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Ein gedanklicher Streifzug durch die „FUCHS-Gefilde“

Mit dem Herausgeber unterwegs

Haben Sie die Beine in eine warme Decke gewickelt und sitzen gemütlich bei einer Tasse heißen Tees auf dem Sofa? Haben Sie Muße und Lust, etwas über den Verlag zu erfahren, dessen Briefe Sie regelmäßig lesen? Dann kann’s jetzt losgehen …

Liebe Leser, liebe Kollegen, liebe Freunde,

ich lade Sie ein auf einen ganz persönlichen Streifzug durchs alte Jahr und wage einen Blick in die Glaskugel, um gemeinsam das neue Jahr zu erkunden. Und mache schon gleich einen Halt. Denn nach meiner Anrede werden die ersten schon sagen: Ja und was ist mit den Leserinnen, den Kolleginnen und den Freundinnen? Letzteres wäre schon ein wenig verfänglich, denn ich bin seit bald 37 Jahren glücklich verheiratet. Egal also, wie man das Thema angeht, man bewegt sich ständig auf Glatteis und fällt immer wieder in der einen oder anderen Weise auf die Nase.

Vorab: Frohe Festtage und kommen Sie gut ins neue Jahr!

Bevor ich meinen Streifzug fortsetze und mich dabei auch ins Unterholz einiger politischer Debatten begebe, möchte ich Ihnen ganz persönlich dafür danken, dass Sie den Verlag und die Redaktion Fuchsbriefe und mich im zurückliegenden Jahr begleitet haben, Impulse gegeben, sich für die Informationen, Analysen und Meinungen aus unserem Hause interessiert und diese vielfach auch konstruktiv kommentiert haben – dass Sie meine, dass Sie unsere Arbeit lebendig machen.

Somit wünsche ich Ihnen, bevor Sie möglicherweise vorzeitig aus meinem Streif-Zug aussteigen, schon an dieser Stelle eine besinnliche Weihnachtszeit. Vergessen Sie nicht die vielen Menschen, denen es derzeit weniger gut geht, aber vergessen Sie durchaus einmal für einige Stunden und Tage die Sorgen und Nöte des Alltags und genießen Sie, was Ihnen gegeben ist. Ich jedenfalls gönne es Ihnen. Kommen Sie hernach gut ins neue Jahr, dass Ihnen viele freudvolle Stunden, Gesundheit und Erfolg bringen möge!

Wie ich das Gender-Thema für mich löse

Zurück ins Unterholz … Ich löse das umstrittene Gender-Thema für mich so: Als Herausgeber eines Briefes, dessen Kennzeichen die Verdichtung von Gedanken ebenso wie kurze, prägnante Sätze sind, aber auch als Germanist, der Sprache auch unter dem Gesichtspunkt der Ästhetik betrachtet, bleibe ich bei der überkommenen Form des generischen Maskulinums und verzichte darauf, mich über die Kuriositäten, die das Gerundium hervorbringt, lustig zu machen. Was ich aber empfinde ist: Das Gerundium entmenschlicht die Sprache. Es neutralisiert. Ohne den Gedanken hier auszuspinnen, kann ich sagen: Ich will das nicht.

Vielleicht ist die Haltung (noch so ein Begriff, der uns seit diesem Jahr besonders eng im Alltag begleitet ) des Preußenkönigs Friedrich II. („der Große“) hier angebracht, dass nämlich jeder nach seiner Façon selig werden möge. Trägt der Genderkampf inzwischen doch religiöse Züge und wird mit heftiger Intoleranz von allen Seiten geführt.

Gender-Deutsch grenzt aus

Seit der Sprachreform in den 1990er und Nullerjahren franst die deutsche Sprache kräftig aus. Das Denglische ist ungebremst auf dem Vormarsch. Die bemühte Gender-konforme Schreibung kommt jetzt noch obendrauf. Selbst die Duden-Redaktion übt sich in vermeintlicher Progressivität und verhunzt nach meinem Empfinden den Sprach-Schatz. Eins ist sicher: Geländegängiger und besser geeignet für den interkulturellen Austausch wird das Deutsche damit nicht.

