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Neue Rollenverteilung in der CSU

Was die Münchner Personalentscheidung für die Bundespolitik bedeutet

CSU in Berlin mit Seehofer und in München mit Söder. Copyright: Picture Alliance
Die Personalentscheidungen in der CSU werden die Koalitionsverhandlungen mit der SPD maßgeblich beeinflussen. Die zuletzt vom Streit zerrissenen Bayern kommen wieder in die Vorhand. Und sie setzen die Volksparteien noch in einer anderen Frage unter Druck.

Die CSU kommt wieder in die Offensive. Rechtzeitig vor den möglichen Koalitionsverhandlungen der Union mit der SPD und vor der Bayernwahl im September 2018. Da mögen der kommende Ministerpräsident Markus Söder und der bleibende Parteichef Horst Seehofer ruhig eine Intimfeindschaft pflegen.

Die neue Rollenverteilung in der CSU kommt rechtzeitig vor Beginn neuer Koalitionsverhandlungen. Berlin mit Seehofer und München mit Söder – da lässt sich einiger Druck aufbauen. Von der Isar wird der bayerische Löwe in Gestalt des neuen Ministerpräsidenten Söder noch lauter grollen als bisher. Und in Berlin muss Seehofer sein politisches Altenteil erfolgreich nutzen, um ein letztes Kapitel im politischen Geschichtsbuch zu schreiben.

Die Bayern werden auf gewichtigere Ministerposten drängen. Horst Seehofer als CSU-Vorsitzender wird sich nicht mit einem zweitrangigen Ministerium zufriedengeben (können). Denkbar ist, dass er Alexander Dobrindts Bauministerium plus ein paar zusätzliche Schmankerl übernimmt. Dann kann er vor allem eins: Geld verteilen. Dobrindt kann für den in Ungnade gefallenen Christian Schmidt Agrarminister werden. Gerd Müller bleibt Entwicklungshilfeminister.

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