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Großbritannien fährt bald autonom

Selbstfahrende Autos werden bald zur Realität

Nahansicht eines Seitenspiegels eines PKS mit aufgedruckter Großbritannien-Flagge. © satori / stock.adobe.com
Schon im Jahr 2023 wird es auf britischen Autobahnen Fahrzeuge geben, die sich selbst durch den Verkehr steuern. Es werden Personenwagen, genauso aber auch Lastwagen und Busse sein. Interessant ist die rechtliche Versicherungslösung, die sich die Briten überlegt haben.
Das britische Verkehrsministerium arbeitet mit Nachdruck an den Vorbereitungen für selbstfahrende Autos (Etat 100 Millionen Pfund). Kernpunkt der Planungsphase ist die Anpassung der Straßenverkehrsordnung. Geplant ist, dass schon 2023 die ersten Pkw, Lkw und Busse mit voll automatisierter Lenkung über die Autobahnen fahren können. Abseits dieser Schnellstraßen dürfen sie aber noch nicht ohne einen Fahrer mit Führerschein am Steuer unterwegs sein. Das soll sich ab 2024 schrittweise ändern. 

Ab 2025 sollen autonome Fahrzeuge im gesamten britischen Straßenverkehr erlaubt sein. Dann benötigen die Selbstfahrer auch keine Person mit Führerschein mehr an Bord. Die Aufgabe der menschlichen Fahrzeuginsassen beschränkt sich dann auf die Eingabe der Zielkoordinaten - in welcher Form auch immer. Führerscheine benötigen die Insassen dann ausdrücklich nicht mehr. Die rechtliche Regelung zur Versicherung ist interessant: Sollte es zu einem Unfall kommen, dann ist der Fahrzeughersteller im Prinzip schuld. Es sei denn, er kann nachweisen, dass Dritte den Unfall verursacht haben.

Fazit: Autonom fahrende Autos könnten doch schneller kommen, als von vielen erwartet. Wir sind gespannt, ob die Briten ihren ehrgeizigen Zeitplan umsetzen können. Führerscheine könnten bald obsolet werden.
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