Die Geiß zum Gärtner gemacht

Sei‘s drum, ich verlasse jetzt dieses gesellschaftliche Schlachtfeld und wende mich dem nächsten zu, das mir Sorge bereitet. Dem Demokratieverständnis, das sich in unserer Regierung breitmacht. Mit Innenministerin Nancy Faeser hat Kanzler Olaf Scholz die Geiß zum Gärtner gemacht. Nicht nur, dass Frau Faeser nachweislich selbst dem linken Extremismus zuneigt. Sie hat ein Problem mit der Verfassung. Diese gilt es nicht nur gegen Reichsbürger zu schützen. Wie sich die Innenministerin zum Demonstrationsrecht äußert, wie sie Beamte auf ihre Gesinnung prüfen lassen will, wie sie Chatnachrichten überwachen lassen will, das trägt eindeutig autoritäre Züge. Der Staat übertritt inzwischen bei der Verteidigung seiner Werte selbst rote Linien, zuletzt mit einem „Demokratiefördergesetz“, das diesen Namen nicht verdient und nebenbei eine peinliche Sache für das gelbe Licht in der regierenden Ampel ist. „Die Mittelschicht will aus Angst vor Indoktrinierung auswandern“, berichtete jüngst die FAZ. Aus China. Und ich dachte schon …

Eine starke Gesellschaft ist eine, die verschiedene Weltanschauungen aushält und nicht eine, die Gesinnungen prüft, nach unklaren Kriterien (aus)sortiert und Wertehierarchien vorschreibt. Ich habe jedenfalls ein sehr ungutes Gefühl, wenn der Staat mithilfe einer von ihm alimentierten und abhängig gemachten „Zivilgesellschaft“ Gesinnungspädagogik betreibt. Genau das hat ein demokratischer Staat nicht nötig.

Gesinnungsbotschafter ersetzen Sportler

Ob die Fußballnationalmannschaft mit einem Streit um bunte Binden das Spielfeld zu einem Schlachtfeld politischer Haltung machen musste? Ich finde, nein. Soll jeder Spieler auf seinen privaten Kanälen äußern, was er mag, da hat er meist schon genug Reichweite. Doch ich brauche die Nationalmannschaft nicht als Haltungs-Club und Gesinnungsbotschafter, sondern möchte gute Spiele sehen und Spieler, die für ihre Sache, nämlich den Fußball, brennen. Wer dann noch so peinlich patzt wie die Truppe um Nationaltrainer Hansi Flick, der schadet nicht nur seinem „Kerngeschäft“ und seiner Marke, sondern auch den Positionen, die er vor dem Spiel so auffällig komisch vertreten hat.

Der Wechsel aufs eigene Spielfeld

Auf meinem Spielfeld, der Redaktion, habe ich die Binde des Spieler-Trainers, des schreibenden Chefredakteurs, zu Jahresbeginn abgegeben und freue mich, dass mit Stefan Ziermann nun jemand an der Spitze der Redaktion steht, der für seine Profession alles gibt und mit dem ich bereits seit 20 Jahren hervorragend zusammenarbeite. Als Herausgeber habe ich zwar die publizistische Richtlinienkompetenz, aber ich werde sie nur zurückhaltend wahrnehmen, denn ein Chefredakteur braucht Beinfreiheit. Das ist zugegebenermaßen auch leicht, denn nicht nur in der Genderfrage haben Stefan Ziemann und ich Konsens.

Seit September ist Philipp Heinrich den redaktionellen Kinderschuhen entwachsen und übernimmt als Redakteur Verantwortung für Inhalte. Politik und Kapitalmärkte sind die Positionen, auf denen er am liebsten spielt. Er gehört zu den besten „Einkäufen“, die wir in jüngerer Zeit gemacht haben und muss ganz bestimmt keine Minute auf der Reservebank verbringen. Er ist nicht nur ein talentierter Einzelspieler, sondern ein echter Teamplayer, auf den im Sturm wie in der Verteidigung Verlass ist.

Nachwuchstalente …

In einem Zug möchte ich unsere neuen Talente erwähnen. Pascal Treptow unterstützt uns in der Datenbankrecherche, in der Redaktionsassistenz ist es Danae Vraha. Beide machen mit großem Engagement ihren Job im Verlag und haben sich wunderbar ins Team integriert. Mit ihnen hat der Verlag altersmäßig eine Bandbreite, die es FUCHSBRIEFE ermöglicht, die unterschiedlichen Erfahrungshorizonte verschiedener Generationen in Fragestellungen und Schwerpunktsetzungen einzubeziehen. Gerade für ein journalistisches Produkt wie unsere Briefe ist dies eine gute Voraussetzung, Qualität, Erfahrung und neue Ideen in Einklang zu bringen.

