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Versorger stellen Stromproduktion ein, Windstrom kommt nicht an

Netzbetreiber in Baden-Württemberg ruft zum Stromsparen auf

Strommast im Dunkeln. © happyphoton / Getty Images / iStock
Im Stromnetz und bei der Energieerzeugung ist es wie an der Börse: Diversifikation hilft dabei, Risiken im Gesamtsystem zu reduzieren. In Deutschland wird bei der Stromerzeugung aber immer mehr auf eine Karte gesetzt, immer mehr Produktion und auch Verbrauch kanalisiert. Am Wochenende musste ein Netzbetreiber seine Kunden darum aktiv zum Stromsparen aufrufen.

In Baden-Württemberg hat der Netzbetreiber TransnetBW am Wochenende aktiv zum Stromsparen aufgerufen (FB vom 15.12.). Insbesondere in der Zeit zwischen 17 und 19 Uhr sollte möglichst wenig Strom verbraucht werden. Auslöser war eine sehr hohe Stromproduktion von norddeutschen Windrädern. Die hat dazu geführt, dass die Kraftwerksbetreiber im Süden ihre Produktion gedrosselt haben, weil sie unrentabel war. An der Leipziger Strombörse war der Strompreis am Wochenende erneut auf fast 0 Euro je MWh gefallen. Der Engpass im Stromsystem sind die Leitungskapazitäten. Die sind so gering, dass der im Süden benötigte (und dort nicht mehr produzierte) Strom nicht dorthin transportiert werden kann. Parallel dazu warnt der Chef der Bundesnetzagentur Klaus Müller vor Stromausfällen, weil zu viele E-Autos, private Ladestationen und strombetriebene Wärmpumpen am Netz seien.  

Fazit: Die Energiewende ist am Scheiter-Punkt angekommen. Mehr Windräder, mehr E-Autos und mehr Wärmepumpen sind keine Lösung. Im Energienetz gilt das gleiche Prinzip wie an der Börse: Risiken können durch Diversifizierung reduziert werden. Unternehmen müssen sich absichern (FB 28.12.).
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