Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1917
Banken reißen sich wieder um Neukunden

Lockangebote und steigende Gebühren bei Banken

© Jürgen Fälchle / Fotolia
"Der Zins ist zurück!" freut sich der Sparer - und übersieht, dass hinter vielen Lockangeboten auch eine Kostenfalle lauert. Die Banken bemühen sich derzeit stark um Neukunden und erhöhen die Gebühren. Das zeigt sich sowohl bei "kleinen", als auch bei "großen" Konten.
Lockangebote und steigende Konditionen - immer mehr Finanzinstitute gehen derzeit diesen Weg. Besonders Festgeldangebote werden werbewirksam zur Kundenakquise genutzt. So gibt es bereits wieder Festgeldzinsen über 4%, bei ausländischen Instituten sogar etwas darüber. Der Haken: Die Angebote gelten oft nur für Neukunden, sind zeitlich begrenzt und gern noch mit Zusatzanforderungen verbunden. Bei Scalable Capital muss der Kunde z.B. eine Trading-Flatrate buchen und vier Käufe ausführen. 

Gleichzeitig drehen alle Häuser an der Preisschraube. Unter 460 Angeboten gibt es nur noch neun kostenfreie Girokonten, so eine Analyse von Stiftung Warentest. Im Durchschnitt zahlen Kunden inzwischen 117 Euro p.a. für ein Girokonto. Das teuerste Angebot bietet die Kieler Volksbank (307 Euro p.a.). Eine ausführliche Auflistung finden Sie unter: https://tinyurl.com/388whspj

Auch im Großen gilt, was die kleinen Konten andeuten

Ähnliches zeigt sich bei Vermögensverwaltungen und im Private Banking. Auch hier ist ein neuer Run auf die Kundschaft entbrannt. Vor allem über Digitalangebote und vergleichsweise geringe Einstiegshürden (schon ab 10.000 Euro) wollen die Anbieter nach "unten wachsen". Individuelle Beratung, wie bei einer professionellen Vermögensverwaltung, gibt es dabei kaum. Die Angebote sind eher der Versuch der klassischen Finanzhäuser der digitalen Konkurrenz durch Robo-Advisor und Neobroker etwas entgegenzusetzen.

Zudem drehen viele Private Banking Anbieter indirekt an der Kostenschraube. Das zeigte der Vermögensmanager-Test TOPS 2023 der FUCHS | RICHTER Prüfinstanz. Zwar bleiben die Gebühren in der Breite konstant. Allerdings schrauben die Häuser die Einstiegshürden für ihre günstigeren Angebote nach oben. Im Median liegen die Gebühren für ein 1,1 Mio. schweres Portfolio bei gut 1,2% p.a. inkl. MwSt.

Fazit: Die Banken nutzen die steigenden Zinsen, um ihre Margen aufzubessern. Die Zeiten der Negativzinsen sind vorbei, mit Neukunden lässt sich wieder mehr Geld verdienen. Vergleichen Sie Angebote genau. Für agile „Zins-Hüpfer“ gibt es Chancen.
Meist gelesene Artikel
  • Value Experts sind Trusted Wealth Manager 2024

Keine Verfahren und hohes Weiterempfehlungsverhalten bei VALEXX

© Grafik: envato elements, Redaktion Fuchsbriefe
Die Value Experts zeigt sich als ein Unternehmen, das sich durch Professionalität und eine hohe Zufriedenheit seiner Kunden auszeichnet. Laut Selbstauskunft wurden weder Verfahren gegen das Unternehmen geführt, noch gab es außergerichtliche Einigungen oder gerichtliche Urteile, die eine negative Tendenz aufweisen könnten. Das ist außergewöhnlich und deckt sich auch mit den Informationen, die die FUCHS | RICHTER Prüfinstanz aus ihrem laufenden Monitoring des Unternehmens bezieht.
  • Fuchs plus
  • Stiftungsvermögen 2024: Credo Vermögensmanagement GmbH

CREDO baut Nähe zum Kunden auf

Thumb Stiftungsvermögen 2024, © Grafik Redaktion Fuchsbriefe mit Envato Elements
Eule, Segelboot, Keimling und Füllhalter – mit diesen Bildmotiven begrüßt CREDO auf der Website seine Gäste. Die Eule beobachtet genau, das Segelboot manövriert durch stürmische Zeiten, der Keimling steht für gesundes Wachstum und der Füllhalter soll Unabhängigkeit symbolisieren. Nicht schlecht gelöst. CREDO bedeutet laut Website „Ich glaube". Glauben und Vertrauen seien die wertvollsten Güter, der Ursprung des Unternehmens liege in kirchlichen Mandaten. Das passt perfekt zur Stiftung Fliege.
  • Fuchs plus
  • Flutter Entertainment ist die Glücksspiel-Nummer 1

Flutter strebt Aktiennotiz in den USA an

Steigender Gewinn ©Eisenhans - Fotolia
Der Glücksspielmarkt wächst - und Flutter Entertainment wächst noch schneller. Nun will das Unternehmen seinen Börsensitz in die USA verlegen. Das Kalkül dahinter ist klar und dürfte Aktionäre freuen.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Zinssenkung im September bleibt ungewiss

US-Inflationsdaten: Ein Hoffnungsschimmer, mehr nicht

Amerika Börse © TexBr / stock.adobe.com
In den USA könnte im (Früh-)Herbst (September) die erste Zinssenkung anstehen. Darauf deuten die Daten vom aktuellen Rand hin. FUCHS-DEVISEN haben die vorliegenden Inflationszahlen in ihrer Bestandteile zerlegt und dies mit dem Prognosemodell der Fed abgeglichen, das wir hier Anfang April vorgestellt haben.
  • Fuchs plus
  • Durchwachsene Ernte-Prognosen

Weizen-Preis strebt wieder nach oben

Weizen © Elenathewise / fotolia.com
Die Ernte-Prognosen für Weizen treiben den Preis wieder hoch. In den USA fielen sie geringer aus als erwartet. In Russland hat eine überraschende Frost-Periode die Aussaat massiv geschädigt. Wie weit kann der Weizen-Preis noch gehen?
  • Fuchs plus
  • Bitcoin wird vom US-Wahlkampf angeschoben

US-Wahlen werden Krypto-Treiber

Die Flaute auf den Krypto-Märkten nähert sich ihrem Ende. Die Fortsetzung des Bullenlaufs wird bald beginnen. Sie wird angetrieben unter anderem durch die Präsidentschaftswahlen in den USA.
Zum Seitenanfang