… und Organisations-Profis

Elvira Bork, die seit 2008 im Verlag im Hintergrund wirkt und zahllose Dinge des Tagesgeschäfts abwickelt, von der Reiseplanung bis zur Abrechnung und Termin-Organisation, bin ich sehr dankbar, dass sie Geschäftsleitung, Redaktion und Marketingabteilung den Rücken frei hält. Sie ist Zeugwartin, Reisebüro-Managerin und Kassenwartin in einer Person. No news is good news ist ihre Devise. Denn dann läuft der Laden.

Lebenslanges Lernen in der Praxis

Ben Ullrich im Marketing wiederum spürt vielleicht am deutlichsten, was „lebenslanges Lernen“ in der Praxis bedeutet. Die Digitalisierung der Produkte bringt auch eine schnelle Änderung der Geschäftsmodelle und der Herangehensweisen mit sich, wie man Marketing und Verkauf betreibt. Hier ändern sich die Möglichkeiten, die technischen Werkzeuge im Monatsrhythmus und immer wieder wollen die Prozesse neu durchdacht sein. „Das haben wir schon immer so gemacht“, ist keine Begründung für aktuelles Handeln, sondern ein Satz der in die sprachliche Besenkammer eingeschlossen gehört, heute mehr denn je.

Wie neugeboren

Die klassischen Briefe verzeichnen ein leichtes Wachstum, was für Abo-Produkte im heutigen Umfeld gewiss keine Selbstverständlichkeit ist. Waren es in den Jahren davor insbesondere die Kapitalanlagen , die deutlich zulegen konnten, so zeigen die FUCHS-DEVISEN, dass Totgesagte länger leben. Immer wieder haben wir uns gefragt, ob und inwieweit ein Devisen-Brief im Euro-Zeitalter noch seine Berechtigung hat, wo nur noch wenige Währungen eine Rolle im Geschäftsverkehr spielen. Doch wir haben die Währungen als Anlageklasse entdeckt, beziehen seit 2018 mit unserem Fachkorrespondenten Ralph Bärligea die Welt der Kryptowährungen mit ein und haben auch die Anlageklasse Rohstoffe in den Brief eingebunden. Und siehe da: FUCHS-DEVISEN finden wieder ein wachsendes Publikum! Man sollte nie zu früh aufgeben …

Neue Chance für die «Anlagechancen»

Ähnliches erleben wir mit unserem Geldanlagebuch Anlagechancen. Auch hier hatten wir zwischenzeitlich Zweifel, ob ein solches Produkt noch zeitgemäß ist. Vor zwei Jahren haben wir es verschlankt und bei den Autoren dem Prinzip Klasse den Vorrang eingeräumt. Das hat dem Buch gutgetan, das doch jedes Jahr durch seine Breite, Tiefe und Praxisbezogenheit die Redaktion herausfordert und – man muss es so sagen – viel Arbeit macht. Unter dem Titel «Den Anlagewinter überstehen», hat es in diesem Jahr das bereits gute Verkaufsjahr 2021 nochmals übertroffen. Spätestens 2023 werden wir mit einer Präsenz auf Amazon einen zusätzlichen attraktiven Verkaufskanal haben. Und mit dem Buch als E-Book erweitern wir unser Angebot konsequent im Zuge der Digitalisierungsstrategie.

Gipfel mit Glanz

Ein wirkliches Glanzlicht in diesem Jahr war der 19. Private Banking Gipfel im Porsche-Museum in Stuttgart, zu dem 95 Gäste aus Banken und von Vermögensverwaltern aus dem gesamten deutschsprachigen Raum gekommen waren. Ein eindrucksvolles Ambiente, modern, aber nicht nüchtern, schuf den Rahmen für spannende Präsentationen und Diskussionen auf der 6 x 2 m großen Bühne mit zwei großen Leinwänden. Aufmerksamer Service, gutes Essen, gut gelaunte und gespannte Gäste – was will man mehr?

Zusammen weiter entwickeln

Die Zusammenarbeit mit Peter Hertweck, ein FUCHS-Fan seit den 1990er Jahren, so lange kennen wir uns und hatten sporadisch immer wieder Kontakt, macht viel Freude. Peter geht engagiert an die Weiterentwicklung des Gipfel-Formats heran, bezieht viele Menschen mit ein, sucht den Austausch mit den Private Bankern, die für ihn eine neue Zielgruppe sind.

