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Arbeitsminister droht Renten-Schock

Rente mit 63 stark gefragt

Rentner. © Ralf Hirschberger / dpa / picture alliance
Die abschlagsfreie Rente erfreut sich einer erheblichen Nachfrage - und wird zum Jahresanfang einen Turbo bekommen. Ab dann dürfen Rentner auch noch unbegrenzt hinzu verdienen.

Die abschlagsfreie Rente mit 63 wird deutlich teurer als von der Politik erwartet. Das zeigen neue Zahlen der Deutschen Rentenversicherung Bund. Bereits Ende Juli gab es 1,99 Mio. Nutzer der Rente mit 63. Das sind 400.000 mehr als bei der Einführung im Jahr 2014 erwartet. Das kostet die Rentenversicherung schon heute 3,4 Mrd. Euro monatlich.

Zugang zur Rente wird sich beschleunigen

Der Trend zur Verrentung beschleunigt sich sogar. Allein im Jahr 2021 haben fast 270.000 Menschen den Weg in die vorgezogene abschlagsfreie Rente gewählt. Das war ein Plus von 26,3% und der höchste Anteil seit 2015.

Dieser Zug in die Rentenkasse wird mit dem neuen Vorschlag zur Absenkung der Hinzuverdienstgrenze noch eine weitere Beschleunigung erfahren. Denn der Anreiz, dann zwar mit Abschlägen in die Rente zu gehen, aber unbegrenzt hinzu verdienen zu können ist sehr hoch. Der sich kontinuierlich aufbauende Arbeitskräftemangel in der Wirtschaft wird ein Turbo für diesen Exit-Weg sein (FB vom 19.9.).

Fazit: Die Entwicklung der Nachfrage nach der abschlagsfreien Rente mit 63 sollte ein Warnsignal für die Politik von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sein. Ab Januar 2023 wird der Zug in die Rentenkasse massiv zunehmen. Das Personalproblem in Unternehmen wird sich verschärfen.
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