Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
0,00 €
6991
Studie zeigt Stimmungsbild unter SPD-Mitgliedern

Motivationsbremse vor den Landtagswahlen

Noch gibt es die Ergebnisse nicht in Zahlen, aber FUCHS hat einen ersten Eindruck von den Ergebnissen einer Meinungsumfrage unter den SPD-Mitgliedern erhalten. Sie soll am Montag vor den Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen veröffentlicht werden. Keine gute Idee ...

Am Montag steht der SPD die nächste Schlechte-Laune-Nachricht ins Haus. Dann werden die Ergebnisse einer Mitglieder-Umfrage veröffentlicht. So viel vorweg: Es wird kein Motivationsschub für die Restwoche vor den Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen sein.

Das Stimmungsbild ist nach allem, was wir vorab hören, verheerend. Ein an der Umfrage Beteiligter nennt uns seine weiteren Eindrücke:
1. Die Mitglieder sind der Meinung, dass die SPD schlecht regiert.
2. Die SPD hat kein zündendes Thema mehr, das die Menschen wirklich umtreibt.
3. Die Hoffnung auf Besserung in der Zukunft – nach der Wahl der neuen Parteiführung – ist gering.
4. Das zähe Wahlverfahren fällt auch bei den Parteimitgliedern durch.

Die GroKo hält

Dennoch: Dass die SPD aus der GroKo aussteigt, ist nach wie vor sehr unwahrscheinlich (FB vom 2.5.). Olaf Scholz wäre als Parteichef geradezu ein Garant für die Fortführung, so wie vor ihm Andrea Nahles (FB vom 3.6.2019).

Die Chancen, sich in der Opposition zu erneuern, sind sehr gering. Das ist zumindest in der Leitungsetage der Partei klar. In der Regierung verbleiben der Partei zumindest noch zwei Jahre bis zur nächsten Bundestagswahl für eine zündende Idee und um eine Führungsfigur zu finden, die Aufbruch verkörpert.

Die Sanduhr läuft aber für die deutsche Sozialdemokratie. Denn wahrscheinlich ist, dass sich die Misere der Sozialdemokraten weiter verfestigt. Das heißt: Sie wird künftig als einstellige oder knapp zweistellige Partei mitregieren. Solange die Grünen auf Grün-Rot-Rot (R2G) setzen. Regierungen anführen wird die SPD dann nur noch in wenigen Einzelfällen in Länderparlamenten.

Fazit:

Eine Umfrage, die aus Sicht der SPD auch noch zur Unzeit an die Öffentlichkeit gelangt.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Chesapeake Energy meldet Konkurs an

Shale-Pionier in der Insolvenz

Die ersten Großpleiten sind da. Copyright: Pixabay
Der Chesapeake-Konzern, der die USA über die Shale-Technik zum größten Ölförderer der Welt gemacht hat, ist endgültig pleite. Aus und vorbei ist es damit aber noch keineswegs mit Chesapeake Energy. Und auch andere Großpleiten rücken in den Fokus.
  • Fuchs plus
  • EU-Projekt soll Digitalisierung voranbringen

Neue Standards für Einkaufssoftware

Fehlende sowie zu viele unterschiedliche technische Standards werden oft als Hemmnisse ins Feld geführt, wenn es mit der Digitalisierung im Unternehmen nicht so recht vorangeht. 9 Länder erarbeiten in einem Projekt, wie Einkauf und elektronische Beschaffungslösungen diverser Dienstleister endlich vernünftig harmonieren.
  • Fuchs plus
  • Finanzamt muss nach Frist nicht mehr bearbeiten

Steuererklärung in den richtigen Postkasten werfen

Monatelang haben Sie es hinausgezögert. Dann haben Sie stundenlang am Schreibtisch gesessen und eine freiwillige Steuererklärung erstellt. In der berechtigten Hoffnung, dass sich der Einsatz finanziell lohnt. Auf den letzten Drücker werfen Sie den Antrag beim Finanzamt ein. Sind Sie sicher, dass es der richtige Briefschlitz war?
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Wenn der Investor sich über Verluste freut

Peloton Interactive ist eine Fitnessaktie mit Phantasie

Auch im Fitnessbereich sind Marken Geld wert. Ein interaktiver Fitness-Anbieter setzt darauf – und verdient damit bisher kein Geld. Aber dennoch vertrauen ihm die Anleger.
  • Fuchs plus
  • für FB, S. 4

Peloton Interactive

Auch im Fitnessbereich sind Marken Geld wert. Ein interaktiver Fitness-Anbieter setzt darauf – und verdient damit bisher kein Geld. Aber dennoch vertrauen ihm die Anleger.
  • Fuchs plus
  • EuGH zu Auskunftsansprüchen gegen Plattformbetreiber

Die Postanschrift reicht als Adresse

Wer als Firma Nutzer von Online-Plattformen abmahnen will, braucht dazu eine Adresse. Was sich banal anhört, hat durchaus seine Tücken: Was ist eine Adresse, welche Angaben gehören dazu, welche nicht? Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat jetzt Klarheit geschaffen.
Zum Seitenanfang