Er, der mittelständische Veranstaltungsunternehmer aus Baden-Baden, hat mich zudem eingeladen, auf seinem Nachfolger-Forum im Oktober das Finanzierungspanel zu moderieren und ich konnte dabei wieder viele kluge Persönlichkeiten kennenlernen und befragen. Ihm steht mit Carmen Maetzing und Mathias Seiter ein motiviertes Team zur Seite, mit dem wir in Kürze den 20. Gipfel 2023 planen werden, der natürlich ein besonderer Event werden wird.

20 Jahre FUCHS | RICHTER Prüfinstanz

Apropos 20 Jahre: So lange gibt es nun die FUCHS | RICHTER Prüfinstanz, die Jörg Richter und ich 2002 gegründet haben, um Qualität im Private Banking transparent zu machen. Damals nannten wir uns Private Banking Prüfinstanz. Damals ist der TOPS entstanden, 2008 unser Vermögensmanagertest für Stiftungen, 2011 das Performance Projekt, 2016 der Trusted Wealth Manager und jetzt, 2022, auch das Rating Nachhaltigkeit im Private Banking. Wir werden nun den digitalen Ausbau der Webseite www.fuchsrichter.de intensivieren und den Nutzwert für den Leser weiter erhöhen.

Den Marktstandard begründet

Ohne unseren Report auf Basis unserer Markttests, von denen wir jedes Jahr 70 bis 100 im gesamten deutschsprachigen Raum durchführen, gäbe es den Private Banking Gipfel nicht. „Vermögensmanagement im Test“ ist inzwischen zum Markt-Standard avanciert. Unser Testdesign ist von Banken wie von Lesern anerkannt, gilt als in die Tiefe gehend und produziert treffsichere Ergebnisse. Das wäre nicht möglich ohne unsere engagierten Tester, die wir Jahr für Jahr für unser Anliegen gewinnen können. Auch wenn es viele Instanzen gibt, die inzwischen die Dienstleistung Private Banking nach unterschiedlichen Verfahren bewerten: Mit unseren Markttests im deutschsprachigen Raum sind wir einzigartig. Und wenn Sie herauslesen, dass da ein wenig Stolz mitschwingt, lesen Sie richtig.

Der konstruktive Teil der Kritik

Natürlich verschafft ein solcher Überblick über die Leistungen der Banken und Vermögensverwalter im gesamten DACH-Raum und Liechtenstein eine einzigartigen Überblick, was „Best Practice“ ist am Markt. Früh sind wir daher darum gebeten worden, unsere Erkenntnisse auch den Bankern zugänglich zu machen, damit sie sich an Bestleistungen aus Kundensicht orientieren können. Mit unserem Angebot in der FUCHS RICHTER Akademie bekommt unsere Mission, Qualität im Private Banking transparent zu machen, einen zusätzlichen Sinn und Nutzen, wenn wir anbieten, von den Besten zu lernen. Somit ein dreifacher Gewinn: bessere Berater, zufriedene Kunden und für uns ein spannendes neues Geschäftsfeld.

Hier macht mir besonders die Zusammenarbeit mit Markus Hormann Freude: Wir bereiten die Inhalte für unsere Kombinare gemeinsam auf und präsentieren sie dann vor den Kameras im FUCHS-Studio am Heidelberger Platz. Kombinare sind eine Wortschöpfung. Sie meint die Kombination aus Webinar mit bereits vorgefertigten Modulen, die wiederum live von uns begleitet werden. Das Format kommt sehr gut an und wir haben in jedem Jahr ein wachsendes Publikum. Besonders intensiv wird das Kombinar zu «Megathema Nachhaltigkeit in der Beratung» gebucht.

Ein Hintergrundbrief in den Sozialen Medien – passt das?

Ich gebe zu, als Hintergrundbrief haben wir eine Weile mit den extrovertierten Sozialen Medien gefremdelt. Doch wir haben unsere Haltung geändert. Seit dem Frühjahr haben wir unsere Präsenz auf Linked in verstärkt und erreichen dadurch ein immer größeres Publikum. Hier findet natürlich auch viel Selbstvermarktung statt, aber eben auch ein inhaltlicher Austausch – in einem Ton, der sich wohltuend von Twitter u.a. abhebt. Wir werden hier auch 2023 unseren kommunikativen Schwerpunkt in den Sozialen Medien setzen, neben den Aktivitäten auf Twitter und Facebook.

