Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
2955
Zwei Drittel der Europäer wollen gute Nachkriegs-Beziehungen

Europäer wollen nach Krieg wieder normale Beziehung zu Russland

Basilius-Kathedrale in Moskau. © Gina Sanders / Fotolia
Noch tobt der Ukraine-Krieg - doch schon jetzt ist es eine breite Mehrheit der Europäer dafür, nach dem Krieg wieder normale Beziehungen zu Russland aufzubauen. Das hat eine Umfrage zu den gewünschten Nachkriegsbeziehungen in der EU ergeben. FUCHSBRIEFE haben sich in die Details vertieft.
Die Mehrheit der Europäer wünscht sich nach dem Ukraine-Krieg eine zügige Normalisierung der Beziehungen zu Russland. Das hat eine Umfrage des European Council on Foreign Relations (ECFR) in den Mitgliedsländern ergeben. Fast die Hälfte aller Befragten (48%) hält nach dem Krieg eine "eingeschränkte Beziehung" zu Russland für erstrebenswert. Jeder fünfte (21%) will dann sogar wieder eine "volle Kooperation" mit Russland erreichen. Etwas weniger EU-Bürger (18%) halten es dagegen für richtig, dass auch nach dem Krieg "alle Beziehungen abgebrochen" bleiben. 13% haben zu dieser Frage keine Meinung. In Deutschland wollen 68% aller Menschen wieder Beziehungen zu Russland aufbauen. 

Die Antworten differieren stark nach Ländern. Auffällig ist, dass es nur geringe Abweichungen in den Ländern bei der Position der "eingeschränkten Kooperation und Zusammenarbeit" gibt. Erstaunlich dabei: Je geringer der Anteil derer ist, die eine eingeschränkte Kooperation für richtig halten, desto größer ist der Anteil derer, die eine volle Kooperation anstreben. Am größten ist die Ablehnung jeglicher Zusammenarbeit mit Russland in Polen. Dort wollen 39% aller Befragten sämtliche Beziehungen abbrechen, 11% haben keine Meinung, 50% wollen eingeschränkte oder völlig uneingeschränkte Kooperation mit Russland.    
Fazit: Die EU dürfte nach dem Ende des Ukraine-Krieges durch ihre Bevölkerung unter Druck kommen, die Beziehungen zur Russland wieder zu normalisieren.
Neueste Artikel
  • Gesamtschau und Wochenbericht in KW 20 für PP V, PP VII, PP VIII und PP IX

FUCHS-Performanceprojekte: Vier Märkte, vier Wahrheiten - Weberbank brilliert, DRH setzt beeindruckende Akzente

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Die Performance-Projekte zeigen ein außergewöhnlich differenziertes Marktbild: Während Projekt 8 vom Benchmark nahezu vollständig dominiert wird, entsteht in Projekt 7 breite Outperformance, und Projekt 9 liefert einen stabilen Wettbewerb mit klarer Spitzengruppe. Nur in Projekt 5 bleibt das Benchmark unangefochten führend. Über alle Projekte hinweg zeigt sich: Entscheidend ist nicht Aktivität, sondern die Fähigkeit, Rendite und Risiko in Einklang zu bringen. Lesen sie hier.
  • Wochenbericht zu Projekt IX in KW 20: Stabilität und Wettbewerb auf Augenhöhe

Weberbank, DRH und Kaiser Partner dominieren – vier Verwalter schlagen Benchmark

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Das Performance-Projekt 9 (Stiftungsportfolio) präsentiert sich als stabiler Wettbewerb auf hohem Niveau: Vier Vermögensverwalter übertreffen das Benchmarkdepot bei der Vermögensentwicklung. Angeführt von der Weberbank mit über 55.000 Euro Zugewinn zeigt sich eine klare Spitzengruppe. Das Benchmarkdepot selbst überzeugt mit starkem Plus und niedrigem Drawdown, bleibt aber hinter den Besten zurück. Gleichzeitig bestätigt das Fehlen von Handelsaktivitäten die Qualität langfristiger Allokationen.
  • Wochenbericht zu Projekt VIII in KW 20: Performance, Gewinner und Verlierer

Weberbank einzige Gewinnerin

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Das Performance-Projekt 8 (vermögensverwaltende Fonds) zeigt ein klares Bild: Während das Benchmarkdepot mit +12.872 Euro und null Prozent Drawdown überzeugt, gelingt es nur einem einzigen Vermögensverwalter, diese Performance zu übertreffen. Die Weberbank setzt sich mit +13.559 Euro an die Spitze, während 98 von 99 Teilnehmern zurückfallen. Gleichzeitig verliert das Gesamtfeld im Schnitt an Vermögen – ein starkes Signal für die Dominanz des Benchmarkdepots in einem schwachen Marktumfeld.
Zum Seitenanfang