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Gute-Laune-Nachrichten aus der Wirtschaft vom 22. Juli 2019

Mehr Menschen, mehr Absatz

Es ist schwierig geworden, gute Nachrichten aus der Wirtschaft zu finden. Aber sporadisch gibt es sie doch. Und auch aus der EU gibt es Positives zu vermelden.

Das Gastgewerbe in Deutschland setzte im Mai 2019 real (preisbereinigt) 0,5 % mehr um als im Mai 2018. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stieg der Umsatz nominal (nicht preisbereinigt) um 3,4 %.

Der Anstieg der Erzeugerpreise ist rückläufig. Gewerblicher Produkte waren im Juni 2019 zwar um 1,2% teurer als im Juni 2018. Im Mai 2019 hatte die Jahresveränderungsrate allerdings noch bei +1,9% gelegen.

Die Produzenten von Konsumgütern dürfen sich freuen. Der Auftragsbestand lag im Mai um 0,4 % höher als im April 2019, berichtet das Statistische Bundesamt. Damit sind die Konsumgüterproduzenten für die kommenden 2 Monate ausgelastet.

Deutschlands Einwohnerzahl wächst weiter – und das bedeutet erst mal mehr Absatzmöglichkeiten insbesondere für Konsumgüter. 2018 sind rund 400 000 mehr Personen nach Deutschland zugezogen als fortgezogen. Auch wenn nach wie vor mehr Deutsche ins Ausland auswandern als wieder zurückkommen (-60.000 Nettoverlust), gleichen zugewanderte Ausländer den Verlust mehr als aus.

Die Schuldenquote in der Eurozone ging im 1. Quartal 2019 im Vergleich zum Vorjahr leicht zurück. Und zwar von 87,1 auf 85,9%.
Der US-Einzelhandel legte im 1. Quartal um 11,9% zu, nachdem er im 4. Quartal um 2,5% abgenommen hatte. Tankstellen, Apotheken und Drogerien gehören waren die Hauptprofiteure. Das Gesundheits- und Sozialwesen legte um 6,2% zu – der größte Anstieg seit dem 4. Quartal 2008.

Fazit:

Es wird zwar zunehmend mühsam, positive Nachrichten zur Konjunkturentwicklung zu finden, aber es gibt sie noch.

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