Zudem schreibt Stefan Ziermann regelmäßig für die Ludwigsburger Kreiszeitung eine Anlegerkolumne, die uns ebenfalls Aufmerksamkeit in einer für FUCHS wichtigen Region Deutschlands verschafft. Und die Münchner Börse zitiert neuerdings regelmäßig aus FUCHS-Kapital.

Podcast – ein neues Spielfeld

Viel Freude macht mir persönlich der „Geldtipp-Podcast“, den ich seit Mai alle zwei Wochen mit der Kollegin Stefanie Burgmaier, verantwortlich für das Wissensportal springerprofessional.de und erfahrene Finanzredakteurin, aufnehme. Inzwischen haben wir 14 Folgen „im Kasten“, 1.500 Downloads und eine wachsende Fan-Gemeinde, die regelmäßig reinhört – eine schöne Erfahrung. Stets geht es um ein Anlagethema von breitem Interesse, von „politischen Börsen“ über Immobilieninvestments, Sparplänen bis zu Börsensprüchen und wie gut man sich darauf verlassen kann. Gibt man auf Google „Geldtipp“ ein, werden 57.700 Treffer gelistet; wir kommen mit unserem Podcast nach dem Geldtipp der Zeitschrift Brigitte, der schon lange am Markt ist, an 2. Stelle und danach noch mehrfach mit verschiedenen Folgen. Für uns ein toller Erfolg, der anspornt und Lust auf mehr macht.

In Planung: ein Vermögensverwalter-Podcast

Mit Wolfgang Böhm, den ich nun seit 20 Jahren kenne, als er noch Redakteur bei n-tv war, bastle ich derweil bereits an einem Vermögensverwalter-Podcast, den wir 2023 starten wollen. Kern unserer Idee: Wir wollen Schlüsselerlebnisse der Vermögensverwalter kennenlernen und diese in ihrem Handeln wiederfinden. Was lösen prägende Erfahrungen aus, wenn im Tagesgeschehen Entscheidungen getroffen werden müssen? Aber natürlich wird es noch um mehr gehen. Nicht nur Markt und Technik, sondern immer auch Persönlichkeit.

Digitalisierung verändert Gewohnheiten

Wer einen Verlag digitalisieren möchte, kommt nicht daran vorbei, sich intensiv mit dem Thema Technik und Software auseinanderzusetzen. Es nimmt inzwischen einen wesentlichen Teil meiner Zeit ein, mich mit den Möglichkeiten des Digitalen zu beschäftigen und vor allem, inwieweit dies unser Geschäftsmodell beeinflusst, weiterbringt und die Gewohnheiten und Anforderungen des Publikums verändert.

Das meiste davon bleibt für den Außenstehenden unsichtbar. Gut sichtbar war unser Shop-Relaunch, den wir im September durchgeführt haben und der unser Angebot, so meinen wir, deutlich besser präsentiert. Die Produkte sind jetzt nach Zielgruppen Unternehmer, Anleger, Private Banking und Akademie sortiert.

Digital ist jetzt normal

Unsichtbar ist eine geschäftspolitische Entscheidung, die wir im Zuge der Digitalisierungsstrategie getroffen haben: Wir bieten unsere Produkte nur noch ausnahmsweise gedruckt an, die Briefe nur noch als pdf. Die Briefpost ist teuer und kommt spät – und wer „seinen“ Brief gerne in der Hand halten möchte, der druckt ihn sich aus. Das ist bei unserem Format kein Problem. Etwa 50% unserer Leser bezieht einen Brief noch gedruckt, Tendenz: abnehmend. Von denen, die auf die digitale Fassung umgestiegen sind, lesen zwei Drittel die Texte auf dem Mobiltelefon.

Bei unseren digitalen Ambitionen unterstützt uns seit vielen Jahren Lars Flick mit seinem Team von goldorange. Vielen Dank für die zahlreichen Impulse, die von dort immer wieder kommen!

2023 bereits im Blick

Für 2023 haben wir uns wieder viel vorgenommen und werden die Ärmel hochkrempeln. Wir sind gerade dabei, unsere Kundenumfrage auszuwerten, die wir im November gestartet haben (sie läuft übrigens noch, wer also noch nicht mitgemacht hat, hat dazu noch Gelegenheit). Daraus wollen wir weitere Services und Ideen ableiten, natürlich auch für unsere Inhalte und deren Präsentation.

Lassen Sie uns gemeinsam daran mitwirken, dass das kommende Jahr ein gutes wird. Und vergessen wir nicht: Die Zukunft ist etwas, das meistens schon da ist, bevor wir damit rechnen.
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