltweite Kakaoproduktion im laufenden Erntejahr bei 4,89 Millionen Tonnen liegen. Damit fällt sie um 33.000 Tonnen niedriger aus als erwartet. 

Größeres Angebotsdefizit

Das Defizit ist auf eine deutlich geringere Ernte im zweitgrößten Produzentenland Ghana zurückzuführen. Hier hat die ICCO ihre Ernteprognose um satte 14% (111.000 Tonnen) auf 689.000 Tonnen gesenkt. Für die Elfenbeinküste, dem weltweit größten Kakaoproduzenten, rechnet die ICCO dagegen unverändert mit 2,2 Millionen Tonnen Kakao. Auf der anderen Seite hob die Statistikbehörde ihre Prognose für die Kakaoverarbeitung um 23.000 auf 5,071 Millionen Tonnen an. Damit dürfte das Angebotsdefizit mit rund 230.000 Tonnen erheblich größer ausfallen, als bislang prognostiziert. 

Die Lagerbestände schätzt die ICCO zum Ende des Erntejahres auf 1,682 Millionen Tonnen. Dies entspricht rund einem Drittel der jährlichen Verarbeitung. Auf mittlere Sicht dürfte sich der Anstieg der Kakaopreise somit weiter fortsetzen.

 
Fazit: Kakao hat eine dynamische Rally auf das Parkett gelegt und den seit März bestehenden Abwärtstrend gebrochen. Auf mittlere Sicht dürfte der Preisanstieg weiter gehen. Mit einem ungehebelten Kakao-ETC (Beispiel ISIN: JE00B2QXZK10) können Anleger dem Trend folgen.
Neueste Artikel
  • Wochenbericht zu Projekt VIII in KW 11: Performance, Gewinner und Verlierer

Vermögensverwalter kämpfen um jeden Punkt

Illustriert mit Canva und ChatGPT
In Kalenderwoche 11 zeigt sich das Benchmarkdepot von Projekt 8 (Vermögensverwaltende Fonds) als klarer Sieger: Es erzielt den höchsten Vermögenszuwachs und reduziert zugleich das Risiko. Kein anderes Depot erreicht diese Rendite. Weil in dieser Woche keine Transaktionen stattfanden, spiegeln alle Ergebnisse ausschließlich die Marktbewegungen wider – ein präziser Blick auf die strukturelle Stärke der Portfolios.
  • Wochenbericht zu Projekt VII: Gewinner, Verlierer und Handelsstrategien

Die Frontrunner in KW 11 heißen: FV Frankfurter Vermögen AG, Volksbank Vorarlberg e. Gen. und Berliner Sparkasse

Illustriert mit Canva und ChatGPT
In Kalenderwoche 11 zeigt Projekt 7 (Private Banking Depot), wie unterschiedlich Vermögensverwalter agieren. Wer übertrifft die Benchmark, wer fällt zurück – und welche Rolle spielen Handelsaktivitäten? Die Woche liefert klare Antworten und schärft den Blick für die Stärke einzelner Portfolios.
  • Wochenbericht zu Projekt V in KW 11: Rendite, Risiko und Marktdynamik

Stabile Woche, klare Signale: Wer schlägt das Benchmarkdepot?

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Die Kalenderwoche 11 verläuft im Performance‑Projekt 5 (vermögensverwaltende Fonds) ruhig, aber richtungsweisend: Das Benchmarkdepot steigert sein Vermögen leicht und reduziert gleichzeitig den maximalen Drawdown. Mehrere Vermögensverwalter erzielen deutliche Zugewinne und übertreffen den Referenzwert klar, während andere Institute spürbar zurückfallen. Eine Woche der Stabilität mit klaren Gewinnern und Verlierern.
Zum Seitenanfang