Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
2372
Das Ende der Sommerruhe

Pläne zum Börsengang werden konkreter

Stefan Ziermann
Die Börsen erwachen allmählich aus der Sommerruhe. Mehrere Unternehmen konkretisieren ihre Pläne zum Börsengang. Gleichzeitig nimmt auch die Anzahl der Kryptowährungs-Betrügereien zu. Stefan Ziermann, Chefredakteur von FUCHS-IPO, kommentiert die aktuelle Situation an den Börsen und warnt vor Betrügermaschen.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

der Markt für Neuemissionen erwacht langsam aus der Sommerpause. Allerdings gibt es im Moment nur wenige große IPOs. Dabei nehmen sich Deutschland, die Schweiz, Österreich und die USA nichts.

In den Sommerferien waren die Aktivitäten zur Vorbereitung von Börsengängen gebremst. Der Wohnmobilhersteller Hymer steht weiter auf der Liste kommender IPOs. Von Aston Martin gibt es Meldungen, dass sich die Vorbereitungen zum IPO konkretisieren. Genaueres haben wir aber noch nicht erfahren. Wir hoffen, dass wir Ihnen den IPO der Luxusautomarke in der nächsten Ausgabe vorstellen und bewerten zu können.

Krypto-Betrügereien nehmen zu

Das Geschäft mit Initial Coin Offerings (ICOs) treibt dagegen immer wildere Blüten. Sie wissen: ICOs sind Emissionen, bei denen nicht Aktien, sondern Token verkauft werden. Diese sind eine virtuelle „Währung". Die meisten Verkäufer setzen auf die Gier der Menschen, die schnell im Kryptowährungs-Wahn reich werden wollen. Offenbar sind ICOs das neue „ganz große Ding" und eine Lizenz zum Gelddrucken – zumindest für Emittenten. Bei Anlegern fallen die gehypten Emissionen jedoch auf fruchtbaren Boden. Jüngst fragte mich eine der Reinigungskräfte im Verlag, ob sie einen bestimmten ICO zeichnen solle. Na wenn das keine „Taxifahrer & Milchmädchen-Hausse" ist!

Dabei schaffen es die ersten groß angelegten Betrügereien nun schon in die Massenmedien (Stichwort Envion). Es gibt Schätzungen, nach denen in 80% der ICOs betrogen wird. Die für ihre Zurückhaltung bekannten Börsenaufsichten in den USA und Europa warnen bereits eindringlich vor ICOs.

Bleiben Sie darum wachsam. Achten Sie bei Investments weiter auf ein glaubwürdiges Chance-Risiko-Verhältnis. Bevor Sie Geld in irgendeinem zwielichtigen ICO verbrennen, geben Sie es besser dem Verlag Fuchsbriefe – wir machen seit 69 Jahren in zahlreichen Publikationen klugen und wertvollen Journalismus für Sie ;-) Ihr,

 Stefan Ziermann

 

 

Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt VIII: Die Gewinner der aktuellen Auswertung

Schneider, Walter & Kollegen erzielt den höchsten Vermögenszuwachs – LGT liefert das stärkste Gesamtpaket

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Die aktuelle Auswertung des Performance-Projekts 8 (vermögensverwaltende Fonds) zeigt in KW 28 eine bemerkenswerte Entwicklung. Das Benchmarkdepot verlor an Wert und wurde von 46 Teilnehmern übertroffen. Den höchsten Vermögenszuwachs verbuchte Schneider, Walter & Kollegen. Noch beeindruckender fällt jedoch das Gesamtbild bei den beiden LGT-Strategien aus: Sie vereinen positive Vermögensentwicklung mit äußerst niedrigen Drawdowns. Lesen Sie hier.
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt VII: Wo Umschichtungen den Unterschied machen

Bankhaus Carl Spängler gewinnt mit aktiver Umschichtung – alle handelnden Vermögensverwalter schlagen die Benchmark

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Die aktuelle Woche im Performance-Projekt 7 (Private Banking Depot) stand ganz im Zeichen aktiver Portfolioanpassungen. Während das Benchmarkdepot mehr als 22.900 Euro verlor, gelang es lediglich drei Teilnehmern, ihr Vermögen auszubauen. Besonders Bankhaus Carl Spängler setzte sich mit deutlichem Abstand an die Spitze. Die Handelsaktivitäten zeigen, welche Umschichtungen tatsächlich vorgenommen wurden und welche Rückschlüsse sich daraus ziehen lassen. Erfahren Sie hier mehr.
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt V in KW 28:Zwischen Kapitalerhalt und Renditejagd

LGT und Schneider, Walter & Kollegen setzen die Akzente der Woche

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Anleger mussten in der aktuellen Woche erneut erleben, wie schnell sich Marktbewegungen auf vermögensverwaltende Fonds auswirken können. Das Benchmarkdepot verlor an Wert, zahlreiche Teilnehmer schnitten jedoch besser ab. Besonders Schneider, Walter & Kollegen sowie die beiden LGT-Strategien setzten positive Akzente. Gleichzeitig zeigt die Auswertung, dass niedrige Drawdowns nicht zwangsläufig die höchste Performance bedeuten und dass erfolgreiche Risikosteuerung ein Erfolgsfaktor bleibt.
Zum Seitenanfang