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CSU verschiebt Parteitag

Chef auf Abruf

Die CSU verschiebt ihren Parteitag auf Dezember und damit auch die Debatte um die Parteiführung.

Die Verschiebung des CSU-Parteitages auf Mitte Dezember rettet Horst Seehofer nicht. Im Gegenteil: Das ermöglicht seinen Gegnern ein Scherbengericht vorzubereiten. Mit vorzeigbaren Ergebnissen aus den Koalitionsverhandlungen in Berlin wird er seinen Kopf nicht retten können. Denn in der Jamaika-Koalition sind die Bayern das schwächste Glied. In München formieren sich bereits Seehofers Kontrahenten: Münchens CSU-Bürgermeister und Hoffnungsträger Jochen Schmid will aus der Kommunal- in die Landespolitik. Seine Begründung ist ein offener Angriff: Seehofer war an der Isar nicht hilfreich. Weitere Opponenten werden folgen. Die Frage ist nur, welches Amt Seehofer eher aufgibt: das als Partei- oder das als Regierungschef.

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