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Maßnahme gegen übermäßige Preiserhöhungen

Österreich bittet Energieversorger zur Kasse

Österreichs Bundeskanzler Karl Nehammer. © Bundeskanzleramt Österreich
Die Inflation ist hoch - und in Österreich mit 9,6% sogar ein gutes Stück höher als in der restlichen Eurozone (6,9%). Die konservativ-grüne Regierung schaut Energieversorgern und Lebensmittelhändlern darum nun besonders genau auf die Finger - und bittet sie zur Kasse.
Die österreichische Regierung will im Kampf gegen die hohe Inflation übermäßige Gewinne bei Energieversorgern und Lebensmittelhändlern abschröpfen. „Wenn Energieversorger nicht unmittelbar beginnen, die Preise zu senken, dann werden wir als Republik sie auch entsprechend zur Kasse bitten“, so Kanzler Karl Nehammer (ÖVP). 

Wien begründet die Entscheidung damit, dass die Großhandelspreise für Strom von 500 Euro je MWh auf inzwischen unter 150 Euro gefallen sind, die Preise für Privatkunden sich aber dennoch verdoppelt hätten. Die Lebensmittelhändler sollen zudem ihre Einkaufspreise publik machen müssen. Damit erhofft sich die Regierung, dass übermäßige Preiserhöhungen zurückgenommen werden. Österreichs Inflationsrate lag zuletzt bei 9,6%.

Fazit: Österreich erhöht die Kontrolle und den Druck auf einige Branchen, übermäßige Preissteigerungen zu reduzieren.
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